01.09.2010 - Pressemitteilung
Start des neuen Bildungsangebotes für Schüler „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland stellten Kooperationsprojekt vor und begrüßten erste Schulklasse zum Projekttag

Heute stellten das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) und die Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland im Freilichtmuseum Altranft ihr gemeinsames Kooperationsprojekt „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“ der Öffentlichkeit vor. Anschließend begrüßten sie die Schüler und Schülerinnen einer 6. Klasse der Letschiner Schule aus dem Oderbruchdorf Letschin, die als Erste den Projekttag erlebten.

Der „Tag im Oderland – Geschichte erleben“ bietet Schülern der Primar- und Sekundarstufe mit zwei altersgerechten Themenprogrammen die Möglichkeit, im Rahmen des außerschulischen Unterrichts einen ganzen Tag per Bus und zu Fuß im Oderland unterwegs zu sein und mit Führungen und eigenständigen Erkundungstouren Geschichte an authentischen Orten zu erleben.

Das Programm I unter dem Thema „Das Oderbruch – seine Trockenlegung und Kolonisation“ richtet sich an Schüler der Klassenstufen 4 bis 6. Die Veränderungen in der Landschaft, in den Siedlungsformen und in den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bewohner des Oderbruchs werden bei Stationen im Oderlandmuseum Bad Freienwalde, im einstigen Fischerdorf Altwriezen an der Alten Oder, im ältesten Kolonistendorf Neulietzegöricke, in Zollbrücke an der Oder und im Freilichtmuseum Altranft anschaulich erlebbar. Im Schloss von Altranft wird ein Mittagessen, umrahmt von historischen Erzählungen, angeboten, bevor es auf Tour durch das Freilichtmuseum geht.
Das Programm II „Von Kostrzyn/ Küstrin zu den Seelower Höhen – Erinnerungen an 1945“ regt Schüler der Klassenstufen 8 bis 13 dazu an, sich an originalen Schauplätzen der Schlacht um die Seelower Höhen mit den Ursachen des Zweiten Weltkrieges und seinen Folgen für das Oderbruch auseinanderzusetzen. Ihr Weg führt dabei von der im Frühjahr 1945 zerstörten Altstadt und Festung von Küstrin (heute Kostrzyn/ Polen) durch das Oderbruch zur Gedenkstätte Seelower Höhen.

Für das Angebot „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“ wurden sachkundige Begleiter der Schüler als Gästeführer nach den Normen des Bundesverbandes der Gästeführer Deutschland e. V. qualifiziert. Weitere Interessenten für diese Tätigkeit sind herzlich willkommen (Informationen beim Projektbüro).

Als Förderer des Bildungsprojekts konnte die Sparkasse Märkisch-Oderland gewonnen werden. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass Schulklassen des Landkreises Märkisch-Oderland die Kosten für den Bustransfer und das Mittagessen (im Programm I) erstattet bekommen und somit die Eigenbeteiligung für das Programm I auf 7,50 Euro pro Schüler, und für das Programm II auf 7 Euro pro Schüler begrenzt werden kann.
Für Gruppen aus anderen brandenburgischen Landkreisen und Bundesländern gelten andere Konditionen.

Ab heute können sich Schulklassen für den Projekttag anmelden beim
Projektbüro „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“
c/o Kreiskulturhaus Seelow
Ingrid Baier/ Edeltraud Wurl
Erich-Weinert-Straße 13
15306 Seelow
Tel.: 03346/ 2016-91/-92, Fax: 03346 201693
E-Mail: info@ein-tag-im-oderland.de

www.ein-tag-im-oderland.de


Das Projekt „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“ wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg sowie durch die Sparkasse Märkisch-Oderland.


Pressekontakte
Ingrid Baier, Projektbüro „Ein Tag im Oderland“, Tel.: 03346/ 2016-91/-92, E-Mail: baier@ein-tag-im-oderland.de

Dr. Antje Frank, HBPG, Tel.: 0331/ 620 85-49, E-Mail: frank@hbpg.de

 
 
 

25.08.2010 - Einladung zum Presse- und Fototermin
Neues Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" startet am 1. September 2010

Einladung zur Projektvorstellung und zum Fototermin mit den ersten teilnehmenden
Schülern

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam und die
Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland haben gemeinsam das Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" entwickelt. Es bietet mit zwei altersgerechten Themenprogrammen Primar- und Sekundarschülern die Möglichkeit, im Rahmen des außerschulischen Unterrichts einen ganzen Tag lang per Bus und zu Fuß im Oderland unterwegs zu sein und die Geschichte der Region mit Führungen und eigenständigen Erkundungstouren zu entdecken.

Zur Vorstellung des neuen Bildungsangebots und Begrüßung der ersten teilnehmenden Schulklasse laden wir Sie herzlich ein zu einem

Presse- und Fototermin

am: Mittwoch, 1. September, um 11 Uhr
Ort: Brandenburgisches Freilichtmuseum Altranft, im Schloss
(16259 Bad Freienwalde, OT Altranft)

Ablauf
11 bis 12 Uhr
Projektvorstellung, Präsentation Schülermaterialien und "Geschichtsrucksack",
Pressegespräch

12.15 bis 13 Uhr
Ankunft 6. Klasse (Letschiner Schule, aus Letschin), Fototermin, gemeinsames
Mittagessen (Kartoffelsuppe) im Schloss

Alle Journalisten sind zum Mittagessen herzlich eingeladen (bitte vorher anmelden)

Es begrüßen Sie
Gerd-Ulrich Herrmann, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Kultur GmbH Märkisch-Oderland
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Dietrich Harms, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Märkisch-Oderland
Dr. Uwe Koch, Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg
Ingrid Baier, Projektleiterin "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben"

Für Fragen stehen Ihnen außerdem zur Verfügung

Ellen Russig, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree e. V.
Dr. Reinhard Schmook, Leiter Oderland-Museum sowie Schloss Bad Freienwalde und
Rathenau-Gedenkstätte Bad Freienwalde
Peter Natuschke, Leiter des Brandenburgischen Freilichtmuseums Altranft


Wir freuen uns auf Sie.



