Heimatkunde: Flucht – Migration – Integration in Brandenburg


„Heimatkunde: Flucht – Migration – Integration in Brandenburg“ ist ein Projekt des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg Dr. Doris Lemmermeier und der F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz.

Das Projekt zielt darauf ab, die aktuelle Situation von Geflüchteten in Brandenburg zu analysieren und Ende des Jahres 2017 in einer digitalen Ausstellung zu präsentieren. Hierfür werden Strukturveränderungen in den Kommunen dokumentiert sowie Chancen und Herausforderungen der Integration von Geflüchteten in Brandenburg herausgearbeitet. Historische Exkurse setzen die heutige Integrationserfahrung in Relation zur Geschichte Brandenburgs als Land, das über Jahrhunderte auch von Zuwanderung geprägt wurde.

Im Laufe des Projekts sollen möglichst viele Stimmen zu Wort kommen und unterschiedliche Perspektiven beleuchtet werden. Im Fokus stehen die Geschichten der Geflüchteten und die der Bewohner Brandenburgs. Es geht zudem um die Sichtweise lokaler PolitikerInnen, zivilgesellschaftlicher Akteure sowie um die Bemühungen von Initiativen vor Ort.

Zunächst erfolgt eine Forschungsphase, bei der die wissenschaftliche Kuratorin Dr. Lisa Barthelmes im ländlichen Raum Brandenburgs sowie in den Städten Integrationsbeispiele mit Hilfe von Materialsammlung, Interviews und Bild-Ton dokumentiert. Dabei wird sie von Praktikanten, die selbst Fluchterfahrung haben, unterstützt.

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz.

Wissenschaftliche Kuratorin