März | April | Mai | Juni
 
HBPG
Di, 16.03.2010   |   19 Uhr
Künstlergespräch 

Heimat, süße Heimat

Künstlergespräch zwischen Prof. Dr. Bartmann, Stadtmuseum Berlin, und Karl Oppermann

Beitrag: 3 €
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

HBPG
Mi, 17.03.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Kunckel, Brocks und Burger: schillernde Persönlichkeiten der brandenburgischen Glasgeschichte

in der Reihe „Pioniere der Industriekultur. Geschichte und Geschichten aus Brandenburgischen Museen für Technik, Arbeit und Verkehr“

Dr. Georg Goes, Museumsdorf Baruther Glashütte

Eine Veranstaltung der AG Technikmuseen im Museumsverband Brandenburg in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro

HBPG
So, 21.03.2010   |   11 Uhr
Sonntagsvorlesung in der Reihe „Potsdamer Köpfe“ 

Erdöl, Wasser, Wärme. Geologische Geschichte im Sedimentbecken

Dr. Magdalena Scheck-Wenderoth, GFZ Deutsches Geoforschungszentrum Potsdam

In Sedimentbecken wird geologische Geschichte aufgezeichnet. Sie sind die natürlichen Speicher von Lagerstätten fossiler Brennstoffe. Datengestützte, dreidimensionale Strukturmodelle sind sozusagen virtuelle Abbilder ihrer natürlichen Vorlage. Anhand dieser Strukturmodelle können Fragen nach den Eigenschaften im Untergrund, z. B. nach der Wärme in verschiedenen Tiefen vor 300 Millionen Jahren beantwortet werden.

Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/erm. 2 Euro

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB), Am Kanal 47
Mi, 24.03.2010   |   18 Uhr
Vortrag in der Reihe „Streifzüge durch die brandenburgisch-preußische Geschichte“ 

Beelitz-Heilstätten – ein Klassiker der Moderne

Dr. Elke Seidel, Mitglied des Fördervereins des Heizkraftwerkes Beelitz-Heilstätten, trägt Wissenswertes über die Geschichte der Beelitzer Heilstätten und des historischen Heizkraftwerkes vor.

Eine Veranstaltung der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB) in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 4 Euro/erm. 3 Euro

Ort: SLB, Am Kanal 47

HBPG
Mi, 24.03.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Ludwig Justi – Unbekanntes aus Lebenserinnerungen und Briefes eines ‚Museumspapstes’

Dr. Kurt Winkler, HBPG

Der in Marburg gebürtige Kunsthistoriker Ludwig Justi (1876-1957) wurde nach der Promotion in Bonn 1898 und einer Studienreise nach Italien von Wilhelm von Bode 1900 an den Königlichen Museen zu Berlin angestellt. Er wurde 1903 a.o. Professor in Halle und 1909 zum Direktor der
Nationalgalerie zu Berlin, deren Umgestaltung er betrieb. Nach 1918 etablierte er in Berlin die Modernen Kunstrichtungen, was 1933 zu seiner Abberufung führte. 1946 wurde er zum Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin bestellt und leistete hier mühevolle Wiederaufbauarbeit. Geheimrat Prof. Dr. L. Justi wohnte in Potsdam im Südostflügel der
Orangerie. Sein Grab findet man auf dem Bornstedter Friedhof.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

beitragsfrei
 
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HBPG
Mi, 14.04.2010   |   19 Uhr
Vortrag und Buchpräsentation 

Dorothea Herzogin von Sagan (1793–1862)

