„Heimat, süße Heimat“. Preußische Ansichten von Karl Oppermann. Malerei und Grafik
Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
5. März bis 18. April 2010
Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
Termin
Donnerstag, 4. März 2010, um 11 Uhr
Ort
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, Obergeschoss
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
und Karl Oppermann, Maler und Grafiker
Ablauf
Begrüßung
Einführung in die Ausstellung
Rundgang durch die Ausstellung
Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine
Die Ausstellung
Die Ausstellung aus Anlass des 80. Geburtstages des Malers Karl Oppermann präsentiert 28 Gemälde und 20 Grafiken aus dem Privatbesitz des Künstlers, als Leihgaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg, der Stiftung Stadtmuseum Berlin, des Deutschen Instituts für Normung, des Museums Checkpoint Charlie und von privaten Leihgebern. Der „Preuße aus Neigung und Preußengegner aus Enttäuschung“ wurde 1930 in Wernigerode geboren, fand nach dem Studium der Kunsterziehung und der freien Malerei seine künstlerische Heimat im Westteil Berlins und gehörte dort bald zu den bekannten bildenden Künstlern. Nach 1961 begann seine künstlerische Auseinandersetzung mit der preußisch-deutschen Geschichte. Die zerrissene Stadt inspirierte ihn ab 1968 auch zu Darstellungen der Berliner Mauer. Seine neueren Berlin-Bilder der siebziger Jahre schlugen wieder den Bogen zu seinen früheren „Geschichtsbildern“, zum reitenden Friedrich und zum Soldaten mit der Pickelhaube.
Auf Preußen kam Karl Oppermann noch einmal 2001 im Berlin-Brandenburgischen „Preußenjahr“ zurück, um die aus seiner Sicht gnadenlose Historien-Verwurstung preußischer Geschichte in „Kulturevents“ kritisch ins Visier zu nehmen. Ironie der Geschichte: auch das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ging aus diesem Preußenjahr hervor.
Eröffnung der Ausstellung:
Do, 4. März 2010, 18 Uhr
Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Iris Jana Magdowski, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Potsdam, Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg