September | Oktober | November | Dezember
 
HBPG
Do, 02.09.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt 1990 als Epochenzäsur 

Vom Fulda-Gap zum Hindukusch. Kriegsbild und Einsatzplanungen der Bundeswehr vor und nach 1990

Oberstleutnant Dr. Helmut R. Hammerich, Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA)

Eine Veranstaltung des MGFA in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Informationen beim MGFA: 0331/9714550

Exkursion
So, 05.09.2010  
Tagesexkursion mit der Agentur Zeitreisen, Berlin 

Die Luisentour – Eine Zeitreise von Berlin nach Paretz

Eine außergewöhnliche Entdeckungstour per Reisebus auf den Spuren von Königin Luise, illustriert mit historischen Abbildungen, die auf Monitoren im Bus eingespielt werden.

Stationen:
historische Mitte Berlins
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam
Schloss Paretz, Sommerresidenz der Königin Luise

Eine Veranstaltung der Agentur Zeitreisen in Kooperation mit dem HBPG

Tagestour von 10 bis 16 Uhr, Start und Ende: Berlin, Unter den Linden 40 (Café Einstein) Teilnehmerpreis: 52,50 Euro
Leistungen: Programm, Führungen, Eintrittskarten
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
Informationen und Anmeldung bei der Agentur Zeitreisen
Tel.: 030/44024450; Mobil: 0173/6137043, Fax: 030/44024448; E-Mail: mp@zeit-reisen.de
www.zeit-reisen.de, www.luise2010.de

HBPG
Di, 07.09.2010   |   9 - 15.30 Uhr
 

Lehrertag im Kutschstall

Neues zu den Programmen der museumspädagogischen Projekttage „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“: die neuen Rallyestrecken entdecken, Materialien zur Vor- und Nachbereitung diskutieren, ausgewählte Ausstellungsorte besuchen und noch viel mehr...

beitragsfrei
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0331/620 85-55, E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de

Download: Anmeldungsformular
Download: Programm

HBPG
Mi, 08.09.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Reihe Streifzüge durch die brandenburgisch-preußische Geschichte 

Friedrich I. von Brandenburg – Krieger und Reichsfürst im Spätmittelalter

Jan von Flocken, Berlin

Friedrich I. (1371–1440), Stammvater der Dynastie Hohenzollern, setzte zwei Könige ein, kämpfte gegen Türken und Hussiten, nahm einen Papst gefangen, eroberte Berlin und war Gemahl der schönsten Frau seiner Zeit. Er prägte maßgeblich die Politik des deutschen Spätmittelalters.
Jan von Flocken, geb. 1954, ist deutscher Historiker und Journalist. Er studierte Geschichte an der Humboldt Universität zu Berlin, war zunächst Redakteur bei „Der Morgen“, wechselte 1991 zur „Berliner Morgenpost“ und 1996 zum Nachrichtenmagazin „Focus“. Seit 2005 ist er als freier Autor tätig und widmet sich vorwiegend historischen Themen.

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Do, 09.09.2010   |   19 Uhr
Vortrag und Projektpräsentation in der Reihe des Forums Neuer Markt 1990 als Epochenzäsur 

Oder und Neiße. Graswurzelprojekte an der Grenze

Steffen Schuhmann, Designerkollektiv anschlaege.de, und Tina Veihelmann, Journalistin und Autorin, Berlin

„Grenze, welche Grenze?“ – so heißt eine Wanderausstellung über Menschen, die mit ihren Projekten das Zusammenwachsen der deutsch-polnischen Grenzregion voranbringen. Die Ausstellungsmacher stellen ihr Projekt vor, für das sie keine Mühen gescheut haben:
4.000 km Recherchereise, 254 Seiten Katalog und 21 gemalte Porträts sind eine Verbeugung vor jenen Menschen, die die Begeisterung und die Ausdauer haben, die es braucht, um zwischen Szczecin und Zittau etwas zu bewegen.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Sa, 11.09.2010   |   18 - 24 Uhr
 

5. Kunst-Genuss-Tour | Potsdamer Jazzfestival | Tag des offenen Denkmals

Programm im HBPG
- Ständige Ausstellung Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen bis 24 Uhr geöffnet
- Foyerausstellung zur Entwicklung des Kutschstall-Ensembles
- Jazz auf dem Kutschstallhof
- Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ im Rahmen des Potsdamer Jazzfestivals
Jazzensembles des Landes Brandenburg präsentieren und vergleichen sich und knüpfen Kontakte. Den Besten winkt eine Delegierung zur 9. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ im Jahr 2011 in Dortmund.
Mit dabei sind u.a. „The Jazzhamsters“ aus Cottbus, das Duo „robojim“ aus Bensdorf sowie das Jazztrio „Jazzocrazz“ aus Brandenburg/ Havel.

