07.12.2015 - Pressemitteilung
"Weihnachtswald im Kutschstall" ab 12. Dezember beschließt Ausstellungsprogramm 2015 im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam


Wie schon 2014 werden auch in diesem Jahr einige Potsdamerinnen und Potsdamer im Kutschstall einen Weihnachtsbaum nach ihren Vorstellungen schmücken. Mit dabei sind u. a. Britta Stark, Präsidentin des Landtags Brandenburg, Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, unterstützt von Kindern der Klasse 4a der Bruno H. Bürgel Grundschule Potsdam-Babelsberg, der Bauverein Winzerberg e. V., Das Internationale Buch Potsdam, die Potsdamer Lions Clubs, Journalistinnen der PNN und der MAZ, die Kunstschule Potsdam, das Potsdamer Schwestern-Trio Rothenburg, Potsdams Tonträger sowie eine Schülergruppe des Leibniz-Gymnasiums in Potsdam. Zu Gast ist auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit Antenne Brandenburg und mit einem traumhaften Baum vom Sandmann.

Die Ausstellung wird ergänzt durch farbenprächtige traditionelle Krakauer Weihnachtskrippen (szopki krakowskie), die das Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz präsentiert.
In Krakau werden seit 1937 alljährlich am ersten Donnerstag im Dezember auf den Stufen des Adam-Mickiewicz-Denkmals am Marktplatz aus Pappe und bunter Aluminiumfolie gefertigte tragbare Krippen zur Schau gestellt. Ursprünglich nach dem Vorbild der Weihnachtskrippen in den katholischen Kirchen Polens entstanden, sind die typischen Krakauer Krippen mit ihren Türmen und Kuppeln der historischen Architektur Krakaus nachempfunden. Der Krippenwettbewerb gilt inzwischen als traditioneller Höhepunkt im Leben der Stadt und lockt jedes Jahr viele Teilnehmer und Schaulustige an. Das Denkmal selbst wird am Heiligenabend von Krakauer Floristen mit Blumen geschmückt.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 11. Dezember 2015, um 17 Uhr musizieren die Potsdamer Turmbläser.

Der Eintritt zur Ausstellung und zur Eröffnung ist frei.

Pressefotos zum Download unter www.hbpg.de/Pressefotos.html

Besucheradresse: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Di bis Do 10–17 Uhr, Fr 10–19 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 10–18 Uhr, Mo geschlossen, Heiligabend geschlossen, Silvester 10–16 Uhr
Info-Telefon: 0331/ 62085-50






01.12.2015 - Pressemitteilung
12. Polnischer Weihnachtsmarkt auf dem Kutschstallhof
Landestypischer Sternenmarkt und das Sternenfest der deutsch-polnischen Begegnung am zweiten Adventswochenende in Potsdam


Vom 4. bis 6. Dezember 2015 ist es wieder soweit: bereits zum zwölften Mal empfängt der polnische Sternenmarkt auf dem Kutschstallhof, Am Neuen Markt, in Potsdam seine Besucher.
In stimmungsvoller Hofatmosphäre kann man die weihnachtlichen Traditionen Polens erleben und landestypisches Kunsthandwerk und Kulinarisches entdecken. An über 45 Marktständen bieten polnische Künstler und Kunsthandwerker eine breite Palette ihrer phantasievollen und kreativen Arbeiten an – vom traditionellen Weihnachtsschmuck über Holzschnitzereien, Keramik, Körbe, Bekleidung und Mützen bis hin zu Lederwaren, Glaskunst und Schmuck. Viele Besucher haben mittlerweile ihren Lieblingsstand, zu dem sie alljährlich gern wieder kommen. Auch die Genießer polnischer Spezialitäten erwartet eine reiche Auswahl: Es gibt Süßes wie krowki, polnische Bonbons, gofry, Waffeln, Pfefferkuchen (Thorner Katrinchen) und Honig sowie Herzhaftes wie oscypki, Schafskäse aus dem Riesengebirge, Brot, Wurst und Schinken. Imbissstände bieten pierogi (gefüllte Teigtaschen), barszcz (Rote-Bete-Suppe), bigos (Krauttopf), Krakauer Würsten und Schaschlyk.

Auf und neben der Bühne gestalten polnische und deutsche Künstler eine über 20-stündiges Sternenfest für Große und Kleine. Es gibt Musik, Tanz, Gesang, Sprach-Quiz und Mitmach-Theater für Kinder. Zum ersten Mal dabei sind das Orchester des heiligen Nikolaus, das in Polen zu den Stars der Folkmusik gehört, und die Gruppe Kapela Timingeriu mit traditioneller jüdischer und polnischer Tanzmusik.
In der historischen Gewölbehalle des Kutschstalls präsentieren sich wieder deutsch-polnische Vereine aus Berlin und Brandenburg und touristische Regionen Polens.

