Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam © HBPG / Foto: Hagen Immel
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Wettbewerbsaufruf zur Landesbegegnung "Jugend jazzt"
Am 2. Juli 2016 findet unter dem Motto "Jazz auf dem Kutschstallhof" in Potsdam die Landesbegegnung "Jugend jazzt" für Jazzensembles (2 bis 10 Mitwirkende) statt.
Alle Brandenburger Jazzensembles und Combos sind zur Teilnahme aufgerufen!

Weitere Informationen finden Sie im PDF zum Download (500KB)

 
Ausstellungen




AKTUELL
 
Ausstellung: Anwalt ohne Recht
Anwalt ohne Recht
Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland und im Landgerichtsbezirk Potsdam nach 1933


Eine Wanderausstellung der Bundesrechtsanwaltskammer und des Deutschen Juristentages

15. Januar bis 14. Februar 2016

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VORSCHAU

 
Schneiderbüsten, Fotografie, Studio Mora. Fotografía Professional © Privatbesitz Daniela Döring, Gestaltung: Hannah Fitsch
uni-form?
Körper, Mode und Arbeit nach Maß


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2016 "handwerk zwischen gestern & übermorgen"

15. April bis 24. Juli 2016

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Kaiser und Papst, Glasmalerei, Marienkirche, Frankfurt (Oder), um 1370, Foto: Peter Knüvener
Karl IV.
Ein Kaiser in Brandenburg


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zum 700. Geburtstag von Karl IV.

16. September 2016 bis 15. Januar 2017

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Veranstaltungstipps



Mi, 10.02.2016 | 18 Uhr
Vortrag

"Ein Beispiel intakter Rechtspflege?"
Der Potsdamer Staatsanwalt Hans Dombois in der NS-Zeit ›››


Lorenz Völker, Gymnasiallehrer und Buchautor

Der zufällige Fund der Entnazifizierungsakte, auf einem Foto der Großvater mit Parteiabzeichen, dessen Karriere als Staatsanwalt in Potsdam: Der Enkel beginnt, die tradierte Familiengeschichte zu hinterfragen und begibt sich auf eine spannende Spurensuche nach Zeitzeugen und neuen Wahrheiten. Dabei stößt er auf zwei zentrale Gerichtsprozesse, die sein Großvater in den 1930er Jahren am Landgericht Potsdam angestoßen hat. In ihrem Mittelpunkt standen eine jüdische Schülerin aus Berlin und ein junger jüdischer Jurist aus Potsdam. Lorenz Völker findet deren Nachkommen, und Stück für Stück gelingt es ihm, das Bild vom Wirken seines Großvaters als Staatsanwalt im Dritten Reich neu zusammenzusetzen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Endgültigkeit.

Lorenz Völker, Jahrgang 1970, arbeitet als Lehrer für die Fächer Geschichte und Sport an einem Berliner Gymnasium. Bislang hat er vor allem auf dem Gebiet der Zeitgeschichte des Sports publiziert. Er ist Gründungsmitglied des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V.
Mit den Recherchen zu seinem Buch "War mein Großvater ein Nazi?": Ein Enkel auf Spurensuche nach der Geschichte eines Staatsanwalts im Dritten Reich hat er dazu beigetragen, dass 2014 in Potsdam "Stolpersteine" für die Familie Lehmann verlegt wurden.

Die Ausstellung ist bis 18 Uhr geöffnet.
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Beitrag: 5 Euro/erm. 3 Euro
Infotelefon: 0331/62085-50

 
 

Sa, 13.02.2016 | 17 Uhr
Musikalisch-literarischer Abend im Rahmen des transkulturellen Kultur- und Kunstfestivals compARTE in Potsdam (16.01. bis 21.02.2016)

Zu Gast: Frido Mann und Paulo Astor Soethe
Die Manns und die Musik – eine Weltmelodie ›››


Lesung mit Frido Mann und Paulo Astor Soethe
Musik mit Claudia Pérez Iñesta am Violoncello

Ob zu Schulzeiten im Deutschunterricht oder später beim Lesen des Feuilletons: der Name Mann ist hierzulande jedem bekannt und aus der Literatur- und Kulturgeschichte nicht mehr wegzudenken. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die beiden in Lübeck geborenen Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann sowie ihre Nachfahren brasilianische Wurzeln haben. Den Spuren dieser Vergangenheit ging Frido Mann nach. Er beschrieb zusammen mit Paulo Soethe und Karl-Josef Kuschel in dem Buch "Mutterland. Die Familie Mann und Brasilien” die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Julia da Silva-Bruhns, die ihre frühe Kindheit in Brasilien verbrachte und im Alter von sechs Jahren nach Deutschland kam.

Ein Netzwerk vielfältiger kultureller Formationen und Wechselwirkungen spiegelt sich aber nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Gegenwart der Manns wieder. In der Biographie des in Kalifornien (USA) geborenen und in der Schweiz aufgewachsenen Frido Mann, der in Rom sein Studium der Musik abschloss, in München in Theologie promovierte und an der Universität Münster im Fach Psychologie habilitierte, sind sowohl die Grenzen der Kulturen als auch der wissenschaftlichen Disziplinen offen. Und welches Medium würde sich besser dazu eignen, dies alles zu vereinen, als die Musik? Sie bildet den roten Faden für diese Lesung.

Der DAAD-Grimm-Preisträger und brasilianische Germanist Paulo Soethe wird in seinen einleitenden Worten überraschende Seitenblicke auf das Brasilienbild der Schriftsteller-Familie Mann vorstellen und die Rolle der Musikalität in verschiedenen Generationen der Manns – von Julia bis zur Gegenwart – zu Gehör bringen.

Anschließend wird Frido Mann aus seinem jüngsten Buch "An die Musik. Ein autobiographischer Essay" vorlesen und in einen Dialog mit dem Publikum treten. Zwischen beiden Lesungen rundet das virtuose Violoncello-Spiel von Claudia Peréz Iñesta diesen musikalisch-literarischen Abend ab.

Eine Veranstaltung der Universität Potsdam, Institut für Romanistik, in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH | Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des transkulturellen Kultur- und Kunstfestivals compARTE (16.01.–21.02.2016 in Potsdam)

Eintritt: 10 Euro, erm. für Studenten 6 Euro
Kartenreservierungen können nicht beim HBPG, sondern nur per E-Mail an bayerl@uni-potsdam.de sowie über Tel: 0331-977 4198 und 0331-977 4250 vorgenommen werden.
Die reservierten Karten können am Abend der Veranstaltung an der Abendkasse beim Einlass abgeholt werden.

 
 

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Museumspädagogische Angebote



Ein Tag in Potsdam
Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

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HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



YouTube-Kanal des HBPG ›››



 
HBPG und Kulturland Brandenburg sind seit 2014 eine Gesellschaft



Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg haben sich am 1. Januar 2014 zusammengeschlossen und bilden nun gemeinsam die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH.
Die Ausstellungen und Programme des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird es weiter geben, ebenso die Themenjahre und die Netzwerkarbeit von Kulturland Brandenburg.

 

 

 
 
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