Kutschstall am Neuen Markt, Potsdam, Foto: Hagen Immel (c) HBPG
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Aktuell



"Vergangenheit lebendig!"
Jugendliche für neues museumspädagogisches Projekt gesucht


Für das Projekt "Vergangenheit lebendig!" (Juli bis November 2015) werden Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren gesucht, die in Workshops zu Experten der Dauerausstellung werden, anderen davon berichten und gemeinsam Dokumentationen über die Entstehung einer Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erstellen.
Die konkreten Termine werden beim ersten Treffen festgelegt.

Download Flyer (PDF, 375KB) ›››

 
Ausstellungen



Josef Bayer: Am Motzener See, 1920er Jahre © Bodo Niemann
Einfach. Natürlich. Leben
Lebensreform in Brandenburg 1890–1939


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015 "gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel"

10. Juli bis 22. November 2015

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

 
Veranstaltungstipps



Do, 09.07.2015 | 18 Uhr
Ausstellungseröffnung

Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939 ›››


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2015
"gestalten–nutzen–bewahren. Landschaft im Wandel"

"Bio" und "Öko" gehören heute zum Alltag. Doch wie sahen die ersten alternativen, lebensreformerischen Ideen in Brandenburg eigentlich aus und wer waren ihre Protagonisten? Die Ausstellung stellt Landkommunen, Nacktkolonien, Reformschulen, Kunsthandwerkergenossenschaften, Künstlergemeinschaften, Gartenstädte und ökologisch wirtschaftende Höfe vor, die Anfang des 20. Jahrhunderts rund um Berlin entstanden. Gezeigt werden historische Fotografien, Gemälde, Graphiken, zeitgenössische Bücher und Zeitschriften, Gebrauchsgegenstände, Kunsthandwerk und Filmausschnitte.

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Eintritt: frei
Infotelefon: 0331/ 620 85-50

 
 

Sa, 11.07.2015
Thementag zur Sonderausstellung

Einfach. Natürlich. Leben. Lebensreform in Brandenburg 1890–1939 ›››


15 Uhr
Ausstellungsführung mit der Kuratorin Dr. Christiane Barz
Eintritt: 7 Euro/erm. 5 Euro
Infotelefon: 0331/ 620 85-50


19 Uhr
Film zur Ausstellung
"Wege zu Kraft und Schönheit"

R: Wilhelm Prager, D 1925, englische Zwischentitel, 115'
am Klavier: Eunice Martins
Einführung und Moderation: Dr. Christiane Barz und Dr. Philipp Stiasny

Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1 A, 14467 Potsdam

Die Reform einer ungesund lebenden modernen Gesellschaft, das ist eines der Ziele von "Wege zu Kraft und Schönheit". Um zu einer Harmonie von Geist und Körper zurückzukommen, schlägt der Film einen Bogen von der griechischen Antike in die Gegenwart der Großstadt und des entfremdeten Arbeitslebens, der beengten Wohnverhältnisse und veralteten Moralvorstellungen. Kraft und Schönheit, so verkündet der Film, sind erreichbar durch sportliche Betätigung und Gymnastik. Doch nicht diese Botschaft, sondern die visuelle Umsetzung machten "Wege zu Kraft und Schönheit" zu einem geradezu revolutionären Film, der zu einem weltweiten Erfolg wurde und zahlreiche Nachahmer fand. Neben sensationellen Zeitrafferaufnahmen enthält er neuartig choreographierte Szenen der rhythmischen Gymnastik und verbindet diese mit einem Plädoyer für die Freikörperkultur, weshalb er von konservativer Seite scharf angegriffen wurde. Zu den Mitwirkenden gehörten Ausdruckstänzer aus dem Kreis Rudolf von Labans, der Hellerau-Schule, Mary Wigmans und der anthroposophischen Loheland-Schule.
"Dieser Film, alles in allem, muß verbreitet werden in allen Schulen, allen Hörsälen, allen Fabriken und Bureaus, Kinder und Große sollen ihn sehen, Heimweh bekommen nach diesen Wundern."
(Berliner Tageblatt, 19.03.1925)

Dr. Christiane Barz, ist Literaturwissenschaftlerin, war nach dem Studium der Germanistik, Skandinavistik und Anglistik als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin tätig und arbeitet als freie Kuratorin in Berlin.
Dr. Philipp Stiasny, ist Filmhistoriker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Filmmuseum Potsdam und Dozent an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Redakteur der Zeitschrift "Filmblatt" und Vorstandsmitglied von CineGraph Babelsberg e.V. – Berlin-Brandenburgisches Centrum für Filmforschung.

Der Thementag wird veranstaltet von der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam.

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Eintritt: 10 Euro/ erm. 8 Euro
Gegen Vorlage eines Ausstellungstickets wird ermäßigter Eintritt in die Filmvorführung gewährt.
Die Ausstellung im HBPG ist bis 19 Uhr geöffnet.
Kartenreservierung: 0331/2718112, ticket@filmmuseum-potsdam.de

 
 

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Ein Tag in Potsdam



Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben

Das gemeinsame Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung für Schulklassen wird fortgesetzt.

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HBPG-Trailer



Der rbb-Trailer zur Dauerausstellung



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HBPG und Kulturland Brandenburg sind seit 2014 eine Gesellschaft



Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg haben sich am 1. Januar 2014 zusammengeschlossen und bilden nun gemeinsam die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH.
Die Ausstellungen und Programme des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird es weiter geben, ebenso die Themenjahre und die Netzwerkarbeit von Kulturland Brandenburg.

 

 

 
 
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