Für Kinder hat am Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr eine Weihnachtsmannwerkstatt im Foyer des Museums geöffnet. Hier können sie Geschenke und Baumschmuck basteln und auf Fantasiereise gehen, wenn polnische Märchen – auf Deutsch und auf Polnisch – vorgelesen werden.
Eine Überraschung gibt es am Nikolaustag – das Sandmännchen kommt am Nachmittag zum Sternenmarkt. Es schaut sich die vielen Stände und das Musiktheater Pampelmuse an und besucht danach die Weihnachtsmannwerkstatt. Dort werden am Wochenende viele Kinder gebastelt und extra für das Sandmännchen einen Baum geschmückt haben.

Markttage
Fr, 4. Dezember, 16 bis 20 Uhr
Sa, 5. Dezember, 11 bis 20 Uhr
So, 6. Dezember, 11 bis 19 Uhr

Eintritt: 2 Euro, Kinder bis 1,40 m frei

Pressefotos unter www.hbpg.de/Pressefotos.html

Ausführliche Programminformationen unter www.hbpg.de/Kalender.html

Der Sternenmarkt steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke und des Botschafters der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland Dr. Jerzy Marganski.

Der Sternenmarkt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie mit Mitteln des Landes Brandenburg.
Das Sternenfest wird gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte | Kutschstallhof
Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Infotelefon: 0331/62085-50






11.11.2015 - Pressemitteilung
Besucherandrang zum Endspurt der Sonderausstellung "Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890-1939" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam Letzte Woche mit Sonderöffnungszeiten, zusätzlichen Kuratorenführunge


Die Sonderausstellung "Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939" im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 "gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel", die am 22. November zu Ende geht, erlebte in den vergangenen Wochen einen stetig wachsenden Besucherandrang.
Bevor die Schau am 22. November endet, bietet das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte seinen Besuchern in der letzten Ausstellungswoche verlängerte Öffnungszeiten:
am Di, 17.11., und Mi, 18.11. von 10 bis 18 Uhr
und
von Do, 19.11. bis So, 22.11. von 10 bis 20 Uhr.

Wegen der anhaltend großen Nachfrage werden noch drei öffentliche Ausstellungsführungen mit der Kuratorin Dr. Christiane Barz angeboten.
Termine:
Sa, 14.11., um 15 Uhr
Do, 19.11., um 18 Uhr
Sa, 21.11., um 18 Uhr
Eintritt: 7 Euro/erm. 5 Euro
Eine Anmeldung unter Telefon: 0331/ 620 85-50 ist empfehlenswert.

Die letzte Begleitveranstaltung zur Ausstellung findet am Mi, 18.11., um 18 Uhr statt.
Apl. Prof. Dr. Dr. Bernd Wedemeyer-Kolwe, Wissenschaftlicher Leiter des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e.V. Hannover, hält einen Vortrag "Neue Menschen" ins "Dritte Reich"? Die Freikörperkultur im Nationalsozialismus.
Einführung und Moderation: Dr. Christiane Barz, Kuratorin
Inhalt:
Die deutsche Freikörperkultur (FKK) war bis 1933 in Vereinen und Verbänden, aber auch privat und kommerziell organisiert. Im prüden Kaiserreich noch gerichtlich verfolgt und sozial verpönt, gehörte FKK in der demokratischen Weimarer Republik zum modernen Lebensstil. Die politische Einstellung ihrer sehr unterschiedlichen Gruppen reichte von sozialistischer bis völkischer Orientierung. Kulturell schwankten sie zwischen Kommerz und Lebensreform. Ideologisch vertraten sie moderne bis rückwärtsgewandte Weltanschauungen, die sie mit dem damals allgegenwärtigen Schlagwort des "Neuen Menschen" etikettierten. 1933 war auch die Freikörperkultur gezwungen, auf den Machtwechsel zu reagieren.
apl. Prof. Dr. Dr. Bernd Wedemeyer-Kolwe ist Sporthistoriker und Volkskundler und publizierte u.a.: "Starke Männer, starke Frauen. Eine Kulturgeschichte des Bodybuildings", München 1996; "Der Neue Mensch". Körperkultur im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, Würzburg 2004.
Eintritt zum Vortrag: 5 Euro/erm. 3 Euro

Ebenso wie die Ausstellung hat sich auch das informative und kurzweilig geschriebene Begleitbuch herumgesprochen. Die Nachfrage ist groß, und die Anzahl der noch erhältlichen Exemplare ist begrenzt.
Begleitbuch
Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939

Herausgegeben von Christiane Barz im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Verlag für Berlin-Brandenburg 2015, 184 Seiten, 130 Abbildungen, Klappenbroschur
Format: 22,0 x 27,0 cm, ISBN 978-3-945256-23-7
Preis im Buchhandel: 24,99 Euro
Preis im Museumsshop: 19,00 Euro

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Infotelefon: 0331/62085-50

Eintritt zur Sonderausstellung
6 Euro / erm. 4 Euro, freitags 4 Euro
bis 18 Jahre freier Eintritt, Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen

 

Förderer der Ausstellung: F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz | Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung | Märkische Stiftung für Gesundheits- und Kulturförderung | EDEN-STIFTUNG zur Förderung naturnaher Lebenshaltung und Gesundheitspflege | Runze & Casper Werbeagentur GmbH | Stiftung Preußische Seehandlung | Ursula Eckert-Stiftung | Verein "Freunde des HBPG" e. V.

