Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam © HBPG / Foto: Hagen Immel
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Aktuelle Ausstellung



Josef Bayer: Am Motzener See, 1920er Jahre © Bodo Niemann
Einfach. Natürlich. Leben
Lebensreform in Brandenburg 1890–1939


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 "gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel"

10. Juli bis 22. November 2015

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Veranstaltungstipps



Mi, 12.08.2015 | 199 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939"
Vortrag

Vom "Kohlrabi-Apostel" zum "Bionade-Biedermeier": Kontinuitäten und Transformationen alternativer Ernährung zwischen Lebensreform und Bio-Boom ›››


Jörg Albrecht, Universität Leipzig
Einführung und Moderation: Dr. Christiane Barz, Kuratorin

Eines der beeindruckendsten Phänomene kultureller Dynamik hat sich gerade in den letzten Jahren im Sektor der Ernährung vollzogen. Vor dem Hintergrund ökologischer und sozialer Herausforderungen und Vorstellungen über Gesundheit und Reinheit des Körpers erleben ökologisch produzierte "Bio"-Lebensmittel, Vegetarismus und Veganismus einen gewaltigen Boom. Die Vorläufer dieser Dynamik reichen jedoch bis ins 19. Jahrhundert zurück, zu den ersten Ideen über "naturgemäße Lebensweise" oder die Ernährungsreform in der Lebensreformbewegung. Sie traten häufig im Zusammenhang mit religiösem Nonkonformismus auf, beispielsweise in den neuen religiösen Bewegungen wie Freireligiosität, Adventismus oder Anthroposophie, aber vor allem auch in schwächer institutionalisierter Form.

Jörg Albrecht, M.A., studierte Religionswissenschaft und Philosophie an der Universität Leipzig. In seiner Magisterarbeit rekonstruierte er die Biographie des Lebensreformers, Vegetariers und Buddhisten Ludwig Ankenbrand (1888–1971) und beschäftigte sich anhand dieser mit den Verflechtungen der Reformbewegungen und (religiösen) Alternativkulturen der Wilhelminischen Zeit. Im Rahmen des Graduiertenkollegs "Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik" untersucht er in seiner Dissertation Prozesse der Innovation, Diffusion und Transformation religiöser und kultureller Vorstellungen und Praktiken am Beispiel der Alternativen Ernährung.
Dr. Christiane Barz, ist Literaturwissenschaftlerin, war nach dem Studium der Germanistik, Skandinavistik und Anglistik als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin tätig und arbeitet als freie Kuratorin in Berlin.

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Eintritt: 5 Euro/erm. 3 Euro
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.
Infotelefon: 0331/ 620 85-50

 
 

Sa, 15.08.2015 | 15 Uhr
Ausstellungsführung mit der Kuratorin Dr. Christiane Barz

Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939 ›››


"Bio" und "Öko" gehören heute zum Alltag. Doch wie sahen die ersten alternativen, lebensreformerischen Ideen in Brandenburg eigentlich aus und wer waren ihre Protagonisten? Die Ausstellung stellt Landkommunen, Nacktkolonien, Reformschulen, Kunsthandwerkergenossenschaften, Künstlergemeinschaften, Gartenstädte und ökologisch wirtschaftende Höfe vor, die Anfang des 20. Jahrhunderts rund um Berlin entstanden. Gezeigt werden historische Fotografien, Gemälde, Graphiken, zeitgenössische Bücher und Zeitschriften, Gebrauchsgegenstände, Kunsthandwerk und Filmausschnitte.

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Eintritt: 7 Euro/erm. 5 Euro
Infotelefon: 0331/ 620 85-50

 
 

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Museumspädagogische Projekte & Angebote



"Vergangenheit lebendig!"
Jugendliche für neues museumspädagogisches Projekt gesucht


Für das Projekt "Vergangenheit lebendig!" (Juli bis November 2015) werden Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren gesucht, die in Workshops zu Experten der Dauerausstellung werden, anderen davon berichten und gemeinsam Dokumentationen über die Entstehung einer Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erstellen.
Die konkreten Termine werden beim ersten Treffen festgelegt.

Download Flyer (PDF, 375KB) ›››

 
 

Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

Weitere Informationen zum "Tag in Potsdam" ›››
 
 
HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



YouTube-Kanal des HBPG ›››



 
HBPG und Kulturland Brandenburg sind seit 2014 eine Gesellschaft



Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg haben sich am 1. Januar 2014 zusammengeschlossen und bilden nun gemeinsam die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH.
Die Ausstellungen und Programme des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird es weiter geben, ebenso die Themenjahre und die Netzwerkarbeit von Kulturland Brandenburg.

 

 

 
 
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