„Gehen oder Stehen?“ – Ausstellung zu der Lebenssituation und den Zukunftsplänen junger Frauen in Brandenburg heute


Am Freitag, 6. August 2010, wird um 19 Uhr die Ausstellung „Gehen oder Stehen? Zukunftspläne junger Frauen in Brandenburg“ im Offenen Kunstverein Potsdam e. V. eröffnet. Mit diesem Projekt, das vom 7. bis 22. August im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ stattfindet, beenden Sophie Baar und Ulrike Günther ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kulturbereich, das sie im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und bei Kulturland Brandenburg e. V. absolviert haben.

Die Idee zu diesem Projekt ergab sich für die beiden Ausstellungsmacherinnen aus der eigenen Lebenssituation. „Nach bestandenem Abitur standen wir vor der Entscheidung: Wie geht es weiter, wo will ich eigentlich hin und was will ich in Zukunft tun? Während des Freiwilligen Sozialen Jahres in Potsdam machten wir die Erfahrung, dass es vielen jungen Frauen in Brandenburg ebenso geht wie uns. Wir wollten mehr erfahren über ihre Träume, Wünsche und Lebenspläne“, erklären die 20-Jährigen.

Dabei haben sie sich auch mit der besonderen Problematik der seit Jahren anhaltenden Abwanderung junger Frauen aus dem Land Brandenburg auseinander gesetzt. Schließlich machten sie sich auf den Weg und befragten 24 junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren nach ihren Lebenssituationen und Zukunftsplänen. Entstanden ist daraus diese Ausstellung mit Porträtfotografien und Auszügen aus den geführten Interviews.

„Gehen oder Stehen? Zukunftspläne junger Frauen in Brandenburg“
Ein Projekt im Rahmen Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Laufzeit: 7. bis 22. August 2010
Ort: Offener Kunstverein Potsdam e. V., Hermann-Elflein-Str. 10, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Mi–Do 15–19 Uhr; Fr 15–21 Uhr; Sa 13–21 Uhr; So 13–19 Uhr
Eintritt: frei


Kulturland Brandenburg 2010 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck.
Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung
Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam sowie durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg mit Mitteln des Hauptstadtvertrages.


 
Gehen oder Stehen? | Magdalena Vock
 
 
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