Medienpartner: rbb Fernsehen

Kulturland Brandenburg 2015 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.






09.07.2015 - Pressemitteilung
"Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939"


Große Sonderausstellung wird heute im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnet

Alternative Lebensentwürfe zum modernen Großstadtleben wurden in Brandenburg schon vor über 100 Jahren gelebt. Von ihrer heute teils vergessenen Geschichte erzählt ab morgen die Sonderausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte "Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939".
Die Schau im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 "gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel" ist vom 10. Juli bis 22. November im Kutschstall, Am Neuen Markt, in Potsdam zu sehen.

Erste lebensreformerische Ideen kamen in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts auf. Die neue Bewegung befasste sich mit den Folgen der rasanten Industrialisierung und Technisierung für den modernen Alltag der Menschen. Die Suche nach alternativen Lebensweisen umfasste alle Lebensbereiche – Wohnen, Arbeiten, Essen, Kleiden, Heilen, Bewegen, Erziehen, Wirtschaften und Zusammenleben – und strebte danach, sie im Sinne von Natürlichkeit, Gesundheit, Schönheit und Einfachheit neu auszurichten.

In Brandenburg entwickelte sich die Lebensreformbewegung – geprägt von der boomenden Welt- und "Mietskasernenstadt" Berlin – in einer besonders großen Dichte und Vielfalt. Dem Ruf "Hinaus aus der Stadt" und "Los von Berlin" folgend entstand im Umland ein ganzes Geflecht von Landkommunen, Nacktkolonien, Kunsthandwerkergenossenschaften, Künstlergemeinschaften, Reformschulen, Gartenstädten und ökologisch wirtschaftenden Höfen. Die Ideologien ihrer Vertreter reichten von völkisch-national bis anarcho-sozialistisch, ihre Lebensweisen von komplexen Gemeinwesen bis zu eremitischen Wanderpredigern.

Die Ausstellung verfolgt in 15 Stationen Orte und Protagonisten der Lebensreformbewegung in Brandenburg mit ihren zentralen Strömungen Naturheilkunde, Vegetarismus, Nacktkultur und Siedlungsbewegung. Vorgestellt werden die Obstbaubaukolonie Eden bei Oranienburg, die Nacktkultur-Vereine am Motzener See, der Künstler Fidus, die Kunsthandwerker-Genossenschaft Gildenhall bei Neuruppin, der Friedrichshagener Dichterkreis und Adolf Brand, Herausgeber des ersten Schwulenmagazins der Welt, der Reformgarten von Karl Foerster in Potsdam-Bornim, Karl Vanselow mit seinem "Garten der Schönheit" in Werder, die Siedlung Heimland bei Rheinsberg, der Hof Marienhöhe bei Bad Saarow, heute der älteste (Demeter) Hof in Deutschland, die anarchischen Bohème-Siedlungen im Roten Luch / Grünhorst bei Rehfelde, der Arzt und Forstreformer August Bier auf seinem Gut in Sauen, der Publizist Reinhold Gerling in Oranienburg, Gustav Nagel – der selbsternannte "Wanderprediger und Tempelwächter vom Arendsee" – und die Wandervogelbewegung. Letztes Beispiel ist die besondere Geschichte der Reformschule Adolf Reichweins in Tiefensee 1933 bis 1939. Unter dem Nationalsozialismus wurde auch die Lebensreformszene "gleichgeschaltet" und ihr damit der Lebensnerv genommen.

Die Ausstellung zeigt Fotografien, Gemälde, Grafiken, zeitgenössische Bücher und Zeitschriften, Gebrauchsgegenstände, Kunsthandwerk und Filme. Sie illustrieren das vielfältige weltanschauliche, ästhetische und alltagspraktische Repertoire der Lebensreformbewegung in Brandenburg.

Kuratorin der Ausstellung ist die Literaturwissenschaftlerin und freie Kuratorin Dr. Christiane Barz.

