Das HBPG im Kutschstall


Seit 2014 arbeiten das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Kulturland Brandenburg als Geschäftsbereiche der gemeinsamen Institution Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH (BKG). Die Ausstellungen und Programme des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) im Kutschstall Am Neuen Markt gibt es weiter, ebenso die Themenjahre und die Netzwerkarbeit von Kulturland Brandenburg.

Die BKG betreibt das historische Gebäude des ehemaligen königlichen Kutsch(pferde)stalls Am Neuen Markt 9 als Ausstellungs- und Veranstaltungshaus. Dieses wurde zwischen 1787 und 1790 nach Entwürfen des Hofbaumeisters Andreas Ludwig Krüger errichtet. Bis 1918 war der Kutschstall Teil der Hofhaltung des Potsdamer Stadtschlosses, diente dann als Unterstand für Polizeipferde, später als Autogarage und -werkstatt sowie als Markt und Lager für Obst und Gemüse. Die 1945 ausgebrannten Gebäudeteile wurden in der Nachkriegszeit zwar wiederhergestellt, dennoch geriet in den folgenden Jahrzehnten der Neue Markt zunehmend in Vergessenheit. 1997 hatte das Land Brandenburg die Liegenschaft vom Bund mit der Bestimmung übernommen, dort ein Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte einzurichten. Dieses wurde im Dezember 2003  – nach Fertigstellung eines Neubaus auf dem Kutschstallhof als Haupteingangsbereich – zur Nutzung an das HBPG übergeben.

Das HBPG arbeitet als lebendiges Forum für die Beschäftigung mit der Geschichte Brandenburg-Preußens, mit einer ständigen Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“, wechselnden Sonderausstellungen, einem vielfältigen Vermittlungsprogramm und zahlreichen Veranstaltungen.