Museumspädagogik Schulbusprojekt
Ein Tag in Potsdam
 
Für Klassenstufen 4 bis 13

Modul 1: "Auf den Spuren brandenburgisch-preußischer Geschichte"



Zuerst entdecken die Schüler in der Ausstellung „Land und Leute“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte das Leben ihrer märkischen Vorfahren, sehen und hören Spannendes über historische Ereignisse und Zusammenhänge. Ausgerüstet mit einem Geschichtsrucksack – darin für die Kleinen auch ein Kompass, für die Großen eine Kamera – erkunden sie im Anschluss bei einer Stadtrallye historische Orte. Anschließend versuchen sich die Schüler im Neuen Palais im Park Sanssouci im höfischen Zeremoniell. Dabei blicken sie hinter die Kulissen des höfischen Lebens und lernen den königlichen Alltag kennen.
Die Führungen und die Stadtrallye sind auf die verschiedenen Jahrgangsstufen abgestimmt.

Das Angebot wird bereichert durch das „Historische Mittagsmahl“ in der Gewölbehalle im Kutschstall. Bei klassischer Musik und Kerzenschein wird ein einfaches Menü angeboten, das sich am Speiseplan von vor 250 Jahren orientiert.

Das Projekt ist ein gemeinsames Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.
Dank der Förderung der Sparkassenstiftung kann die Eigenbeteiligung incl. Bustransfer für jeden Schüler aus dem Land Brandenburg auf 5 Euro begrenzt werden. Das Projekt ist auch für Schüler aus anderen Ländern offen, bitten fragen Sie uns nach den Konditionen.

Anfrage und ausführliche Beratung
Projektbüro "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"
Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr
Tel: 0331/62085-55, Fax: 0331/62085-65, fuehrungsbuero@hbpg.de

 

Für Klassenstufen 8 bis 13

Modul 2: „Auf den Spuren der DDR“



Der Tag beginnt in der Ausstellung „Land und Leute“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte mit einer dialogischen Führung zum Thema „Alltag in der DDR-Diktatur“. Im Anschluss erkunden die Schüler, ausgestattet mit einem Geschichtsrucksack, selbstständig die Spuren der jüngsten deutschen Vergangenheit in der einstigen Bezirkshauptstadt. Die Rallye endet bei der „Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert“, einem Haus in der Lindenstr. 54/55, das zu DDR-Zeit als Staatssicherheitsgefängnis genutzt wurde. Hier können die Jugendlichen die Auswirkungen des einstigen staatlichen Gewaltmißbrauchs am authentischen Ort nachvollziehen und dazu Interviews von Zeitzeugen hören. Nach einer Pause geht es zum Schloß Cecilienhof im Neuen Garten. Dort erhalten die Schüler eine Führung durch die Räume, in denen 1945 die Potsdamer Konferenz stattfand. Danach geht es zum ehemaligen Mauerstreifen in unmittelbarer Nähe. Anschließend besteht die Möglichkeit, über das am Tag Erlebte mit einem Moderator zu sprechen.

Das Projekt ist ein gemeinsames Bildungsangebot des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Projektwerkstatt Lindenstraße 54 in der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert/Potsdam-Museum.

Die Entwicklung dieses Moduls wurde ermöglicht durch die Förderung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Das Projekt wird gefördert mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Schüler aus dem Land Brandenburg zahlen 6 Euro pro Tag.
Bitte fragen Sie uns nach den Konditionen für Schüler aus anderen Ländern.

Anfrage und ausführliche Beratung
Projektbüro "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"
Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr
Tel: 0331/62085-55, Fax: 0331/62085-65, fuehrungsbuero@hbpg.de

 

Anmeldung


Sie können das ausgefüllte Formular an das Projektbüro im HBPG senden.
E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de
Fax: 0331/ 620 85 -65 oder -59

Download: Anmeldeformular
 

 
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