Eine Veranstaltung des Landesmusikrats Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem HBPG und der jazzinitiative Potsdam e.V.
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und unterstützt durch die Stadt Potsdam

Beitrag: Kunst-Genuss-Tour-Kulturbändchen

HBPG
So, 12.09.2010   |   11 Uhr
Sonntagsvorlesung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in der Reihe Potsdamer Köpfe 

Tibets Schnee und der Himmel über Peking

Prof. Dr. Ulrike Herzschuh, Alfred-Wegener-Institut Potsdam

Staubstürme in Peking, Verwüstungserscheinungen in Zentralasien: Auf einer Reise in die Vergangenheit des Monsuns wird deutlich, wie sich das Klima im bevölkerungsreichsten Teil der Erde entwickeln wird. Geschichten von Begegnungen mit Menschen und Natur während der Expeditionen illustrieren die Vorlesung. Im Anschluss wird die von der Stadtfilmemacherin betreute Forschungsdokumentation „Östlich der Sonne“ gezeigt.

Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/erm. 2 Euro

HBPG
Mi, 15.09.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Die Freifrau von Löwendal und ihre Verdienste für den wirtschaftlichen Aufschwung der Niederlausitz und die Geschichte der Gießerei Lauchhammer

in der Reihe "Pioniere der Industriekultur. Geschichte und Geschichten aus Brandenburgischen Museen für Technik, Arbeit und Verkehr"

Dr. Reinhard Köpping, Magdeburg, und Dr. Susanne Kähler, Kunstgussmuseum Lauchhammer

Eine Veranstaltung der AG Technikmuseen im Museumsverband Brandenburg in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Mi, 22.09.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Die Versuchung der Moderne in Potsdam – Reinhold Mohr, ein Architekt zwischen Tradition und Umbruch

Thomas Sander, ArchitraV Potsdam

Als Reinhold Mohr 1911 als junger Architekt nach Potsdam kam, um hier eine Stelle im Stadtbauamt anzutreten, traf er auf eine zauberhafte kleine Residenzstadt, in der seit fast 200 Jahren Entscheidungen von europäischer Tragweite getroffen wurden. Als er sie 1966 und ein Leben später wieder verließ, war sie in großen Teilen bis zur Unkenntlichkeit verändert, Ergebnis gewaltiger Umbrüche, die auch mit dem Namen dieser Stadt in Verbindung stehen. Potsdam und Mohr, Potsdam und die Moderne, dies waren ebenso hoffnungsvolle wie gescheiterte Versuche, in einem Spannungsfeld zwischen beharrlichem Konservatismus, Barbarei und rücksichtslosem Aufbruch in eine neue Welt die Traditionen mit neuen Mitteln fortzuführen.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

beitragsfrei

HBPG
Fr, 24.09.2010 - 25.09.2010  
Konferenz 

Friedrich der Große: Politik und Kulturtransfer im europäischen Kontext

Internationale Konferenz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), der Stiftung Preußische Seehandlung und des Deutschen Historischen Instituts Paris

Beitrag: 10 Euro/ erm. 5 Euro pro Tag

Download: Konferenzprogramm (PDF, 46 KB)

Informationen und Anmeldung bei der SPSG:
Tel.: 0331/9694-304, E-Mail: s.hirsch@spsg.de, www.spsg.de

Tagungsteilnehmer haben ermäßigten Eintritt in die Ausstellungen des HBPG.
 
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HBPG
Do, 30.09.2010 - 01.10.2010  
Internationale Tagung | Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung Preußens Eros – Preußens Musen 

Salondamen und Frauenzimmer. Selbstemanzipation deutsch-jüdischer Frauen in zwei Jahrhunderten

Do, 30.09.2010 | 18 bis 20.30 Uhr
Fr, 01.10.2010 | 9.30 bis 18.30 Uhr

Im Mittelpunkt der Tagung stehen Repräsentantinnen der Kunst, der Literatur, der Musik, der Politik sowie des Gemeinde- und Sozialwesens – die einen weitgehend bekannt, andere zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Allen gemein war der Kampf um das Recht auf Selbstbestimmung und gesellschaftliche Gleichstellung sowohl als Frau wie auch als Jüdin. Die Vorträge reichen von der Zeit Friedrichs des Großen bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie verfolgen den Einfluss der so genannten Salonièren auf das kulturelle Berlin, die wachsende weibliche Mitsprache in Politik und Gesellschaft und deren Vorstoß in klassische Männerdomänen.

