Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam © HBPG / Foto: Hagen Immel
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Aktuelle Ausstellung



Josef Bayer: Am Motzener See, 1920er Jahre © Bodo Niemann
Einfach. Natürlich. Leben
Lebensreform in Brandenburg 1890–1939


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 "gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel"

10. Juli bis 22. November 2015

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››



 
Tagung



Schloss Doberlug
Fr, 18.09.2015
Tagung

Kultur machen! – Wandel bewirken?
Nachhaltige regionale Entwicklung durch Kulturprojekte ›››


Die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) lädt gemeinsam mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin und der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e. V. herzlich zu einem interdisziplinären Austausch ein. Die Tagung bringt Initiatoren, Wissenschaftler sowie Entscheidungsträger aus Kultur und Politik zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, welche Ziele sich Macher kultureller Veranstaltungen in der Region Brandenburg setzen und wo ihre Grenzen liegen.

Die moderierte Debatte ist Abschluss der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft", die das HBPG 2014 im Schloss Doberlug mit großem Erfolg durchgeführt hat. Sie ist zugleich ein "Blick nach vorn" auf Wege und Ziele künftiger Kulturprojekte im Land Brandenburg.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht weniger die Bewertung der technisch-organisatorischen Umsetzung des Projekts Erste Brandenburgische Landesausstellung. Vielmehr richtet sich das Interesse auf die zwei Leitbegriffe "kulturelle Identität" und "nachhaltige regionale Entwicklung", mit denen sich der gesellschaftliche Sinn und die kulturpolitische Absicht solcher Unterfangen beschreiben lassen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Um Ihre Anmeldung bis zum 11. September 2015 unter sekretariat@hbpg.de oder telefonisch unter 0331.620 85 81 wird gebeten.

Download Flyer (PDF, 1,9MB)

 

PROGRAMM

Tagung: Kultur machen! – Wandel bewirken?

9:00 Uhr Einlass und Kaffee

9:30 Uhr Begrüßung
Dr. Kurt Winkler, HBPG
Dr. Dorothee Wimmer, Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e. V.
Dr. Andrea Meyer, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der Technischen Universität Berlin

9:40 Uhr Grußwort
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (angefragt)

9:50 Uhr Einführung
Dr. Kurt Winkler, HBPG

10:15 Uhr Kaffeepause

10:30 Uhr Inputvorträge und Diskussion zum Begriff "kulturelle Identität" Christine Glombitza, Psychoanalytikerin, Berlin
Dr. Thomas Serrier, Université Paris 8 Vincennes   Saint-Denis, Europa-Universität Viadrina Fankfurt (Oder)
Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer, Direktorin des Museums Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin

11:45 Uhr Kaffeepause

12:00 Uhr Inputvorträge und Diskussion zum Begriff "nachhaltige regionale Entwicklung"
Prof. Dr. Ulf Matthiesen, Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin
Martin Kuder, M's Marketing + Kommunikation GmbH, Berlin
Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation, Bad Freienwalde

13:30 Uhr Mittagspause

14:30 Uhr Projektkaleidoskop
Birte Hoffmann, landmade., Havelaue OT Strodehne
Dr. Peter Walther, Brandenburgisches Literaturbüro, Potsdam
Christian Hirte, Kulturwissenschaftler, Kurator, Museumsberater, Berlin
Dr. Gabriele Köster, Direktorin der Magdeburger Museen, Kulturhistorisches Museum Magdeburg, Zentrum für Mittelalterausstellungen

15:15 Uhr Kaffeepause

15:30 Uhr moderiertes Gespräch
Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster
Dr. Uwe Koch, Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
N.N., Kulturstiftung des Bundes
Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

17:00 Uhr Empfang
Zum Abschluss der Veranstaltung lädt die Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e. V. zu einem kleinen Empfang ein.