Zur Ausstellung erscheint im Verlag für Berlin-Brandenburg das Begleitbuch
Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939
Herausgegeben von Christiane Barz im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, 184 Seiten, 130 Abbildungen, Klappenbroschur
Format: 22,0 x 27,0 cm, ISBN 978-3-945256-23-7
Preis im Buchhandel: 24,99 Euro
Preis im Museumsshop: 19,00 Euro

Ein vielfältiges Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen, Lesungen, Filmen, Podiumsdiskussionen, einer URANIA-Busexkursion sowie Ferien- und Bildungsangeboten für Kinder und Schulklassen ergänzt und erweitert das Spektrum der Ausstellung.

Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum zeigt anlässlich der Ausstellung ein neues "Schaufenster" im oberen Foyer des Kutschstalls. Es stellt das Wohn- und Atelierhaus des Malers Fidus (Hugo Hoeppener) in Woltersdorf, die Siedlungen Eden bei Oranienburg und Gildenhall bei Neuruppin, die Werkssiedlung Marga in Brieske bei Senftenberg sowie die Hindenburgschule (heute Erich Kästner Grundschule) und die Pädagogische Akademie (heute Gauß-Gymnasium) in Frankfurt (Oder) als bauliche Zeugnisse der Reformbewegung in Brandenburg vor.

Pressefotos zur Ausstellung

Eintritt zur Ausstellung
6 Euro / erm. 4 Euro, freitags 4 Euro
bis 18 Jahre freier Eintritt, Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Di bis Do 10–17 Uhr
Fr 10–19 Uhr
Sa/So und feiertags 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Informationen/Führungen/Anmeldung
Tel.: 0331/ 62085-50/ -55, E-Mail: info@hbpg.de

 

Förderer: F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz | Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung | Märkische Stiftung für Gesundheits- und Kulturförderung | EDEN-STIFTUNG zur Förderung naturnaher Lebenshaltung und Gesundheitspflege | Runze & Casper Werbeagentur GmbH | Stiftung Preußische Seehandlung | Ursula Eckert-Stiftung | Verein "Freunde des HBPG" e. V.

Medienpartner: rbb Fernsehen

Kulturland Brandenburg 2015 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.






01.07.2015 - Pressemitteilung
Sommerfrische im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


Zuflucht für Hitzegeplagte. Ständige Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte bietet in Potsdams Mitte Sommerfrische im doppelten Sinn

Sommerfrische gleich zweifach bietet an diesen Hitzetagen das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in der historischen Mitte von Potsdam.
Die klimatisierte ständige Ausstellung "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen" im Kutschstall ermöglicht eine Pause vom heißen Sommer. Und selbst hier können die Besucher "raus ins Grüne" - bei einer Zeitreise in das beginnende 20. Jahrhundert.

Ein eigenes Ausstellungskapitel erzählt von den Anfängen der Sommerfrische in Brandenburg, als mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes und der zunehmenden Mobilisierung Wochenendausflüge ins nahe und fernere Berliner Umland für jedermann möglich und erschwinglich wurden. Davon zeugen Grußpostkarten, Fotos, Reiseandenken aus Lübben, Angermünde und Forst i. d. Lausitz, Bierflaschen aus Steingut wie Potsdamer Bierstangen von ca. 1900 und ein Rudertrikot von 1930. Sie erinnern daran, dass schon Anfang des 20. Jahrhunderts das Baumblütenfest in Werder eine beliebte Tradition war und der Spreewald mit Kahnfahrten und sorbischen Trachten Ausflügler anlockte.

Für die Mobilität der 1920er Jahre steht eine Besucherattraktion im HBPG: der Oldtimer AGA 6/16 PS (Baujahr 1921), ein offener Viersitzer mit "eingebautem Verdeck" und außenliegendem Schalt- und Bremshebel. Er galt damals wegen seiner eckigen Kotflügel und seines spitzen Kühlers in seiner Linienführung als "hypermodern" und brachte es wegen seiner Robustheit und Wirtschaftlichkeit schnell zu großem Markterfolg. Bis zur Pleite der Nachfolgefirma Aga Fahrzeugwerke GmbH 1929 wurden mindestens 15 000 dieser Automobile gebaut. Sie gehörten damals zu den meistgefahrenen Autos, beliebt als Taxifahrzeuge und besonders von Geschäftsleuten viel gekauft.






30.04.2015 - Pressemitteilung
Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zeigt vom 1. Mai bis 7. Juni 2015: »I'm not afraid of anything!« Porträts junger Europäer
Fotografien von Edgar Zippel


Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Vom 1. Mai bis 7. Juni zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Fotografien des Berliner Fotografen Edgar Zippel unter dem Titel »I'm not afraid of anything!« Porträts junger Europäer. Die Schau ist eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Was ist Europa – und wer ist Europa? Gibt es Haltungen, Hoffnungen, Wünsche, die junge Europäer über alle nationalen und sozialen Grenzen hinweg miteinander teilen? Ähneln sich die 18- bis 24-Jährigen? Vielleicht sogar optisch, in Gesten und Habitus, in Stil und Ausdruck? In Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin war der Berliner Fotograf Edgar Zippel seit 2007 im Osten, Westen, Süden und Norden Europas unterwegs, um auf diese Fragen eine Antwort zu finden. In Portugal, Polen, Island, Italien, Deutschland, in der Republik Moldau und in Großbritannien hat er über 150 junge Menschen spontan auf der Straße angesprochen, sie an Ort und Stelle porträtiert und zu ihren Lebensplänen und ihren Ängsten befragt.