Eine Veranstaltung des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ) in Kooperation mit dem HBPG

beitragsfrei

Download: Konferenzprogramm (PDF, 400 KB)

Informationen beim MMZ, Dr. Elke-Vera Kotowski, Tel. 0331/2809412,
E-Mail: kotowski@uni-potsdam.de, www.mmz-potsdam.de

Mehr Informationen zur Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen

HBPG
Mi, 06.10.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Die Freundschaft im Exil. Pilgerin der Liebe. Wilhelmine von Bayreuth und ihr Musenhof

mit PD Dr. Alexis Joachimides, Ludwig-Maximilians-Universität München
Beitrag: 3 Euro

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

Exkursion
Do, 07.10.2010  
Bus-Exkursion mit der URANIA Potsdam 

Besondere Frauen in Brandenburg. Kurfürstin Luise Henriette, Königin Elisabeth Christine, Helene Charlotte von Friedland

ganztägig

Besuch von Schloss Oranienburg und Schloss Schönhausen mit Führungen sowie
Kunersdorf mit Führung durch den Schlosspark und zum Erbbegräbnis
Exkursionsleitung: Karin Flegel, URANIA Potsdam

Abfahrt: 7 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, 7.15 Uhr ab Potsdam, ZOB am Hbf., 7.30 Uhr ab URANIA Potsdam, Ankunft: ca. 19Uhr in Potsdam / Wannsee
Teilnehmerpreis: 62 Euro (Programm, Mittagessen, Führungen, Eintritt)
Anmeldung und Informationen bei der URANIA Potsdam e.V.,
Tel. 0331/29 17 41, E-Mail: verein@urania-potsdam.de, www.urania-potsdam.de

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen

HBPG
Do, 07.10.2010   |   19 Uhr
Vortrag und Projektpräsentation in der Reihe des Forums Neuer Markt 1990 als Epochenzäsur 

„Deutsche Einheit für Türken und Neger“ – Der Einigungsprozess als Epochenzäsur im Geschichtsbild des Rechtsextremismus

Dr. Gideon Botsch/Dr. des. Christoph Kopke, (MMZ)
Eine Veranstaltung des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ) in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
So, 10.10.2010   |   11 Uhr
Sonntagsvorlesung in der Reihe Potsdamer Köpfe 

20 Jahre deutsche Wiedervereinigung – Tourismus-Highlight ‚Unesco-Weltkulturerbe Potsdam’

Prof. Dr. Heike Bähre, Baltic College und Diskussionspartner

Seit der Herstellung der deutschen Einheit 1990 besuchen zahlreiche Gäste aus der ganzen Welt Potsdam. Wie hat sich der Tourismus in Potsdam seitdem entwickelt? Die Referentin stellt ihre Forschungsergebnisse vor und spricht mit Tourismus-Akteuren der ersten Stunde. Unternehmer schildern ihren Weg von der Mangel- in die Marktwirtschaft, Verbandsdirektoren ihre Erfahrungen mit den sehr weiblich geprägten Tourismusstrukturen der Nach-DDR.

Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/erm. 2 Euro

HBPG
Fr, 15.10.2010   |   9:30 - 16.30 Uhr
Symposium anlässlich des 20. Jahrestages der Neugründung des Landes Brandenburg 

Brandenburgs Weg zur Demokratie

20 Jahre nach der Wiederbegründung des Landes Brandenburg und den ersten Landtagswahlen vom 14. Oktober 1990 widmet sich das Symposium der langen und wechselvollen Geschichte des Landes zwischen Elbe und Oder. In kurzen Vorträgen werden vor dem Hintergrund der allgemeinen Geschichte Preußens und Deutschlands ausgewählte Aspekte der politischen, verwaltungs- und verfassungsgeschichtlichen Entwicklung in Brandenburg präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Blick reicht dabei vom späten Mittelalter über das 19. und frühe 20. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Im Mittelpunkt steht die Frage, auf welche Traditionen das heutige Bundesland zurückblicken kann und welche Bedeutung diesem geschichtlichen Erbe immer noch zukommt. Das Symposium richtet sich insbesondere an ein allgemein historisch und politisch interessiertes Publikum.
Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. und der Professur Neuere Geschichte I an der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Landtags Brandenburg, Gunter Fritsch

beitragsfrei

Weitere Informationen unter www.brhiko.de

HBPG
Mi, 20.10.2010   |   19 Uhr
Vortrag und Buchpräsentation in der Reihe Streifzüge durch die brandenburgisch-preußische Geschichte 

"Nur ein General!"

