Die „schönste Frau Potsdams“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Restaurierte Minerva vom einstigen Potsdamer Stadtschloss in der ständigen Ausstellung „Land und Leute“ im Kutschstall in Potsdam
Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) präsentiert in seiner ständigen Ausstellung "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen" im Kutschstall in Potsdam seit kurzem die restaurierte Originalskulptur der „Minerva“ vom Potsdamer Stadtschloss als neues, großes Ausstellungsobjekt.
Die Figur – um1750 von Johann Gottlieb Heymüller geschaffen – gilt als eine der bemerkenswertesten Freiplastiken des Rokoko und hatte einst auf der Spitze des östlichen Theatergiebels des Potsdamer Stadtschlosses ihren prominenten Standort.
Zur Sicherung der Standfestigkeit war 1932 das Original der „schönsten Frau von Potsdam“, wie der Potsdamer Stadthistoriograph, Professor Hans Kania, damals die Minerva rühmte, gegen eine Kopie ausgetauscht worden. Diese Kopie wurde 1945 zerstört. Das Original überstand den Zweiten Weltkrieg in den Depots der Schlösserstiftung. Dank der Spendenaktionen des Vereins Potsdamer Stadtschloss e.V. und der Bürgerinitiative Mitteschön! konnte die Minerva im Jahr 2008 restauriert werden.
Anlässlich der Feier zum zehnten Jubiläum des Potsdamer Stadtschlossvereins am 25. März im Potsdamer Kutschstall wurde die restaurierte Minerva nach Jahrzehnten wieder der Öffentlichkeit präsentiert.
Als Leihgabe der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ist sie nun in der ständigen Ausstellung des HBPG zu sehen.
Skulptur der Minerva vom östlichen Kopfbau des Potsdamer Stadtschlosses in der ständigen Ausstellung des HBPG \"Land und Leute\", Foto: HBPG