»Ich wollte Menschen fotografieren: in ihrer Zeit, in ihrem Sein, in ihrer Umgebung. Und es sollten junge Menschen sein. Warum jung? Weil das Alter zwischen 18 und 24 Jahren oft eine Zeit der Schwebe ist, ein biografisches Vakuum, eine Übergangsphase zwischen Schule und Berufswahl, zwischen Kindheit und Erwachsensein.« (Edgar Zippel)

Die Ausstellung (in Deutsch und Englisch) präsentiert 100 Porträts junger Europäer sowie an Medienstationen abrufbare Interviews, in denen die Jugendlichen von ihren Zukunftswünschen, Hoffnungen und Ängsten erzählen. In der Zusammenschau ergibt sich ein faszinierendes Spektrum und der immer wiederkehrende Grundtenor: »I'm not afraid of anything!«

Der Fotograf Edgar Zippel, geboren 1966, studierte an der Folkwang-Schule Essen und arbeitet seit 1995 als freier Fotograf in Berlin. Er realisiert regelmäßig Bildstrecken, Porträts und Reportagen. Seine Reisen haben ihn dabei schon von den Seziertischen an der FU Berlin bis zu den Huichol-Indianern Mexikos, vom Deutschen Bundestag bis ins Hinterland Indiens geführt. Seine Fotografien waren in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen und wurden unter anderem vom Deutschen Hygiene Museum Dresden, vom Ruhrmuseum Essen und vom Museum Europäischer Kulturen erworben.
››› www.edgarzippel.de

Führungen mit Edgar Zippel und der Kuratorin Dr. Irene Ziehe
Sa, 9. Mai | Sa, 6. Juni | jeweils 15 Uhr | Beitrag: 5 Euro

Zur Ausstellung ist im Museumsshop das Begleitbuch erhältlich:
Irene Ziehe und Edgar Zippel:
I'm not afraid of anything! Porträts junger Europäer
Herausgeber: Museum Europäischer Kulturen, Staatliche Museen zu Berlin
Broschur, 21 x 27 cm, 184 Seiten, 100 Farbabb., Deutsch/Englisch
Kehrer Verlag Heidelberg, 2013
ISBN 978-3-86828-434-8
24,90 Euro

Pressefotos zum Download ›››

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Infotelefon: 0331/62085-50 | E-Mail: info@hbpg.de
facebook.com/HBPG.im.Kutschstall

Öffnungszeiten
Di–Do 10–17 Uhr
Fr–So und an Feiertagen 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Eintritt
3 Euro/erm. 2 Euro
freitags 2 Euro






16.04.2015 - Pressemitteilung
Neues "Schaufenster" des Brandenburgischen Landeshauptarchiv im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erinnert vom 10. April bis 30. Juni 2015 an Otto und Gottfried von Bismarck


Seit dem Jahr 2007 erinnert das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) in einem "Schaufenster" innerhalb der ständigen Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) mit kleinen wechselnden Präsentationen von Archivdokumenten an Ereignisse der brandenburgischen Geschichte.
Vom 10. April bis 30. Juni präsentiert das BLHA eine kleine Auswahl noch nie gezeigter Dokumente von Otto von Bismarck und seinem Enkel Gottfried.

Brief Ottos von Bismarck an Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg (1803–1868) über den Adressentwurf v. Arnims zur Schleswig-Holsteinischen Frage. [Berlin], ohne Datum. BLHA, Rep. 37 Herrschaft Boitzenburg 4144, Bl. 18. Ausgestellt und kurz erläutert sind Briefe Ottos von Bismarck an Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg (1803–1868) über den Adressentwurf Arnims zur Schleswig-Holsteinischen Frage, ohne Datum (BLHA, Rep. 37 Herrschaft Boitzenburg 4011, Bl. 16 und 4144, Bl. 18), ein Brief Ottos von Bismarck an den Ritterschaftsrat Otto von Rohr wegen der Pfandbrieftaxe des Bismarckschen Gutes Schönhausen, Kreis Jerichow, Berlin, 20. Mai 1860 (BLHA, Rep. 37 Meyenburg 151), ein Brief Ottos von Bismarck an Adolf von Arnim-Boitzenburg (1832–1887), der wegen Todes seiner Frau als Präsident des Bezirks Lothringen 1874 zurücktrat, Varzin, 20. Oktober 1874 (BLHA, Rep. 37 Herrschaft Boitzenburg 4309, Bl. 14–15), die Unterschrift und Gegenzeichnung des Reichskanzlers v. Bismarck einer Urkunde, mit der Kaiser Wilhelm I. Adolf von Arnim-Boitzenburg aus dem Amt des Bezirkspräsidenten von Lothringen entlässt, 4. November 1874 (BLHA, Rep. 37 Herrschaft Boitzenburg Nr. 4309, Bl. 16) sowie Dokumente aus der Personalakte des Gottfried von Bismarck (BLHA, Rep. 2 A Regierung Potsdam I Personalia 402, Bl. 51, Bl. 38, 41, und Rep. 2 A Regierung Potsdam I P 336, Bl. 230).

