Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben
 

Bildungsangebot für Schüler der Klassenstufen 4 bis 13

"Ein Tag in Potsdam – Auf den Spuren brandenburgisch-preußischer Geschichte


Das Projekt wird gemeinsam getragen von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung*, dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

*"Kulturelle und historische Bildung sind grundlegend für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb unterstützt die Ostdeutsche Sparkassenstiftung das Projekt "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben" als nachhaltige und zukunftsweisende Investition in die Bildung junger Menschen."

Zuerst entdecken die Schülerinnen und Schüler in der Ausstellung "Land und Leute" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte das Leben ihrer märkischen Vorfahren, sehen und hören Spannendes über historische Ereignisse und Zusammenhänge. Im Anschluss daran geht es, ausgerüstet mit einem Geschichtsrucksack, auf eine Stadtrallye durch die historische Mitte Potsdams. Nach einer Mittagspause ist das nächste Ziel der Park Sanssouci. Am westlichen Ende des Parks steht das Neue Palais. Es ist das größte Gebäude in der Anlage. Jeder Besucher kann erahnen, dass der preußische König Friedrich der Große für diesen Bau viel Geld ausgegeben hat. Während ihres Rundganges erfahren die Schülerinnen und Schüler, warum es für den König wichtig war, ein solch riesiges Gästeschloss zu bauen, und sie lernen im Inneren des Gebäudes dessen Familie kennen. Der preußische Hofmaler Antoine Pesne hat die Eltern und Geschwister Friedrichs porträtiert. Anhand der Bilder kann man einiges über die höfische Kleiderordnung erfahren. Außerdem können sich die Schülerinnen und Schüler in dem üben, was jeder Gast bei Hofe können sollte: einen Knicks und einen Kratzfuss vor dem Herrscher und seiner Familie.

Die Führungen und die Stadtrallye sind auf die verschiedenen Jahrgangsstufen abgestimmt.

Das Angebot wird bereichert durch das "Historische Mittagsmahl" in der Gewölbehalle im Kutschstall des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Bei Kerzenschein wird ein einfaches Essen angeboten, das sich am Speiseplan von vor 250 Jahren orientiert.

Konditionen
Für Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg
Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert die Bereitstellung eines Geschichtsrucksackes pro Klasse, die kostenlose Anreise sowie den Transfer innerhalb Potsdams sowie die Teilnahme am "Historischen Mittagessen".
Der Eigenanteil pro Schüler beträgt 6 Euro.
Drei Begleitpersonen pro Klasse sind frei; für jede weitere Begleitperson ist ein Eigenanteil von 6 Euro zu entrichten.

Für Schülerinnen und Schüler aus anderen Bundesländern
Für Gruppen bis maximal 25 Personen (incl. maximal drei Begleitpersonen) ist ein Pauschalpreis von 160 Euro zu entrichten. Darin enthalten sind die Führungen und der Geschichtsrucksack.
Die Anreise und der Transfer innerhalb Potsdams muss selbst organisiert und getragen werden.

Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung.
Anmelde-Formular (Download PDF, 17KB)

Anfrage und ausführliche Beratung
Projektbüro "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"
Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr
Tel: 0331/62085-55, Fax: 0331/62085-65, besucherservice@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Weitere Informationen auf der Projekt-Website www.brandenburger-zeitreisen.de
mit Hinweisen & Tipps für Lehrer [›››]


Bildungsangebot für Schüler der Klassenstufen 9 bis 13

"Ein Tag in Potsdam – Auf den Spuren der DDR"


Das Projekt ist ein gemeinsames Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Projektwerkstatt Lindenstraße 54 in der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert/Potsdam-Museum.

Der Tag beginnt in der Ausstellung "Land und Leute" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte mit einer dialogischen Führung zum Thema "Alltag in der DDR-Diktatur". Im Anschluss erkunden die Schüler, ausgestattet mit Arbeitsmaterialien, selbstständig die Spuren der jüngsten deutschen Vergangenheit in der einstigen Bezirkshauptstadt. Die Rallye endet bei der "Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert", einem Haus in der Lindenstr. 54/55, das zu DDR-Zeit als Staatssicherheitsgefängnis genutzt wurde. Hier können die Jugendlichen die Auswirkungen des einstigen staatlichen Gewaltmissbrauchs am historischen Ort nachvollziehen und dazu Interviews von Zeitzeugen hören. Nach einer Pause geht es zum Schloss Cecilienhof im Neuen Garten. Dort erhalten die Schüler eine Führung durch die Räume, in denen 1945 die Potsdamer Konferenz stattfand. Danach geht es zum ehemaligen Mauerstreifen in unmittelbarer Nähe. Anschließend besteht die Möglichkeit, über das am Tag Erlebte mit einem Moderator zu sprechen.

Konditionen
Für Gruppen bis maximal 25 Personen (incl. maximal drei Begleitpersonen) ist ein Pauschalpreis von 195 Euro zu entrichten. Darin enthalten sind die Führungen und der Geschichtsrucksack.
Die Anreise und der Transfer innerhalb Potsdams muss selbst organisiert und getragen werden.

Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung.
Anmelde-Formular (Download PDF, 15KB)

Anfrage und ausführliche Beratung
Projektbüro "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"
Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr
Tel: 0331/62085-55, Fax: 0331/62085-65, besucherservice@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Die Entwicklung dieses Bildungsangebots wurde ermöglicht durch die Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.





Und so haben Schülerinnen und Schüler den "Tag in Potsdam" in den letzten Jahren erlebt
Download PDF, 4,7MB ›››



 
 
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