2.000 Besucher sahen 4.200 Jahre alten Grabfund im Haus der Brandenburgisch- Preußischen Geschichte in Potsdam


Vom 16. bis 27. Januar 2008 konnten Potsdamer und Gäste der Stadt den frühbronzezeitlichen Grabfund, der im November 2007 in der Potsdamer Türkstraße gefunden worden war, in der ständigen Ausstellung „Land und Leute“ des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) besichtigen. Das im Ganzen konservierte Grab mit dem Skelett eines etwa 1,70 m großen Mannes fand großes Interesse und zog insgesamt 2.000 Besucher in den Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam.

Die Präsentation mit ausführlichen Informationen war in Zusammenarbeit des HBPG mit den Archäologen der Ausgrabungsfirma ArGePro, dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum und der Unteren Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt Potsdam entstanden. Nun werden an dem Grabfund im der Denkmalfachbehörde in Wünsdorf weitere wissenschaftliche Untersuchungen vorgenommen und vergleichende Forschungen zu bereits dort gelagerten Hockergräbern vorgenommen. Dort gibt es auch schon Überlegungen, alle diese Grabfunde einmal in einer Sonderausstellung im Archäologischen Landesmuseum zu präsentieren, das im Sommer 2008 in Brandenburg an der Havel eröffnen wird.


 
 
 
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