Als Otto von Bismarck am 1. April 1815 in Schönhausen (bei Stendal) geboren wird, ist Deutschland ein Flickenteppich aus Einzelstaaten, und in Preußen fährt noch keine Eisenbahn. Als er am 30. Juli 1898 in Friedrichsruh (bei Hamburg) stirbt, hat die Industrialisierung die Welt fest im Griff, und Deutschland ist ein Nationalstaat geworden.
Um 1850 hat Bismarck nach wechselvollen Jahren Fuß gefasst. Er verwaltet die Güter der Familie, stürzt sich mit großem Ehrgeiz in die Politik und heiratet mit Johanna von Puttkamer (1847) eine Frau, mit der er in "glücklicher Ehe" lebt und die ihn auf seinem Weg bedingungslos unterstützt.

1871 hat Bismarck nach drei Kriegen unter preußischer Führung das deutsche Kaiserreich geschaffen. Als Kanzler und Außenminister lenkt er die Politik der neuen europäischen Großmacht fast zwei Jahrzehnte lang. Im Kampf gegen die Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird er zum Gründer des deutschen Sozialstaats. Für seine Verdienste wird er vom deutschen Kaiser Wilhelm I. in den erblichen Fürstenstand erhoben. Als 1890 die Kanzlerschaft Bismarcks endet, beginnt ein zweiter Aufstieg – der seines Mythos'. Er wird Bismarck um viele Jahrzehnte überleben.

Kinder und Enkelkinder haben es schwer, aus dem Schatten des Vaters und Großvaters herauszutreten. Das Brandenburgische Landeshauptarchiv erinnert in seinem "Schaufenster" auch an den Enkel Gottfried von Bismarck (1901–1949), der von 1938 bis 1944 als Regierungspräsident in Potsdam arbeitete. Seit 1942/43 war er in die Attentats- und Umsturzpläne der Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg eingeweiht und stellte ihr wiederholt seine Diensträume in Potsdam für konspirative Gespräche zur Verfügung. Spätestens jetzt hatte er sich vom Vater und Großvater emanzipiert.

Pressekontakt
BLHA, Kärstin Weirauch, Tel: 0331/5674-126, E-Mail: kaerstin.weirauch@blha.brandenburg.de
BKG / HBPG, Dr. Antje Frank, Tel: 0331/62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de






05.03.2015 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ist erster deutscher Gastgeber der Sonderausstellung „Der Große Terror 1937–1938 in der Sowjetunion”


Fotografische Dokumentation des polnischen Fotografen und Journalisten Tomasz Kizny vom 6. März bis 19. April 2015 im Kutschstall in Potsdam zu sehen

Vom 6. März bis 19. April zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte die Gastausstellung „Der Große Terror 1937–1938 in der Sowjetunion”. Die fotografische Dokumentation des polnischen Fotografen und Journalisten ist nach Stationen in Polen, der Schweiz, Frankreich und zuletzt im November 2014 in Russland nun erstmals in Deutschland zu sehen.

In der Reihe der stalinistischen Verbrechen in der Sowjetunion war der „Große Terror” in den Jahren 1937 und 1938 beispiellos in seinem Ausmaß. Ganz im Gegensatz zu den damals unter großem Propagandaaufwand geführten öffentlichen Moskauer und lokalen Schauprozessen vollzog sich der „Große Terror” unter dem Siegel strengster Geheimhaltung. In nur 16 Monaten fielen ihm etwa 1,5 Millionen Sowjetbürger zum Opfer. Landesweit und aus allen sozialen Schichten verschwanden Menschen für immer – in geheimen Operationen verhaftet, von geheimen Standgerichten ohne Verteidigung, oft sogar in Abwesenheit als „Volksfeinde” abgeurteilt. 750.000 Opfer wurden sofort ermordet und in geheimen Massengräbern verscharrt.