Günter Erbe, Berlin

Nicht nur im Ancien Régime, auch in der Epoche der entstehenden bürgerlichen Gesellschaft haben adelige Frauen eine bedeutende Rolle als Repräsentantinnen und Ratgeberinnen in der Politik gespielt. Dorothea von Biron, als Tochter des Herzogs von Kurland in Berlin geboren, verheiratet mit dem Grafen Edmond de Talleyrand-Périgord, war eine schillernde Repräsentantin des europäischen Hochadels in der Zeit zwischen dem Ende des napoleonischen Kaiserreichs und den Reaktionsjahren nach 1848. An der Seite des französischen Außenministers Charles-Maurice de Talleyrand nahm sie am Wiener Kongress teil und übernahm später auch diplomatische Funktionen in Paris und London. Sie galt als eine kosmopolitische, in Fragen der Politik bestens unterrichtete Frau. Nach dem Tod Talleyrands lebte sie vorwiegend in Schlesien, wo sie mehrere Güter besaß. 1845 verlieh ihr König Friedrich Wilhelm IV den Titel einer Herzogin von Sagan. Die französische Historiographie sieht in ihr die exemplarische Verkörperung der „grande dame“. Die Geschichte Schlesiens kennt sie als Standesherrin von Sagan.
Prof. Dr. Günter Erbe ist Privatdozent für Kultur- und Literatursoziologie an der FU Berlin und Professor für Politische Wissenschaften an der Universität Zielona Góra, Polen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des europäischen Adels im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der Salonkultur sowie das Dandytum in Literatur und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert.
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Do, 15.04.2010   |   19 Uhr
Buchpräsentation und Gespräch 

Wir wollten ein anderes Land

Dem Ende der DDR voraus ging das Ende unzähliger Träume. Auch die Hoffnungen
und Illusionen der Hankes landeten auf dem Wertstoffhof der Geschichte. Zwischen
Karriere und Republikflucht, Resignation und Hoffnung auf ein besseres Deutschland changiert diese ungewöhnliche Familiengeschichte, die der Bestsellerautor und ehemalige Regierungssprecher, Uwe-Karsten Heye, als die Geschichte eines ganzen Landes erzählt. Ein nachdenkliches und erhellendes Buch zum 20. Jahrestag der Auflösung der DDR.
Uwe-Karsten Heye im Gespräch mit Bärbel Dalichow über den missbrauchten Idealismus, das Scheitern der DDR und die Zerreißprobe einer Familie.
Eine gemeinsame Veranstaltung des HBPG mit dem Literaturladen Wist und dem Droemer Knaur Verlag

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
So, 18.04.2010  
Sonntagsvorlesung in der Reihe „Potsdamer Köpfe“ 

Ernährung, Gene und Übergewicht: „Ist Dicksein normal?“

Die Wissenschaft belegt: Es gibt „schlechte" und „gute Futterverwerter". Die Frage ist, welche Mechanismen dahinter stecken und wie diese von den Genen beeinflusst werden?
PD Dr. Hadi Al-Hasani, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Beitrag: 3 Euro/erm. 2 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 21.04.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Friedrich der Große und das Risiko

Dr. Jürgen Luh, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

beitragsfrei
Info-Tel: 0331/62085-50

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB), Am Kanal 47
Do, 22.04.2010   |   19 Uhr
Buchpräsentation in der Reihe „Streifzüge durch die brandenburgisch-preußische Geschichte“ 

Fürst Pückler in Branitz

mit Rolf Schneider
Der „grüne Fürst“ und sein schönster Park: Fürst Hermann von Pückler-Muskau war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Als Reisender, Frauenheld, Schriftsteller, Bauherr und Landschaftsgärtner machte er sich einen Namen. Pücklers literarischer Ruhm ist heute verblasst, aber geblieben sind seine Gärten – darunter der in Branitz, in dem der „grüne Fürst“ begraben liegt und der Kennern als sein schönster gilt.
Der bekannte Schriftsteller Rolf Schneider nähert sich literarisch dem Menschen Pückler und dem Park, dessen Gestaltung den Fürsten bis an sein Lebensende beschäftigt hat.