Die Geschichte einer preußischen Legende: Friedrich Wilhelm von Seydlitz
mit dem Autor, Prof. Dr. Gerhard Kaldewei, Delmenhorst
Eine Veranstaltung des HBPG in Kooperation mit der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Do, 21.10.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Reihe 1990 als Epochenzäsur 

Armee der Einheit? Die Übernahme von Personal und Material der NVA in die Bundeswehr

Oberst Dr. Winfried Heinemann, Militärhistorisches Forschungsamt (MGFA) Potsdam
Eine Veranstaltung des MGFA in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Sa, 23.10.2010   |   15 Uhr
Ausstellungsführung mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Sven Kuhrau 

Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen

Frauen-Bilder aus Brandenburg-Preußen eröffnen einen ungewöhnlichen Blick auf ein Land, das zum Synonym männlich-militärischer Tugenden geworden ist. Die wenigen Frauen, die hier im historischen Gedächtnis blieben, wurden – wie die Königin Luise – nicht selten zu Idolen verklärt. Die Ausstellung vereint erstmals Frauen-Bilder Brandenburg-Preußens aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen zu einer Überblicksdarstellung. Sie stellt, vom höfischen Porträt des 18. Jahrhunderts bis zum Star-Image der goldenen Zwanziger Jahre reichend, eine umfassende und exemplarische Geschichte des modernen Frauenporträts in seinen unterschiedlichen Bildtypen vor. Die ausgewählten Bildnisse sind von hohem künstlerischem Rang, denn die künstlerische Qualität spielte eine zentrale Rolle beim Aufstieg der Frauen zu „öffentlichen“ Persönlichkeiten. Die Schau reflektiert weibliche Rollenbilder, erzählt preußische Biografien aus neuer Perspektive und zeigt Meisterwerke aus drei Jahrhunderten.

Beitrag: 6 Euro

Mehr Informationen zur Ausstellung [> > >]

HBPG
Mi, 27.10.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Mackie Messer und ich. Rolle und Identität in fotografischen und gemalten Frauenporträts der Moderne

mit Prof. Dr. Ulrike Wolff-Thomsen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Beitrag: 3 Euro

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

HBPG
Do, 28.10.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Reihe 1990 als Epochenzäsur 

Abkehr vom Anti-Zionismus. Die Spätversuche der DDR, ihr (Nicht-)Verhältnis zu Israel zu reparieren

Olaf Glöckner, Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien (MMZ)
Eine Veranstaltung des MMZ in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
So, 31.10.2010   |   10 - 16 Uhr
Sechster Tag der brandenburgischen Orts- und Landesgeschichte 

Thema: Wie erarbeite und veröffentliche ich eine Ortsgeschichte?

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Historischen Kommission e.V. in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem HBPG
Eine Veranstaltung für Ortschronisten

beitragsfrei

Anmeldung beim HBPG bis 30.09.2010 erforderlich
Tel: 0331/620 85-50, Fax: 0331/620 85-59, E-Mail: info@hbpg.de
 
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HBPG
Do, 04.11.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Reihe 1990 als Epochenzäsur 

Oder und Memel – alte und neue Grenzen in Europa

Uwe Rada, Journalist und Autor, Berlin

Moderation: Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Eine Veranstaltung des HBPG in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Di, 09.11.2010   |   19 Uhr
Buchpräsentation 

Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum (1800–1939)

mit der Autorin Dr. Anja Wilhelmi, Lüneburg

Die Deutschen bildeten in den Ostseeprovinzen des Russischen Reiches (den heutigen Staaten Estland und Lettland) die politische Oberschicht. In den nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Republiken Estland und Lettland waren sie dagegen eine Minderheit. Auf der Basis von über 160 Autobiografien stellt die Studie von Anja Wilhelmi die Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum entlang der einzelnen Lebensstationen Kindheit, Schulzeit und Ausbildung, Einführung in die Gesellschaft, Heirat und Eheleben usw. vor. Die Selbstzeugnisse dieser Frauen aus mehr als drei Generationen spiegeln neben dem eigenen Lebensgang, den persönlichen Wünschen, Idealen und gesellschaftlichen Erwartungen auch die politische und ökonomische Situation der jeweiligen Zeit wider. Neben Modernisierung, Technisierung und Nationalisierungsprozessen lassen sich Reaktionen auf gesellschaftliche Veränderungen feststellen, die die Auswirkungen der politischen, kulturellen und zum Teil ökonomischen Entmachtung der deutschen Minderheit im Laufe des Untersuchungszeitrahmens belegen. Ein Vergleich mit den Lebenswelten von Frauen im Russischen Reich und in Westeuropa lässt eine deutliche Nähe zu Frauen des Bürgertums und des Adels in weiten Teilen Deutschlands erkennen.
Dr. Anja Wilhelmi ist Historikerin mit dem Arbeitsschwerpunkt vergleichender Sozial- und Mentalitätsgeschichte in Nordosteuropa. Sie setzt sich vor allem mit der Geschichte der Deutschen in den baltischen Ländern auseinander. 1995 bis 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Nordostdeutsches Kulturwerk, seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V.
Anja Wilhelmi: Lebenswelten von Frauen der deutschen Oberschicht im Baltikum (1800–1939). Eine Untersuchung anhand von Autobiografien. Veröffentlichungen des Nordost-Instituts Band 10, Harrassowitz Verlag Wiesbaden 2008, ISSN 1862-7455,
ISBN 978-3-447-05830-8

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Do, 11.11.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

„Donnerwetter – wir sind Kerle!“

Prof. Dr. Kloosterhuis, Direktor des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, über das preußische Offizierkorps vom Potsdamer Ersten Garde-Regiment zu Fuß, von dem Kaiser Wilhelm II. einst hochtrabend meinte, es sei das „erste Regiment der Christenheit“

Eine Veranstaltung des Fördervereins Militärmuseum Brandenburg-Preußen e. V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
So, 14.11.2010   |   11 Uhr
zu Gast im Kutschstall: Sonntagsvorlesung in der Reihe Potsdamer Köpfe 

Goldrute, Waschbär und Robinie: Exoten bedrohen die Artenvielfalt

PD Dr. habil. Ewald Weber, Universität Potsdam

Auf der ganzen Erde machen sich exotische Arten breit. Eine Begleiterscheinung unserer globalisierten Welt, aber auch eine Folge der europäischen Kolonialzeit. Viele Exoten sind schon früh zu uns gekommen, der zunehmende Reiseverkehr und Welthandel beschleunigen den Artenaustausch zwischen den Kontinenten. Sie sind weltweit eine der Hauptursachen für den Artenschwund und kosten die Wirtschaft eine Unmenge an Geldern.

Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/ erm. 2 Euro

HBPG
So, 14.11.2010   |   15 Uhr
Vortrag zum 103. Geburtstag von Hedwig Bollhagen 

Die HB-Werkstätten und die Baukeramik: Die Friedrichswerdersche Kirche

Prof. Dr. Martina Abri, Architektin und Professorin am Fachbereich Architektur und Städtebau, FH Potsdam

Seit den 1950er Jahren waren die HB-Werkstätten in Marwitz ein vielfach unverzichtbarer Partner bei Denkmalpflegeprojekten. Mit ihren bau- und gartenkeramischen Produkten, die oft in Zusammenarbeit mit Künstlern entstanden, waren sie im öffentlichen Raum zum Teil stadtbildprägend präsent. Die HB-Werkstätten lieferten in Handarbeit entstandene Einzelanfertigungen und Kleinserien für viele bauhistorisch wertvolle Gebäude, z. B. für das Märkische Museum, das Rote Rathaus, die Nikolaikirche und die Friedrichswerdersche Kirche in Berlin, das Kloster Chorin, die Klosterkirche in Neuruppin oder die Marienkirche in Stralsund.

