Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam, Foto: Hagen Immel (c) HBPG
Vorschau 2015 | Veranstaltungstipps | Ein Tag in Potsdam | HBPG-Trailer | Fusion von HBPG und Kulturland Brandenburg
 
 
Vorschau 2015



Der
Der "Große Terror” 1937–1938 in der Sowjetunion
Eine fotografische Dokumentation von Tomasz Kizny

06. März bis 19. April 2015

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I'm not afraid of anything! Porträts Junger Europäer, Fotografien von Edgar Zippel
»I'm not afraid of anything!« Porträts Junger Europäer
Fotografien von Edgar Zippel
Eine Gastausstellung des Museums Europäischer Kulturen | Staatliche Museen zu Berlin

01. Mai bis 07. Juni 2015

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Gerhard Riebicke: Im Sprung, Tanzschule Hertha Feist, Berlin, 1926; Foto: Sammlung Bodo Niemann, © Gerhard Riebicke / Bodo Niemann / picture perfect GbR Berlin
Einfach. Natürlich. Leben
Lebensreform in Brandenburg 1890–1939


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 "gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel"

10. Juli bis 22. November 2015

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Veranstaltungstipps



Mi, 04.02.2015 | 18 Uhr
Lesung und Musik

So lässt sich Haft ertragen ›››


Sprecher: Sabine Scholze, Hans-Jochen Röhrigbr> Musik: Rita Herzog (E-Piano)

Sechs Richter Friedrichs II. verbüßten auf der Festung Spandau eine Strafe wegen angeblich falscher Rechtsprechung. Einer davon beschreibt den beanstandeten Prozess und die darauf folgende, einigermaßen erträgliche Haft der Richter.

"Den 6.Febr. besuchte uns Herr Nicolai. Die Arrestanten erquickten sich an dem mitgebrachten Wein dergestalt, dass von den 6 Bouteillen nichts übrigblieb."
(aus Regierungsrat Neumanns Tagebuch: "Aus der Festungszeit Preußischer Kammergerichtsräte auf Spandau 1780")

Hans-Jochen Röhrig war lange Jahre als Schauspieler am Hans Otto Theater in Potsdam engagiert, spielte dort u. a. in "Frau Jenny Treibel" und "Katte". Er spielte auch den Prof. Gollwitz im "Raub der Sabinerinnen" an der Seite von Katharina Thalbach. Für sein Wirken erhielt er den Potsdamer Theaterpreis 2005. Röhrig machte sich auch einen Namen als Initiator und Gestalter zahlreicher Matinee-Veranstaltungen, mit denen er, jeweils musikalisch begleitet, die Zuschauer durch die Berlin-Brandenburgische Literatur führte und immer noch führt. Zur Zeit gastiert er an der Oper Köln in "My fair Lady".

Sabine Scholze ist nach einem langjährigen Engagement am Brandenburger Theater seit Beginn der Spielzeit 1998/99 Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters in Potsdam und derzeit dort auch als Regieassistentin tätig.

Rita Herzog, Pianistin und Cembalistin, ist Spezialistin für die Interpretation und Aufführungspraxis von Barock und Frühklassik. Das Potsdamer Musiktheater ist die musikalische Heimat der Solo-Repetitorin, die auch als Partnerin der Kammerakademie Potsdam und der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci wirkt. Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet Rita Herzog seit vielen Jahren an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.

Beitrag: 7 Euro/ erm. 5 Euro
Infotelefon: 0331/620 85-50

 
 

Mi, 11.02.2015 | 18 Uhr
Vortrag

Zwischen Kriegsbeute und Raumkunst. Die porzellanenen Tafelservices Friedrichs des Großen ›››


Dr. Samuel Wittwer, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Direktor der Schlösser

Kaum ein anderer Fürst des 18. Jahrhunderts hinterließ bei seinem Tod mehr Tafelservices aus Porzellan als Friedrich der Große. 21 umfangreiche Hofservices aus Berliner Porzellan, die zehn Meissener Services ersetzten, dominierten die Silberkammern in Berlin und Potsdam. Friedrichs Leidenschaft für Porzellan kam aber erst im Laufe des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) zum Tragen. Die kriegsbedingten Einschmelzungen von edlem Silbergerät mögen ein Grund für den Gesinnungswandel sein. Der unmittelbare Kontakt mit den Künstlern der Meissener Manufaktur war mit Sicherheit ein zweiter. Dort entdeckte der musisch begabte König schließlich auch die faszinierende Möglichkeit, sich direkt in den schöpferischen Gestaltungsprozess von Formen und Dekorationen einbringen zu können. So entstanden mehrere Services nach seinen persönlichen Vorgaben, eine Eigenheit, die er auch nach Gründung seiner eigenen Manufaktur in Berlin 1763 pflegte. Die dort hergestellten Services waren meist in Thematik, Form und Farbigkeit präzise auf jene Räume der Königsschlösser abgestimmt, in denen sie Verwendung finden sollten.
Der Vortrag beleuchtet die historischen und künstlerischen Hintergründe und stellt sowohl die Verbindungen zwischen den friderizianischen Servicen aus Meissen und Berlin als auch die zwischen den Geschirren und ihrem räumlichen Umfeld dar.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.
Information: www.geschichtsverein-potsdam.de

Eintritt: frei

 
 

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Ein Tag in Potsdam



Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

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HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



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HBPG und Kulturland Brandenburg sind seit 2014 eine Gesellschaft



Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg haben sich am 1. Januar 2014 zusammengeschlossen und bilden nun gemeinsam die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH.
Die Ausstellungen und Programme des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird es weiter geben, ebenso die Themenjahre und die Netzwerkarbeit von Kulturland Brandenburg.

 

 

 
 
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