Beitrag: 4 Euro
Veranstaltungsort: SLB, Am Kanal 47, Tel: 0331/2896-600

HBPG
So, 25.04.2010   |   11 Uhr
Ausstellungsführung „special“ 

Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen

Klaus Büstrin, Kulturjournalist aus Potsdam, stellt neue Ausstellungsobjekte in der Abteilung Mittelalter/Frühe Neuzeit vor. Besonders wertvoll sind eine Heiligenbüste (um 1450) aus Grießen, Kirchenkreis Cottbus (nördlich vom ehemaligen Horno) und ein Altarflügel (um 1450) aus Dölzig, Kreis Königsberg/N.M. (heute: Dolzko/Polen). Neu sind auch vier Urkunden aus dem 13. und 14. Jahrhundert – darunter ein Schutzbrief von 1363 für die Juden in Stendal – die das Stadtarchiv Stendal als originale Zeugnisse der brandenburgischen Städtegeschichte dem HBPG zur Verfügung stellte. Aus dem 16. Jahrhundert stammt der Kürißsattel und die Brechscheibe zu einem Küriß des Kurfürsten Joachim II. Hektor von Brandenburg (1505–1571). Sie zeugen von der Renaissance der ritterlichen Turniere als höfische Spiele in der Regierungszeit Kaiser Maximilians I. (1459–1519).

Beitrag: 6 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 28.04.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

„Wer seinen Augen durch Gläser zu Hülfe kommen muss, der vermeide schlechte Brillen...“

Johann Heinrich August Duncker, Begründer der deutschen optischen Industrie
in Rathenow, Gründer und Unternehmer des 19. Jahrhunderts

In der Reihe „Pioniere der Industriekultur. Geschichte und Geschichten aus Brandenburgischen Museen für Technik, Arbeit und Verkehr“

Dr. Bettina Götze, Kulturzentrum Rathenow

Eine Veranstaltung der AG Technikmuseen im Museumsverband Brandenburg in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Do, 29.04.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt „1990 als Epochenzäsur“ 

1990 eine Epochenzäsur?

Das Jahr 1990 ist in der öffentlichen Wahrnehmung mit einer historischen Zäsur verbunden: Durch die Demokratiebewegungen in Mittel- und Osteuropa wurde die Teilung Deutschlands und Europas überwunden. Die Nachkriegszeit und der kalte Krieg mit seinen Phasen von Konfrontation und Entspannung, die das Leben der Menschen rund um den Globus prägten, gingen zu Ende. Es zerfiel zunächst das von der Sowjetunion dominierte Wirtschafts- und Militärbündnis, dann die Sowjetunion selbst.
Der Vortrag diskutiert die Reichweite und Tiefe der Zäsur von 1990 in Relation zu anderen öffentlich wahrgenommen Umbrüchen der Zeitgeschichte.
Prof. Dr. Martin Sabrow, Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF)
Eine Veranstaltung des ZZF in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50
 
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HBPG
Mi, 05.05.2010   |   19 Uhr
Vortrag und Buchpräsentation 

Bier und Militär in Potsdam

Volker Schobeß, Potsdam

Potsdam zählte im 18. Jahrhundert bereits zur berühmtesten „Soldatenstadt“ Preußens. Dort gab der Durst vieler Grenadiere Anlass zum Bau einer Großbrauerei. Nach dem Vortrag stellt Volker Schobeß sein neues Buch „Geschichten vom Brauwesen in Brandenburg-Preußen. Vom Klosterbier zum Bornstedter Büffel“ vor.
Im Anschluss gibt es einen Imbiss mit Schmalzstullen und Freibier.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Militärmuseum Brandenburg-Preußen e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Di, 11.05.2010   |   19 Uhr
Buchpräsentation und Lesung in der Reihe Streifzüge durch die brandenburgisch-preußische Geschichte 

Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise

Christine Gräfin von Brühl, Berlin

Königin der Herzen, charismatische Herrscherin, Ikone Preußens, Leitfigur der Befreiungskriege – Christine Gräfin von Brühl, deren Familiengeschichte mit der Luises verbunden ist, gibt einen ganz persönlicher Blick auf eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Kaum eine Herrscherin hat in nur 34 Lebensjahren soviel Sympathie und Aufmerksamkeit auf sich gelenkt wie Luise von Preußen (1776–1810). Nach ihrer Heirat mit Friedrich Wilhelm III. machten ihre Schönheit und Güte sie weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt und beliebt. Nach ihrem überraschend frühen Tod wurde sie zur "Königin der Herzen". Novalis, Kleist, Jean Paul und Schlegel huldigen ihr in ihren Werken. Der Luisenkult ist Geschichte, doch die Verehrung der preußischen Monarchin seit nunmehr 200 Jahren ungebrochen. Die Biographie zeichnet ein faszinierendes Leben, das die Menschen bis heute bewegt, und folgt den wichtigsten Lebensstationen Luises (der heutigen "Luisen-Route"): über Hohenzieritz, Neustrelitz, Gransee und Paretz bis nach Berlin zum Mausoleum im Park von Schloss Charlottenburg, wo die Königin bestattet wurde.
Die Autorin, Dr. Christine Gräfin von Brühl, geboren 1962 in Accra (Ghana), studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie, arbeitete bei der ZEIT, der Sächsischen Zeitung und beim Magazin und lebt heute in Berlin.

Eine Veranstaltung der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB) in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 5 Euro/erm. 3 Euro
Tipp: Die Ausstellung Luise. Königin der Herzen im Filmmuseum Potsdam ist bis 19 Uhr geöffnet. Ausstellungsbesucher haben ermäßigten Eintritt zur Lesung.
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
So, 16.05.2010   |   10 - 18 Uhr
Internationaler Museumstag 

Museen für ein gesellschaftliches Miteinander

11 Uhr und 12 Uhr
Thematische Führung in der ständigen Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“
Am Beispiel des Porträtgemäldes der Familie von Oppen und des erst kürzlich erworbenen Seitenflügels des Dölziger Altars (um 1450) wird der Zusammenhang von Kunst und Gesellschaft erläutert.
Beitrag: 4,50 Euro/erm. 3,50 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

10 bis 15 Uhr
Geschichtliches | Aktuelles | Kulinarisches auf dem Kutschstallhof
Der Ortsverein Tremsdorf e.V. stellt sich vor. Er hat sein Domizil in der alten, inzwischen denkmalgeschützten Dorfschule von Tremsdorf, die schon seit 1853 Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Dorf ist. Hier befindet sich heute auch die Käserei und der Hofladen. Korbflechten, Ostereiermalen, Arbeitseinsätze, Spiele-Abende und Chronikabende erhalten das Miteinander im Dorf, in dem es weder "Konsum", noch Gasthaus oder Kirche gibt. Hier finden Alte und Junge, Einheimische und Zugezogene zusammen.

15 Uhr
Begleitveranstaltung zur Ausstellung
„SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“
Buchpräsentation und Gespräch
Sibylle. Modefotografien 1962–1994
Dr. Mark Lehmstedt, Verleger, im Gespräch mit Dorothea Melis
Niemand kennt die Mode, die Modezeitschriften und die Modefotografie der DDR besser als Dorothea Melis. Sie leitete von 1961 bis 1970 die Modeabteilung der Zeitschrift „SIBYLLE“ und war dann bis 1990 beim VHB „Exquisit“, dem größten Modehandelsunternehmen der DDR, für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Im Gespräch berichtet sie über drei Jahrzehnte Modegeschichte in der DDR und über die Entwicklung eines Leitbildes natürlicher, selbstbewusster und emanzipierter Frauen.
Das Buch erscheint im Mai 2010 als Begleitbuch zur SIBYLLE-Ausstellung des HBPG (Herausgegeben von Dorothea Melis, Lehmstedt Verlag, Leipzig, 144 Seiten mit 125 ganzseitigen Abbildungen, 24 x 27 cm, Festeinband, ISBN 978­3­937146­87­4,
Preis: 24,90 Euro).
beitragsfrei
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 19.05.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Die Grafschaft Glatz unter habsburgischer und preußischer Herrschaft

Prof. Dr. Arno Herzig, Hamburg

Begleitveranstaltung zur Ausstellung im Schloss Caputh „Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
So, 23.05.2010   |   11 Uhr
Sonntagsvorlesung in der Reihe „Potsdamer Köpfe“ 

100 Jahre nach Robert Koch. Tropenkrankheiten und das Immunsystem

Dr. Bernd Lepenies, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPI KG)

Robert Koch gilt als Begründer der modernen Mikrobiologie und gehört zu den Wegbereitern der Immunologie. Mehr als hun­dert Jahre nach Entdeckung der Erreger der Tuberkulose oder der Malaria stellen Infektionserkrankungen immer noch eine Bedro­hung dar. Welche Rolle spielt unser Immunsystem bei einer Infektionserkrankung? Und wie lässt sich unser Im­munsystem so beeinflussen, dass es Infektionen effektiver bekämpfen kann?