Eine Veranstaltung der Hedwig Bollhagen Gesellschaft in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Mi, 17.11.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Melchior Kambly als Potsdamer Bürger und Unternehmer

Claudia Sommer, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Der aus der Schweiz stammende Melchior Kambly gilt als der bedeutendste und vielseitigste Kunsthandwerker am Hofe Friedrichs II. In den vier Jahrzehnten seiner Tätigkeit in Potsdam war er an nahezu allen königlichen Bauten als Bildhauer, Dekorateur und Unternehmer beteiligt. Vor allem seine Arbeiten für die innere Auszierung der Schlösser gehören zu den schönsten und eigenwilligsten Erfindungen des Friderizianischen Rokokos. Wie kein anderer unter den in Potsdam lebenden und arbeitenden Künstlern vereinte Kambly in sich bereits Eigenschaften eines frühkapitalistischen Unternehmers. Selbstbewusst gab er sich auch als Bürger der Stadt, was zu zahlreichen Spannungen und Konflikten führte.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

beitragsfrei

HBPG
Do, 18.11.2010   |   19 Uhr
Präsentation der Festschrift Mark Brandenburg 

„Hie gut Brandenburg allewege." 20 Jahre Zeitschrift DIE MARK BRANDENBURG

Marika Großer, Verlegerin, Marcel Piethe, Herausgeber der Festschrift und Gäste

Als die Verlegerin Lucie Großer im Jahre 1991 mit der Zeitschrift DIE MARK BRANDENBURG eine neue landeskundliche Vierteljahreszeitschrift ins Leben rief, lag der Initiative die Erfahrung zugrunde, dass eine jede Region in ihrer Spezifik erkennbar bleiben müsse, um die kulturelle Vielfalt eines Landes zu bewahren und sie lebendig in der Gegenwart für zukünftige Generationen zu gestalten.
In einer schnelllebigen Zeit steht der Verlag und seine Periodika für Kontinuität und Qualität. Mittlerweile liegen rund 80 Auflagen der Vierteljahreszeitschrift und mehrere Bücher einem Publikum vor, das der historischen Landeskunde der Mark Brandenburg verbunden ist. Ein Jubiläum, das Anlass war, den Verlag und seine Verlegerin sowie alle Mitstreiter der letzten beiden Jahrzehnte mit einer Festschrift zu würdigen. Autoren ersten Ranges gratulieren mit ihren Beiträgen dem Verlag und stellen sich mit ihren Arbeitsfeldern einer breiten Leserschaft vor.

Eine Veranstaltung des Zeitreisen-Veranstaltungs- und Projektmanagements in Zusammenarbeit mit dem Marika Großer Verlag

beitragsfrei

HBPG
Fr, 19.11.2010 - 21.11.2010  
Konferenz 

Reisen um 1800

Eine Tagung des Instituts für Germanistik der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Vernetzungsprojekt ehemaliger DAAD-Lektoren „Kulturwissenschaft(en) als interdisziplinäres Projekt“ und dem HBPG
beitragsfrei

Anmeldung und Informationen: Prof. Dr. Helmut Peitsch, Universität Potsdam
Tel.: 0331/ 977-4234, E-Mail: peitsch@uni-potsdam.de

HBPG
Sa, 20.11.2010   |   15 Uhr
Ausstellungsführung mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Sven Kuhrau 

Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen

Die Ausstellung präsentiert in 50 Meisterwerken europäischer Porträtkunst erstmals eine auf Brandenburg-Preußen bezogene Geschichte des weiblichen Bildnisses. Zum imaginären Dialog versammeln sich Königinnen und Mätressen, Hofdamen und Bürgerinnen, Salondamen und Musen, Künstlerinnen und Filmdiven. Die Auswahl reicht von den Standesporträts des Barock bis hin zum Star-Foto der 1920er Jahre, von der ersten „Königin in Preußen“, Sophie Charlotte, bis zu Marlene Dietrich. In ihren Abbildern spiegeln sich Persönlichkeit und Lebensgeschichte, sozialer Status und Geschlechterrolle, aber auch der sich verändernde künstlerische Blick von Malerinnen und Malern, die das Antlitz ihrer Epoche mit geprägt haben. Prominente aber auch zu unrecht fast vergessene Frauenbiografien werden im Bild lebendig und entfalten einen Reigen von der höfischen Kultur über die bürgerliche Welt des 19. Jahrhunderts bis zur modernen Bohème.