Pressekontakte
Ingrid Baier, Projektbüro "Ein Tag im Oderland", Tel.: 03346/ 2016-91/ -92, E-Mail:
baier@ein-tag-im-oderland.de

Dr. Antje Frank, HBPG, Tel.: 0331/ 620 85-49, E-Mail: frank@hbpg.de

Das Projekt "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" wird gefördert durch das
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg aus
Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg sowie durch die
Sparkasse Märkisch-Oderland.

[Download: Presse-Einladung, PDF]

 
 
 

17.08.2010 - Pressemitteilung
Sonderausstellung „SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“ im Kutschstall in Potsdam nur noch bis 22. August zu sehen

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte beendet Schau über DDR-Modezeitschrift mit Sonderöffnungszeiten und Filmmatinee „Träume nicht Sibylle“ im Filmmuseum Potsdam

Am Sonntag, dem 22. August, geht die Sonderausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte „SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“ zu Ende.
Nur noch wenige Tage haben Besucher des Kutschstalls Am Neuen Markt in Potsdam die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der in der DDR beliebten Zeitschrift für Mode und Kultur zu verschaffen, mehr über Arbeitsbedingungen der Redakteure und Fotografen zu erfahren, Interviews mit Leserinnen zu hören und in originalen SIBYLLE-Heften zu blättern.

Wegen des großen Besucherandranges wird es am Freitag, dem 20. August, und am Samstag, dem 21. August, Sonderöffnungszeiten von 10 bis 20 Uhr geben.

Das Begleitprogramm zur Sonderausstellung beschließt am Sonntag, dem 22. August, um 11 Uhr, eine Filmmatinee im Filmmuseum Potsdam. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Träume nicht Sibylle“ (R: Julie Schrader, D 2001, Dok., 58’), der auf eindrucksvolle Weise den Werdegang dieser Zeitschrift rekapituliert und die schönsten und wichtigsten Modefotografien aus der „SIBYLLE“ wieder lebendig werden lässt.

Karten: 5 Euro/ erm. 4 Euro (Besucher der Filmmatinee haben bei Vorlage der Kinokarte ermäßigten Eintritt in die SIBYLLE-Ausstellung im Kutschstall.)

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331/ 271 81-12


SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR
letzte Öffnungstage
Mi, 18.08., und Do, 19.08., von 10 bis 17 Uhr
Fr, 20.08., und Sa, 21.08., von 10 bis 20 Uhr
So, 22.08., von 10 bis 18 Uhr

Eintritt: 5 Euro/ erm. 3,50 Euro, freitags 3,50 Euro

Infotelefon: 0331/620 85-50

 
 
 

28.07.2010 - Pressemitteilung
„Gehen oder Stehen?“ – Ausstellung zu der Lebenssituation und den Zukunftsplänen junger Frauen in Brandenburg heute

Am Freitag, 6. August 2010, wird um 19 Uhr die Ausstellung „Gehen oder Stehen? Zukunftspläne junger Frauen in Brandenburg“ im Offenen Kunstverein Potsdam e. V. eröffnet. Mit diesem Projekt, das vom 7. bis 22. August im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ stattfindet, beenden Sophie Baar und Ulrike Günther ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kulturbereich, das sie im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und bei Kulturland Brandenburg e. V. absolviert haben.

Die Idee zu diesem Projekt ergab sich für die beiden Ausstellungsmacherinnen aus der eigenen Lebenssituation. „Nach bestandenem Abitur standen wir vor der Entscheidung: Wie geht es weiter, wo will ich eigentlich hin und was will ich in Zukunft tun? Während des Freiwilligen Sozialen Jahres in Potsdam machten wir die Erfahrung, dass es vielen jungen Frauen in Brandenburg ebenso geht wie uns. Wir wollten mehr erfahren über ihre Träume, Wünsche und Lebenspläne“, erklären die 20-Jährigen.

Dabei haben sie sich auch mit der besonderen Problematik der seit Jahren anhaltenden Abwanderung junger Frauen aus dem Land Brandenburg auseinander gesetzt. Schließlich machten sie sich auf den Weg und befragten 24 junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren nach ihren Lebenssituationen und Zukunftsplänen. Entstanden ist daraus diese Ausstellung mit Porträtfotografien und Auszügen aus den geführten Interviews.

„Gehen oder Stehen? Zukunftspläne junger Frauen in Brandenburg“
Ein Projekt im Rahmen Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Laufzeit: 7. bis 22. August 2010
Ort: Offener Kunstverein Potsdam e. V., Hermann-Elflein-Str. 10, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Mi–Do 15–19 Uhr; Fr 15–21 Uhr; Sa 13–21 Uhr; So 13–19 Uhr
Eintritt: frei


Kulturland Brandenburg 2010 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck.
Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung
Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam sowie durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg mit Mitteln des Hauptstadtvertrages.

Gehen oder Stehen? | Magdalena Vock
 
 
 
 
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