Eine Veranstaltung des Vereins proWissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/erm. 2 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 26.05.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Von Berlin nach Potsdam – die mittelalterliche Gerichtslaube im Park Babelsberg und ihre Preisgabe durch die Stadt Berlin

Dr. Felix Blankenstein, Berlin

Zwischen dem 10. und 16. März 1871 wurde nach einer Entscheidung Wilhelms I. die fast 600 Jahre alte Berliner Gerichtslaube abgebrochen. Sechs Jahre hatte der Kampf um ihre Erhaltung gedauert. Der Architekt Hermann Blankenstein, dessen 100. Todestages im März 2010 gedacht wird, lieferte die Grundlagen für die Rekonstruktion, die 1872 im Park Babelsberg errichtet wurde.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

beitragsfrei
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Do, 27.05.2010   |   19 Uhr
Podiumsdiskussion in der Veranstaltungsreihe des Forums Neuer Markt „1990 als Epochenzäsur“ 

„Kommt die D-Mark, bleiben wir ...“. Die Wirtschafts- und Währungsunion von 1990 in historischer Perspektive

Die Wirtschafts- und Währungsunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR im Sommer 1990 war eine wichtige Etappe auf dem Weg zur deutschen Einheit. Um ihre historische Bedeutung einzuordnen, analysieren und diskutieren namhafte Experten die Währungsreform von 1923, die die Große Inflation nach dem Ersten Weltkrieg beendete, sowie die west‑ und ostdeutschen Währungsreformen von 1948 im Vergleich zur Wirtschafts- und Währungsunion von 1990.
Podiumsgäste: Prof. Michael C. Burda, Ph.D., Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Carl-Ludwig Holtfrerich, Freie Universität Berlin, Prof. Dr. Werner Plumpe, Goethe Universität Frankfurt am Main
Moderation: Prof. Dr. André Steiner, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Eine Veranstaltung des ZZF in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50
 
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HBPG
Mi, 02.06.2010   |   19 Uhr
Podiumsdiskussion 

Abbild oder Illusion?

Begleitveranstaltung zur Ausstellung
SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR

Was erzählten und erzählen Mode- und Frauenbilder von Sehnsüchten und der gesellschaftlichen Wirklichkeit? Und was verschweigen sie? Abbild oder Illusion, so beschrieb der Nestor der deutschen Modefotografie, F. C. Gundlach, einmal den Spannungsbogen, zwischen dem sich Mode- und Frauenbilder bewegen.
Moderation: Harald Asel, rbb-Inforadio

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und in der Reihe FORUM – Die Debatte im Inforadio ausgestrahlt.

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 09.06.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Schlösser und Herrenhäuser der Grafschaft Glatz. Ein bedrohtes Kulturerbe

Arne Franke, M.A., Berlin

Die ehemalige Grafschaft Glatz zeichnet sich wie ganz Schlesien durch eine Vielzahl von Schlössern und Herrenhäusern aus. Leider ist der Zustand zahlreicher Anlagen heute besorgniserregend. Lokale Initiativen sind ein erstes Hoffnungszeichen im Hinblick auf den Erhalt des gemeinsamen Kulturerbes von Deutschen und Polen.
Arne Franke, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, arbeitet seit zehn Jahren an einer Gesamtbestandsaufnahme der Schlesischen Schlösser und Herrenhäuser.
Begleitveranstaltung zur Ausstellung im Schloss Caputh „Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
So, 13.06.2010   |   15 Uhr
Ausstellungsführung mit den Kuratoren der Ausstellung 

SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR

Die Zeitschrift SIBYLLE war in der DDR überaus beliebt und begehrt. Ihr Erfolg lag in ihrem einzigartigen Konzept – Mode, Fotografie und Kultur zu verbinden, alltagstaugliche Mode zu präsentieren und ein modernes Frauenbild zu vermitteln. Die profiliertesten Fotografen und Fotografinnen fanden dafür eine ganz individuelle Bildsprache, in der sich Mode- und Porträtfotografie verbanden. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Mode-Fotostrecken und in den redaktionellen Kulturteil der SIBYLLE, den sie zum Ausgangspunkt einer kritischen Reflexion von Frauenleitbildern und Frauenalltag in der DDR nimmt. Ausgewählte Fotoserien werden mit Aussagen von Redakteurinnen, Mannequins und Fotografen kombiniert. Sie geben Einblicke in die Arbeitsweise und –bedingungen bei der Moderedaktion der SIBYLLE, berichten von Zensur und künstlerischer Freiheit, von Mangelwirtschaft und Improvisationstalent, von Gleichberechtigung und SED-Frauenpolitik, von Berufstätigkeit und Familienleben.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Beitrag: 6 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 16.06.2010   |   19 Uhr
Vortrag in der Reihe Streifzüge durch die brandenburgisch-preußische Geschichte 

Neue Zeugnisse der brandenburgischen Geschichte in der ständigen Ausstellung des HBPG/Abteilung Mittelalter und Frühe Neuzeit

Peter Knüvener, Berliner Kunsthistoriker, und Katrin Andrea Ziems, Diplomrestauratorin,
stellen zwei Ausstellungsobjekte vor, die erst seit kurzem im HBPG präsentiert werden: einen reich verzierten Altarflügel (um 1450) aus der Dorfkirche von Dölzig, Kreis Königsberg/Neumark (heute: Dolzko/Polen) und eine Heiligenbüste (um 1450) aus der Kirche von Grießen, Kirchenkreis Cottbus (nördlich vom ehemaligen Horno). Was macht diese Stücke so wertvoll? Welche Herausforderungen gab es für die Restauratorin? Und was hat es mit der Kriminalgeschichte der Heiligenbüste auf sich?
Die Ausstellungsobjekte können bis 19 Uhr und nach dem Vortrag besichtigt werden.

Eine Veranstaltung des HBPG in Kooperation mit der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 23.06.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Freizeit statt Freiheit. Jeansmode in der SIBYLLE

Begleitveranstaltung zur Ausstellung
SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR

Prof. Katharina Tietze, Zürcher Hochschule der Künste

Jeans finden sich in der wichtigsten DDR-Modezeitschrift nicht nur innerhalb der Modestrecken, sondern auch in den Entwürfen zum Nachschneidern und in den Portraits berufstätiger Frauen. Allerdings erst ab Anfang der 1970er Jahre, einem Zeitpunkt, als auch in der DDR die Jeansproduktion aufgenommen wurde. Anhand eines modischen Phänomens wird einerseits die Modeauffassung verdeutlicht, die in der SIBYLLE vertreten wurde. Andererseits soll gezeigt werden, wie Anti-Mode zur Mode und ein vom Staat verpöntes Kleidungsstück zum modischen Klassiker wird.

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50

HBPG
Mi, 30.06.2010   |   19 Uhr
Vortrag 

Historische Gärten im Glatzer Land/Ziemia Kłodzka – eine Spurensuche

Dipl.-Ing. Katrin Schulze, Berlin

Mit den Schlössern und Herrenhäusern entstand im Laufe der Jahrhunderte auch eine Vielzahl von Garten- und Parkanlagen. Die landschaftlichen und topographischen Gegebenheiten bezog man dabei oft bewusst in die Gestaltung mit ein. Der Vortrag schlägt einen Bogen von den repräsentativen Barockanlagen bis zu den Landschaftsparks des 19. Jahrhunderts. Heute sind allerdings viele der Parkgebäude verfallen und die Parks verwildert.
Katrin Schulze ist Landschaftsarchitektin mit den Schwerpunkten Gartendenkmal­pflege und historische Gartenkunst.

Begleitveranstaltung zur Ausstellung im Schloss Caputh „Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro
Info-Tel: 0331/62085-50
 
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