Beitrag: 6 Euro

HBPG
Di, 23.11.2010   |   19 Uhr
Buchpräsentation und Vortrag 

Die Hohenzollern in Rumänien 1866–1947. Eine monarchische Herrschaftsordnung im europäischen Kontext

Dr. Edda Binder-Iijima, Universität Heidelberg, Dr. Gerald Volkmer, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, München

Die vom Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen, der schwäbischen Linie des Hauses Hohenzollern, etablierte rumänische Monarchie hat zwischen 1866 und 1947 die Geschichte Rumäniens entscheidend geprägt. Sie war Ausdruck und Symbol für die von der rumänischen Elite gewünschte Ablösung östlich-orientalischer Kultur- und Politikbindung durch eine Europäisierung westlichen Zuschnitts. Trotz ihrer Bedeutung ist sie durch ideologische und historiographische Vorgaben lange in Vergessenheit geraten. Anliegen des Buches ist es daher, die rumänische Monarchie wieder ins Blickfeld zu rücken und ihre Rolle als nationale und europäische Institution neu zu gewichten. Auch für die Kenntnis der deutsch-rumänischen Beziehungen im Zeitalter der Moderne leistet der Band einen wichtigen Beitrag.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
Mi, 24.11.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Lovis Corinth sieht Charlotte Berend. Auf dem Weg zur autonomen Malerei

mit Dr. Andrea Meyer, Technische Universität Berlin
Beitrag: 3 Euro

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

Filmmuseum Potsdam, Marstall Am Lustgarten
Sa, 27.11.2010   |   20 Uhr
Stummfilm mit Livemusik 

Die Frau, nach der man sich sehnt

Stummfilm mit Livemusik
R: Kurt Bernhardt, D: Marlene Dietrich, Fritz Kortner, D 1929, 76’

Auf der Zugfahrt in die Flitterwochen begegnet der Industriellensohn Henri Leblanc der geheimnisvollen Stascha. Ihre Schönheit zieht ihn in ihren Bann. Stascha sucht Schutz vor dem Verbrecher Dr. Karoff, der mit ihr reist. Blind entschlossen der Schönen zu helfen, lässt Henri seine Braut zurück, folgt den beiden nach Cannes und führt ein tragisches Finale herbei.
Stilistisch einprägsames Melodram, in dem Marlene Dietrich – kurz vor Ende der Stummfilm-Ära – erstmals als Femme fatale brillierte.
An der Welte-Kinoorgel: Helmut Schulte
Eintritt: 10 Euro/ erm. 8 Euro
Karten: Filmmuseum Potsdam, Tel. 0331/271 81-12

Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung Preußens Eros – Preußens Musen

HBPG
Mo, 29.11.2010   |   10 - 17 Uhr
Abschluss-Kolloquium 

Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“

Zum Themenjahr 2010 wird ein erstes Resümee gezogen, Projektergebnisse vorgestellt und Ausblicke auf die Weiterentwicklung verschiedener Projekte gegeben.
Grußworte: Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung 
und Kultur des Landes Brandenburg, und Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Eine Veranstaltung von Kulturland Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem HBPG

beitragsfrei

Informationen bei Kulturland Brandenburg e.V., Tel.; 0331/ 58 16-0
 
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HBPG
Mi, 01.12.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Die Motorroller aus Ludwigsfelde 1953 bis 1965 – politisch nicht gewollt, von der Bevölkerung ersehnt

in der Reihe Pioniere der Industriekultur. Geschichte und Geschichten aus Brandenburgischen Museen für Technik, Arbeit und Verkehr

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Europa der Motorroller modern und begehrt. Auch in der DDR-Bevölkerung gab es den Wunsch nach einem solchen Fortbewegungsmittel. Doch bis Anfang der 1950er Jahre war der Aufbau der Schwerindustrie Schwerpunkt der DDR-Planwirtschaft. Die Produktion von Motorrollern wurde erst nach 1953 im Rahmen des Neuen Kurses in die Wirtschaftsplanung aufgenommen. Die Herstellung sollten die VEB Industriewerke Ludwigsfelde übernehmen. In nur 83 Tagen entwickelte ein Team den ersten Typ, genannt Pitty. Für die Produktion gab es utopische Planvorgaben, die auch in der Presse veröffentlicht wurden und bei der Bevölkerung die Erwartung weckte, der Pitty wäre demnächst auch überall zu erwerben. Doch das dauerte noch bis 1955.
Der Vortrag erläutert die Umstände dieser Verzögerung, die Anstrengungen des Werkes zur Korrektur des Imageverlustes und zur Stabilisierung der Produktion. Den Bedarf an Motorrollern konnte das Ludwigsfelder Werk erst mit den weiteren Modellen decken. Ab 1956 produzierte es den Typ Wiesel, ab 1959 den Typ Berlin und ab 1963 den Typ Troll. Jedoch ab 1962 verringerte sich der Bedarf an Motorrollern, denn der Wunsch nach einem Automobil trat nun in den Vordergrund. Deshalb wurde 1964 – nach der Fertigung von insgesamt 233 289 Motorrollern – die Produktion eingestellt. Das Werk wurde dann Hersteller von Lastkraftwagen.
Manfred Blumenthal, Verein Freunde der Industriegeschichte Ludwigsfelde e.V.