Letzte Zeugnisse einiger dieser Menschen sind Gefängnisfotos, die im Rahmen der polizeilichen Routine in den NKWD-Gefängnissen gemacht wurden, dann für Jahrzehnte in Geheimarchiven verborgen lagen und erst Anfang der 1990er Jahre öffentlich bekannt wurden. Seit 2006 hat der polnische Fotograf und Journalist Tomasz Kizny im Rahmen eines Forschungsprojektes viele dieser Aufnahmen gesichtet, Orte von Massengräbern auf Sachalin, in Workuta, Minsk, Kiew, Woronesh, im Ural und in Sibirien ausfindig gemacht und Interviews mit betroffenen Familien geführt.

Die Ausstellung (in Deutsch und Englisch) zeigt 80 vergrößerte Abzüge von Gefängnisfotografien sowie weitere 200 als audiovisuelle Projektion, jeweils mit kurzen biografischen Angaben. An Medienstationen sind zehn Video-Interviews mit Augenzeugen – meist die Kinder von Ermordeten – abrufbar. Eine Projektion zeigt Fotografien von 40 geheimen Hinrichtungsstätten und Massengräbern in Russland, der Ukraine und Weißrussland.

Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiges Begleitbuch in Deutsch und Englisch (herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Picture Doc, 84 S.,65 Abbildungen), erhältlich im Museumsshop zum Preis von 5 Euro.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung ›››

Pressefotos zum Download ›››

 

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 5. März.2015, 18 Uhr,
mit einem Podiumsgespräch mit Tomasz Kizny und Arsenij B. Roginskij, Leiter der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL

Eintritt: frei

Autor der Ausstellung: Tomasz Kizny
geb. 1958, Fotograf und Journalist, Mitbegründer der Unabhängigen Fotoagentur Dementi, die 1982 nach der Verhängung des Kriegsrechts in Polen gegründet wurde und bis 1989 im Untergrund tätig war. In den 1990er Jahren realisierte Tomasz Kizny ein Fotoprojekt über den sowjetischen GULAG. Das daraus entstandene Buch „GULAG” erschien 2003 und wurde in sieben Sprachen veröffentlicht.
Für das Projekt „Der Große Terror” fotografierte und recherchierte Tomasz Kizny in den Jahren 2008–2010 in Russland, der Ukraine und Weißrussland. Sein Buch „La Grande Terreur en URSS 1937–1938” erschien 2013 auf Französisch und Polnisch. Tomasz Kizny lebt in Wrocław.

Ausstellungskuratoren
Dominique Roynette und Piotr Wójcik, Stiftung Picture Doc

Projekt und Ausstellung
Das dokumentarische Projekt Der Große Terror 1937–1938 wurde in den Jahren 2008–2011 aus Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Gerda Henkel Stiftung finanziert. Tomasz Kizny hat das Projekt während seines Forschungsaufenthaltes am Wissenschaftskolleg zu Berlin im Jahr 2006/2007 begonnen. Die Institution unterstützte das Projekt auch in den folgenden Jahren. In der Russischen Föderation wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesellschaft MEMORIAL in Moskau realisiert.

Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Sie wurde realisiert von der Stiftung Picture Doc in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/ Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.

 

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Infotelefon: 0331/62085-50 | E-Mail: info@hbpg.de

Öffnungszeiten
Di–Do 10–17 Uhr
Fr–So und an Feiertagen 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Eintritt
3 Euro/erm. 2 Euro
freitags 2 Euro






09.01.2015 - Einladung zur Pressekonferenz am 16. Januar
Jahreskampagne 2015 "Potsdam bewegt" startet mit Veranstaltungshöhepunkt "Unterwegs im Licht"


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Landeshauptstadt Potsdam startet ihre Jahreskampagne 2015 "Potsdam bewegt" mit einem Veranstaltungshöhepunkt: Unter dem Motto "Unterwegs im Licht" laden am 24. Januar 2015 die kulturellen Einrichtungen der historischen Mitte alle Potsdamer und ihre Gäste zu einem öffentlichen Fest ein. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen wie Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Musik, Tanz und vieles mehr stehen auf dem Programm. Illuminationen bringen Licht in die dunkle Jahreszeit und verbinden die einzelnen Häuser. Die Museen der historischen Innenstadt sind bei freiem Eintritt von 14 bis 21 Uhr geöffnet.
Ausführliche Programminformationen unter www.potsdam.de/unterwegsimlicht

Zur Vorstellung des Gesamtprogramms "Unterwegs im Licht" laden wir Sie herzlich ein zur Pressekonferenz.

