Sonderausstellung "Hedwig Bollhagen. Ein Leben für die Keramik" im Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam erfolgreich beendet
Gestern ging die Sonderausstellung "Hedwig Bollhagen. Ein Leben für die Keramik" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam zu Ende.
Insgesamt 11.400 Besucher haben die erste umfassende Schau über eine der bedeutendsten deutschen Keramikdesignerinnen und Künstlerinnen im Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam gesehen. Die große Retrospektive stand unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Gert Streidt, der geschäftsführende Direktor des HBPG, zog eine positive Bilanz. Er wertete den Erfolg der Ausstellung als Zeichen dafür, dass das Interesse am Leben und Werk Hedwig Bollhagens nach wie vor ungebrochen ist. Er dankte ausdrücklich den Partnern und Förderern der Ausstellung, ohne die die Schau nicht möglich gewesen wäre. Die Retrospektive des HBPG anlässlich des 100. Geburtstages von Hedwig Bollhagen entstand in enger Kooperation mit der Hedwig Bollhagen-Stiftung, den HB-Werkstätten für Keramik Marwitz, der Landeshauptstadt Potsdam, dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und den Bollhagen-Erben.
Sie wurde gefördert mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam. Freundliche Unterstützung gewährte auch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung im Land Brandenburg gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam.
Das Projekt wurde außerdem gefördert durch die IKEA Stiftung und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung hatte das Projekt kofinanziert.
Die Retrospektive im Potsdamer Kutschstall bildete den Auftakt und die Grundlage für die dauerhafte Präsentation des Bollhagen-Nachlasses in Potsdam, der von der Erbin der Künstlerin als treuhänderische Stiftung ("Hedwig Bollhagen-Stiftung") in die Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gegeben wurde. Sie wird im Sommer 2008 im Haus "Im Güldenen Arm" eröffnet, das die Landeshauptstadt Potsdam zur Verfügung gestellt hat.