Stadtschlossinstallation
Installation von Skulpturen und Baufragmenten des Potsdamer Stadtschlosses
auf dem Kutschstallhof
Die Installation ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der PHF Projektmanagement- und Baubetreuungsgesellschaft mbH. Sie wurde von der Hasso-Plattner-Förderstiftung gGmbH finanziert und von privaten Sponsoren großzügig unterstützt.
Immer noch ist die Öffentlichkeit unzureichend über den geretteten Bestand an historischen Fragmenten des Potsdamer Stadtschlosses informiert. Die Ausstellung "Minervas Mythos - Fragmente und Dokumente des Potsdamer Stadtschlosses" der SPSG und der Unteren Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam im Jahre 2001 im Alten Rathaus zeigte erstmals Fragmente aus den Depots.
Die Stadtschlossinstallation auf dem Kutschstallhof präsentiert nun einige Jahre lang eine Auswahl größerer Skulpturenfragmente. Ihre beeindruckende Größe und künstlerische Qualität werden dem Betrachter vor Augen geführt, und es wird erläutert, wie sich die erhaltenen Werke über die Fassaden verteilen.
Im Einzelnen werden gezeigt: Tympanonrelief und zwei Sitzfiguren vom Kopfbau des östlichen Seitenflügels sowie Säulen- und Pilasterfragmente der beiden Marktseiten, außerdem Pilasterkapitelle aus der Südwest-Ecke des Innenhofes. Informationstafeln erläutern die Werke und deren ursprünglichen Standort, geben Auskunft über das Schicksal des Schlosses nach 1945 und über die Spendenmöglichkeiten. Kennzeichnend für das Entstehen der Ausstellung war die enge Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen sowie das private Engagement der Sponsoren.
Mit der Ausstellung soll die Beschäftigung mit dem originalen Fassadenschmuck des Stadtschlosses stärker in die Öffentlichkeit getragen und zusätzlich zu den öffentlichen Mitteln um Spenden für die Restaurierung geworben werden. Zugleich wird damit die nördliche Seite des Kutschstallhofes geschlossen und ein weiterer Teil des Kutschstallensembles fertig gestellt. Die Stadtschlossinstallation korrespondiert zudem mit der ständigen Ausstellung des HBPG "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen", und hier vor allem mit dem großen interaktiven Potsdam-Modell, das die Stadt Potsdam im Jahre 1912 mit den sie bestimmenden Funktionen als Residenz-, Garnisons- und Behördenstadt zeigt.
Spendenkonto:
Verein Potsdamer Stadtschloss
Stichwort "Skulpturenschmuck"
Mittelbrandenburgische Sparkasse, Konto 350 600 6060, BLZ 160 500 00