Eine Veranstaltung der AG Technikmuseen im Museumsverband Brandenburg in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG | Kutschstallhof
Fr, 03.12.2010 - 05.12.2010  
Kultur | Kunsthandwerk | Kulinarisches und Sternenfest der deutsch-polnischen Begegnung 

Sternenmarkt – weihnachtliche Begegnung mit Polen auf dem Kutschstallhof

Fr, 03.12.: 16 bis 20 Uhr
Sa, 04.12.: 10 bis 20 Uhr
So, 05.12.: 10 bis 19 Uhr

Traditionell an einem Adventswochenende laden das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und das Kulturzentrum Zamek in Poznan/Posen zum polnischen Adventsmarkt verbunden mit einem Sternenfest der deutsch-polnischen Begegnung auf dem Kutschstallhof ein. Die Besucher können unter einem reichen Verkaufsangebot von polnischen Künstlern und Kunsthandwerkern nach Geschenkideen Ausschau halten. Auch die kulinarischen Spezialitäten – Bigos, Barszcz und Pierogi, die zu den zwölf symbolischen Gerichten der polnischen Festtafel Heiligabend gehören – sind wieder im Angebot. Dazu Grillwürste und Schafskäse aus dem Riesengebirge, Honig und Waffeln sowie die bunten süßen Krowki, die beliebten polnischen Bonbons.
Auf dem Sternenfest, einem stimmungsvollen Kulturprogramm auf und vor der Bühne auf dem Kutschstallho, begleiten polnische und deutsche Künstler die Besucher durch das Marktwochenende. Höhepunkte sind die Auftritte von noch jungen, aber in Polen schon renommierten Folk-Bands. Reiselustige können sich in der historischen Gewölbehalle über touristische Angebote einzelner Wojewodschaften informieren.

Eintritt: 2 Euro, Kinder bis 1,40 m frei

HBPG
Sa, 04.12.2010   |   15 Uhr
Ausstellungsführung mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Sven Kuhrau 

Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen

Die Ausstellung präsentiert in 50 Meisterwerken europäischer Porträtkunst erstmals eine auf Brandenburg-Preußen bezogene Geschichte des weiblichen Bildnisses. Zum imaginären Dialog versammeln sich Königinnen und Mätressen, Hofdamen und Bürgerinnen, Salondamen und Musen, Künstlerinnen und Filmdiven. Die Auswahl reicht von den Standesporträts des Barock bis hin zum Star-Foto der 1920er Jahre, von der ersten „Königin in Preußen“, Sophie Charlotte, bis zu Marlene Dietrich. In ihren Abbildern spiegeln sich Persönlichkeit und Lebensgeschichte, sozialer Status und Geschlechterrolle, aber auch der sich verändernde künstlerische Blick von Malerinnen und Malern, die das Antlitz ihrer Epoche mit geprägt haben. Prominente aber auch zu unrecht fast vergessene Frauenbiografien werden im Bild lebendig und entfalten einen Reigen von der höfischen Kultur über die bürgerliche Welt des 19. Jahrhunderts bis zur modernen Bohème.

Beitrag: 6 Euro

HBPG
So, 12.12.2010   |   11 Uhr
zu Gast im Kutschstall: Sonntagsvorlesung in der Reihe Potsdamer Köpfe 

Herzls Utopie – Israels Gegenwart

Dr. Elke-Vera Kotowski, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien

1902 verfasste Theodor Herzl einen utopischen Roman unter dem Titel „Altneuland. Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen“. Darin beschreibt er seine Vorstellung, wie der künftige Staat Israel auf Basis eines solidarisch geführten Gesellschaftssystems aussehen könnte. Seine Vorstellungen reichen von der Stadtplanung, über die Elektrifizierung des Landes bis hin zur großflächigen Landwirtschaft, die mit modernster Technologie genossenschaftlich betrieben wird.

Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/ erm. 2 Euro
 
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