Februar | März
 
HBPG
So, 26.02.2012   |   10 - 16 Uhr
VORTRÄGE | FOREN | FÜHRUNGEN 

8. Potsdamer Geschichtsbörse | Thema: „Friedrich der Große in Brandenburg“

70 Aussteller – Heimat- und Geschichtsvereine, mit der Landesgeschichte befasste Einrichtungen und Verlage – stellen sich vor, präsentieren Publikationen und suchen das Gespräch mit den Besuchern. Die Aussteller kommen aus Brandenburg und Berlin. Eingeladen sind auch die Regionalhistoriker der benachbarten Wojewodschaft Lubuskie/Polen.

Das Programm im Konferenzsaal des HBPG bietet acht halbstündige Vorträge zu Themen, die sich mit dem Leben und Wirken von Friedrich II. und mit dem 18. Jahrhundert befassen. Der Schwerpunkt liegt auf Ereignissen, die mit dem Territorium des heutigen Landes Brandenburg verbunden sind. Vorgestellt wird auch die Ausstellung „König und Kartoffel“, die das HBPG zum Jubiläumsjahr „Friedrich 300“ vom 20. Juli bis 28. Oktober zeigt. Über ein Ausstellungsprojekt, das die Schlösser und Gärten von Branitz und Bad Muskau mit der in der Wojewodschaft Lubuskie liegenden Stadt Brody verbindet, berichtet die Kuratorin Dr. Simone Neuhäuser Einen farbigen Akzent wird die Tanzvorführung des Potsdamer Rokoko e.V. setzen.

Besondere Aufmerksamkeit wird sicher wieder die Präsentation der Verlage im Berlin-Brandenburgischen Literatursalon in der „Manege“ auf dem Kutschstallhof finden. Verlage aus Berlin und dem Land Brandenburg stellen hier ihre aktuellen Programme vor, informieren über künftige Vorhaben und verkaufen vor Ort Bücher, die sich mit Friedrich II., mit Brandenburg-Preußen und mit dem 18. Jahrhundert befassen. Eng verbunden mit der Tätigkeit der Verlage, sofern sie Themen zur Geschichte Brandenburgs publizieren, ist der Bereich Brandenburgica der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. Gemeinsam mit der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, die aktuelle und historische Karten anbieten, präsentieren sich die Erfasserinnen von Brandenburg-Literatur ebenfalls in der „Manege“.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst.

Download: Flyer
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Der Eintritt zur Geschichtsbörse und zu den Vorträgen ist frei. Der Besuch der Ausstellungen des HBPG ist zu ermäßigtem Eintritt möglich.
 
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HBPG
So, 04.03.2012   |   11 Uhr
Sonntagsvorlesung in der Reihe Potsdamer Köpfe 

Neues aus der Geschmacksforschung

Eine Frage des Geschmacks: Wie schmecke ich – und wenn ja, womit?
Dr. Anne Brockhoff, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

Eine Veranstaltung des Vereins Prowissen Potsdam e.V. in Kooperation mit dem HBPG

Beitrag: 3 Euro/erm. 2 Euro

HBPG
So, 11.03.2012 - 13.03.2012   |   18 Uhr
Tagung 

200 Jahre Emanzipationsedikt in Preußen – Der lange Weg der Juden zu „Einländern“ und „preußischen Staatsbürgern“

Im Jahr 2012 jährt sich nicht nur zum 300. Male der Geburtstag Friedrichs II., sondern auch zum 200. Mal der Erlass des Emanzipationsedikts für die Juden in Preußen. Dies war ein Meilenstein auf ihrem Weg zur Gleichberechtigung, denn nun wurden sie preußische Staatsbürger und standen nicht mehr außerhalb der Gesellschaft. Bis dahin waren sie gemäß des von Friedrich II. 1750 erlassenen Reglements in sechs Klassen eingeteilt und bis auf die Generalprivilegierten entweder Schutzjuden oder nur geduldetet.
Die Tagung geht der Frage nach, welche Tragweite das Edikt für die Veränderungen der Lage Juden hatte. Ausgehend von ihrer Situation zur Zeit Friedrichs II. und der Diskussion um deren Veränderung wird dann der Blick auf andere Territorien gelenkt, in denen auch über die Emanzipation diskutiert worden ist. Die Veränderungen in der Situation der Juden nach dem Erlass des Edikts werden unter dem Schwerpunkt behandelt, welche Möglichkeiten der Entwicklung sich dadurch auftaten bzw. welche Grenzen es aber nach wie vor gab und wie sie sich zeigten. Insofern leistet die Tagung einen Beitrag, ausgehend von Friedrichs Judenpolitik vor allem die Folgeentwicklungen zu beleuchten.
Am ersten Tagungstag findet zudem eine Abendveranstaltung mit Texten und Musik von Friedrich II. statt.