Termin: Freitag, dem 16. Januar 2015, um 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) / Konferenzraum

Es begrüßen Sie:
Dr. Sigrid Sommer, Leiterin des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit/Marketing Landeshauptstadt Potsdam
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH

Ablauf

  • Begrüßung
  • Vorstellung der beteiligten Akteure, des Programms und des Lichtkonzepts zum Fest "Unterwegs im Licht"
  • Möglichkeiten für Fragen (Die MitarbeiterInnen aller beteiligten Einrichtungen stehen für ein Gespräch zur Verfügung)

Das Fest "Unterwegs im Licht" am 24. Januar 2015 findet in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam, der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, der Volkshochschule Potsdam "Albert Einstein" und ProWissen Potsdam e.V. im Bildungsforum, dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, dem Naturkundemuseum Potsdam, dem Nikolaisaal Potsdam, der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH – Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte | Kulturland Brandenburg und mit Unterstützung der Landeshauptstadt Potsdam, der Stadtwerke Potsdam GmbH sowie der Bahnhofspassagen Potsdam statt.

Pressekontakt
Landeshauptstadt Potsdam, Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
Leiterin Dr. Sigrid Sommer, Telefon: 0331-2891270, E-Mail: sigrid.sommer@rathaus.potsdam.de

Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH René Granzow, Telefon: 0331-6208584, E-Mail: presse@kulturland-brandenburg.de
Dr. Antje Frank, Telefon: 0331-6208549, E-Mail: frank@hbpg.de






09.01.2015 - Pressemitteilung
10.000 Ausstellungsobjekte – 4 Museen – 1 Ticket
Museen in der Historischen Innenstadt präsentieren gemeinsames Museumsticket.


Vor knapp einem Jahr beauftragte die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam ein Konzept für ein gemeinsames Museumsticket für das Potsdam Museum, das Naturkundemuseum Potsdam, das Filmmuseum Potsdam und das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zu entwickeln. In den vergangenen Monaten haben sich die Akteure mit Unterstützung des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit/Marketing der Landeshauptstadt Potsdam abgestimmt, und ab 11. Januar 2015 ist die MUSEUM Kombikarte in den vier Museen der Historischen Innenstadt erhältlich.
Die Vorteile für die Besucher der Museen liegen klar auf der Hand:

Mit der Kombikarte kann der Museumsbesucher innerhalb eines Jahres jedes einzelne der vier Museen besuchen.
In den Ausstellungen der vier Museen erwarten ihn über 10.000 Ausstellungsobjekte aus Film, Geschichte, Kunst und Natur aus Potsdam, Brandenburg und der Welt.
Die Kombikarte gilt jeweils für einen Erwachsenen und zwei Kinder.
Unschlagbar ist auch der Preis von 12 Euro.

Die Museen in Potsdams historischer Mitte wollen mit der Kombikarte "die Lust auf Museen" für alle Generationen, für Potsdamer und Touristen aus nah und fern wecken. Sie sehen sich nicht nur der historischen Rückschau verpflichtet, sondern verbinden diese mit aktuellen Themen. Damit lassen sie die Besucher Zusammenhänge begreifen, sensibilisieren zur interaktiven Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Inhalten und wollen erlebnisorientiert unterhalten. Die Sammlungen der vier Museen bieten dafür einen enormen Fundus, neue Ausstellungsformen und der Einsatz moderner Technik unterstützen dieses Anliegen. Familien- und Gastausstellungen erweitern den Blickwickel von Potsdam, über Brandenburg in die ganze Welt.

Die neue Kombikarte für die vier Museen in der Historischen Innenstadt ist ab Sonntag, dem 11. Januar 2015, in den vier Museen und den Verkaufsstellen der Potsdam Tourismus Service GmbH zum Preis von 12 Euro erhältlich.
Dieses Kombiticket wird vorerst für die nächsten zwei Jahre erprobt. Ab 2017 soll mit dem Museum Barberini ein zusätzlicher Partner gewonnen werden.

Aktuell erwarten die Besucher folgende Ausstellungen in den jeweiligen Häusern:

FILMMUSEUM POTSDAM
Breite Straße 1 A, 14467 Potsdam
Di–So 10–18 Uhr
Ständige Ausstellung "Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg"
Familienschau "Die Abenteuer des jungen Marco Polo"
Foyer "Verteidigung des Alltags. Der Regisseur Hermann Zschoche"

HAUS DER BRANDENBURGISCH-PREUßISCHEN GESCHICHTE
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Di–Do 10–17 Uhr
Fr–So und Feiertage 10–18 Uhr
Ausstellung "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen"

NATURKUNDEMUSEUM POTSDAM
Breite Straße 13, 14467 Potsdam
Di–So 9–17 Uhr
Ausstellung "Tierisches Leben im UNESCO-Welterbe"
Biologische Vielfalt in den Parks und Gärten der Landeshauptstadt Potsdam

POTSDAM MUSEUM – FORUM FÜR KUNST UND GESCHICHTE
Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam
Di, Mi, Fr 10–17 Uhr
Do 10–19 Uhr
Sa–So 10–18 Uhr
Sonderausstellung bis 25. Januar 2015 "Stadt-Bild / Kunst-Raum"
Ständige Ausstellung "Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte"

Flyer MUSEUM Kombikarte (Download PDF, 1,86MB)








 
 
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