Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam © HBPG / Foto: Hagen Immel
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Wettbewerbsaufruf zur Landesbegegnung "Jugend jazzt"
Am 2. Juli 2016 findet unter dem Motto "Jazz auf dem Kutschstallhof" in Potsdam die Landesbegegnung "Jugend jazzt" für Jazzensembles (2 bis 10 Mitwirkende) statt.
Alle Brandenburger Jazzensembles und Combos sind zur Teilnahme aufgerufen!

Weitere Informationen finden Sie im PDF zum Download (500KB)

 
Ausstellungen




AKTUELL

 
Ausstellung: uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß
uni-form?
Körper, Mode und Arbeit nach Maß


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2016 "handwerk zwischen gestern & übermorgen"

15. April bis 24. Juli 2016

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Blick in die "Tischlerei Kubiak" in Kremmen, Foto: AG Städte mit historischen Stadtkernen
Alte Stadt | Museum oder Zukunftslabor

Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2016 "handwerk zwischen gestern & übermorgen"

29. April bis 26. Juni 2016

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VORSCHAU

 
Kaiser und Papst, Glasmalerei, Marienkirche, Frankfurt (Oder), um 1370, Foto: Peter Knüvener
Karl IV.
Ein Kaiser in Brandenburg


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zum 700. Geburtstag von Karl IV.

16. September 2016 bis 15. Januar 2017

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Aus der Silberbibliothek Herzog Albrechts von Preußen (Detail), 1554-62, Torun (Polen), Universitätsbibliothek © Universitätsbibliothek Torun (Polen) zum Themenjahr Luther 2017
Reformation und Freiheit
Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2017
"Reformation vor Ort – Luther und die Folgen" (AT)

8. September 2017 bis 7. Januar 2018

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Veranstaltungstipps



Mi, 01.06.2016 | 18 Uhr
Ausstellungsführung

Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "uni-form? Körper, Mode und Arbeit nach Maß" ›››


Dr. Gesa Kessemeier
Einführung und Moderation: Dr. Elke-Vera Kotowski

Das Modehaus Herrmann Gerson mit seinen "Räumen voll Seidenglanz" war im 19. Jahrhundert eines der bedeutendsten Häuser der Berliner Konfektion, die durch ihre serienmäßige Kleiderproduktion die Modewelt revolutionierten und demokratisierten. 1836 von Herrmann Gerson gegründet, befand sich die Firma seit 1849 in einem aufsehenerregenden Neubau am Werderschen Markt, dem ersten eigens für diesen Zweck erbauten Modekaufhaus Deutschlands. Seit 1869 führte das Haus einen eigenen, exquisiten Modesalon. Doch trotz seiner Bedeutung für die deutsche Mode – Gerson war bis in die 1930er Jahre hinein Synonym für die Modestadt Berlin – war die Geschichte der Firma und die seiner Gründerfamilie in den Jahren 1836 bis 1889 bis heute wissenschaftlich nicht aufgearbeitet.
Der Vortrag gibt Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt zur Gründungs- und Frühzeit des Modehauses und in den Nachlass des Gründers Herrmann Gerson (1813–1861). Vorgestellt wird die Familie Gerson mit Herrmann und seinen sechs Brüdern, ihr privates Leben und Wirken, die geschäftlichen Netzwerke, private Freundschaften wie z. B. mit den Familien Liebermann und Israel, aber auch der Alltag und das Arbeiten im Modehaus.
Zeitgleich erscheint im Frühjahrsprogramm des Hentrich & Hentrich Verlags Berlin in der Reihe "Jüdische Miniaturen" eine Publikation zum Firmen- und Familienleben von Herrmann Gerson in den Jahren1836 bis 1889.

Gesa Kessemeier ist Mode- und Zeithistorikerin und Ausstellungskuratorin, promovierte zu Mode und Frauenbildern der 1920er Jahre, Mitarbeit an zahlreichen mode- und kulturhistorischen Ausstellungen (u.a. "Uli Richter. Eine Berliner Modegeschichte", "Geraubte Mitte. Die 'Arisierung' jüdischen Grundeigentums im Berliner Stadtkern 1933–1945"), aktuelle Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Berliner Konfektion, das Modehaus Herrmann Gerson 1839–1939, die Familie Freudenberg und ihre Kunstsammlungen, Autorin des Buches "Ein Feentempel der Mode oder eine vergessene Familie, ein ausgelöschter Ort: Die Familie Freudenberg und das Modehaus Herrmann Gerson".

Elke-Vera Kotowski studierte Politische Wissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Kulturwissenschaft in Duisburg und Berlin, Promotion in Jüdischen Studien, als Assistentin 1994–2000 am Lehrstuhl für Neuere Geschichte II (deutsch-jüdische Geschichte) an der Universität Potsdam beteiligt am Aufbau des Studiengangs "Jüdische Studien" , seit 2000 am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Forschung und Lehre zur europäisch-jüdischen Kultur-und Sozialgeschichte, derzeit Leiterin des Forschungsprojektes "Kulturund Identität. Deutsch-jüdisches Kulturerbe im In- und Ausland", auch als Ausstellungskuratorin tätig.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH in Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien

Die Ausstellung ist bis 18 Uhr geöffnet.
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Eintritt: frei
Infotelefon: 0331/62085-50

 
 

Fr, 17.6. bis Sa, 19.6.2016
Tagung

13. Deutsches und 24. Mitteldeutsches Münzsammlertreffen
50 Jahre Potsdamer Münzfreunde ›››


Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke

Eine Veranstaltung der Deutschen Numismatischen Gesellschaft, der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft und der Potsdamer Münzfreunde e.V. in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH /Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Informationen/Anmeldungen bis 1. Juni bei Wilko Krone, 033304/33780, wilko.krone@t-online.de

 
 

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Museumspädagogische Angebote



Ein Tag in Potsdam
Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

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HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



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