Die Tagung wird moderiert von Harald Asel, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Inforadio


 
Veranstaltungstipps



Mi, 02.09.2015 | 19 Uhr
Buchpräsentation und Vortrag mit dem Autor Peter James Bowman

Ein Glücksritter. Die englischen Jahre von Fürst Pückler-Muskau ›››


Einführung: Gert Streidt

Fürst Hermann von Pückler-Muskau kennen wir als schillernde Figur, berühmt als Landschaftsarchitekt und Reiseschriftsteller. Sein Aufenthalt im reichen England zwischen 1826 bis 1828 aber hatte delikat verschwiegene Gründe: Der verarmte adelige Besucher vom Kontinent kam als "fortune hunter" auf Brautschau, um mit einer lukrativen Heiratskandidatin den Konkurs des traumhaften Parkprojekts in Muskau abzuwenden. Zu diesem Zweck hatte er mit seiner Ehefrau Lucie von Hardenberg die Scheidung ersonnen – sie übernahm die heimische Verwaltung; er schrieb ihr täglich über seine Liebes- und Lebenslagen. Auf der Grundlage dieser originalen Briefe, anderer Manuskripte im Pückler-Archiv in Branitz und britischer Quellen hat der englische Germanist Peter James Bowman jene verborgenen englischen Jahre von Fürst Pückler erkundet.

Peter James Bowman studierte Moderne Sprachen an der Oxford University und promovierte dort über Theodor Fontane. Als Übersetzer und unabhängiger Forscher lebt er in Ely, Cambridgeshire.
Gert Streidt war in verschiedenen Aufgabenbereichen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten leitend tätig, bevor er das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam aufbaute. Seit 2008 ist er Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.

Eintritt: 5 Euro/erm. 3 Euro
Infotelefon: 0331/ 620 85-50

 
 

Fr, 04.09.2015 | 20 Uhr
Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939"
Film-Open Air auf der Freundschaftsinsel

Das Blumenwunder ›››


R: Max Reichmann, D 1926, 60'
mit Live-Musik
Einführung: Sachiko Schmidt, Mitarbeiter des Filmmuseums Potsdam

Ort: auf der Freundschaftsinsel
Einlass 19 Uhr

Das kann nur der Film: Ein neues Sehen zu lehren, das Wunder des Wachsens und Vergehens sichtbar zu machen! Als "Das Blumenwunder" nach mehrjährigen Dreharbeiten 1926 in die Kinos kommt, versetzt der Film das Publikum in helle Begeisterung, indem er Naturvorgänge, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, durch den Einsatz des Zeitraffers anschaulich macht. Für den Filmkritiker und Kunsttheoretiker Rudolf Arnheim ist "Das Blumenwunder" schlicht "der aufregendste, phantastischste und schönste Film, der je gedreht wurde" (Film als Kunst, Berlin 1932).
Monumental beginnen sich die Pflanzen vor unseren Augen zu bewegen, sie tanzen nach dem Rhythmus von Tag und Nacht. Eine Poesie, die uns täglich umgibt und doch so geheimnisvoll ist. Ergänzt wird diese natürliche Choreographie durch Szenen, in denen Tänzer das Wachstum der Pflanzen künstlerisch nachgestalten – inspiriert vom rhythmisch-expressiven Tanzstil der Laban-Schule und Mary Wigmans. "Man sieht die Pflanzen atmen, wachsen und sterben. Der natürliche Eindruck, die Pflanze sei unbeseelt, verschwindet vollständig. Man schaut die ganze Dramatik des Lebens – die unerhörten Anstrengungen", bemerkt der Philosoph Max Scheler über "Das Blumenwunder".

Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Eintritt: 10 Euro/erm. 8 Euro
Gegen Vorlage eines Ausstellungstickets wird ermäßigter Eintritt in die Filmvorführung gewährt.
Kartenreservierung: 0331/2718112, ticket@filmmuseum-potsdam.de

 
 

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Museumspädagogische Projekte & Angebote



"Vergangenheit lebendig!"
Jugendliche für neues museumspädagogisches Projekt gesucht


Für das Projekt "Vergangenheit lebendig!" (Juli bis November 2015) werden Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren gesucht, die in Workshops zu Experten der Dauerausstellung werden, anderen davon berichten und gemeinsam Dokumentationen über die Entstehung einer Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erstellen.
Die konkreten Termine werden beim ersten Treffen festgelegt.

Download Flyer (PDF, 375KB) ›››

 
 

Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

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HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



YouTube-Kanal des HBPG ›››



 
HBPG und Kulturland Brandenburg sind seit 2014 eine Gesellschaft



Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg haben sich am 1. Januar 2014 zusammengeschlossen und bilden nun gemeinsam die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH.
Die Ausstellungen und Programme des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird es weiter geben, ebenso die Themenjahre und die Netzwerkarbeit von Kulturland Brandenburg.

 

 

 
 
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