Programm zum Download / Antwortkarte

Wissenschaftliche Tagung des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG, dem Historischen Institut und dem Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam
Informationen zur Tagung: Dr. Irene Diekmann, E-Mail: idiek@uni-potsdam.de und unter www.mmz-potsdam.de

Eintritt frei

HBPG
Mi, 14.03.2012   |   17 Uhr
Ausstellungsführung mit den Kuratorinnen 

Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche

Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Beitrag: 5 Euro

HBPG
Sa, 17.03.2012   |   15 Uhr
Ausstellungsführung mit den Kuratorinnen 

Das Jahr 1812. Ein Meilenstein auf dem Weg der Gleichstellung der Juden in Preußen


HBPG
Di, 20.03.2012   |   14 - 17 Uhr
Lehrerfortbildung zur Sonderausstellung 

Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche

Anlass der Ausstellung ist das 200-jährige Jubiläum des preußischen Emanzipationsedikts vom 11.03.1812, mit dem alle Juden in Preußen als Staatsbürger anerkannt wurden. Die Ausstellung erzählt Geschichte(n). von Synagogen, den Zentren jüdischen Gemeindelebens. Vorgestellt wird die Geschichte einzelner Orte im Land Brandenburg, die aber auch exemplarisch für viele andere Gegenden in Deutschland ist. Die Fortbildungsveranstaltung gibt Einblick in die Inhalte und die Möglichkeiten zur pädagogischen Arbeit mit den Ausstellungsmaterialien. Neben methodischen Gesichtspunkten werden ortsspezifische inhaltliche Bausteine vorgestellt. Das Projekt „10 deutsch-jüdische Geschichten aus dem Land Brandenburg“ präsentiert sein Vorhaben, im Sommer 2012 außerschulische Projekttage durchzuführen.

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) hat das Angebot als Ergänzungsangebot zur staatlichen Lehrkräftefortbildung unter der Nr. 35.6-46512-120214.2 anerkannt.

bitte anmelden (bis 16.03.) unter E-Mail: info@hbpg.de, Tel: 0331/62085-50


Weitere Informationen zur Ausstellung "Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche" ›››

HBPG
Mi, 21.03.2012   |   19 Uhr
Vortrag 

Der Handschlag am „Tag von Potsdam“ 1933. Hintergründe eines Mythos’

Thomas Wernicke, HBPG

Zu den sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingegrabenen Bildern des 20. Jahrhunderts gehört der „Handschlag“ zwischen Reichskanzler Adolf Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg am 21. März 1933, dem „Tag von Potsdam“. Das berühmt gewordene Bild des Fotografen der New York Times, Theo Eisenhart, zeigt aber nur die Verabschiedung des Reichspräsidenten vom Reichskanzler.
Der Vortrag versucht zu rekonstruieren, wie und ob es überhaupt zu einem Handschlag zwischen beiden Symbolfiguren dieser politischen Inszenierung gekommen ist, wieweit zeitgenössische Medien davon berichteten, was eigentlich protokollarisch geplant war und wie die zentrale Botschaft dieses Tages von Potsdam ihr mediales Sinnbild in einem einzigen Foto fand.

Eine gemeinsame Veranstaltung des HBPG mit der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

Eintritt frei

HBPG
Do, 22.03.2012   |   14 - 17 Uhr
Lehrerfortbildung zur Sonderausstellung 

Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche

Anlass der Ausstellung ist das 200-jährige Jubiläum des preußischen Emanzipationsedikts vom 11.03.1812, mit dem alle Juden in Preußen als Staatsbürger anerkannt wurden. Die Ausstellung erzählt Geschichte(n). von Synagogen, den Zentren jüdischen Gemeindelebens. Vorgestellt wird die Geschichte einzelner Orte im Land Brandenburg, die aber auch exemplarisch für viele andere Gegenden in Deutschland ist. Die Fortbildungsveranstaltung gibt Einblick in die Inhalte und die Möglichkeiten zur pädagogischen Arbeit mit den Ausstellungsmaterialien. Neben methodischen Gesichtspunkten werden ortsspezifische inhaltliche Bausteine vorgestellt. Das Projekt „10 deutsch-jüdische Geschichten aus dem Land Brandenburg“ präsentiert sein Vorhaben, im Sommer 2012 außerschulische Projekttage durchzuführen.

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) hat das Angebot als Ergänzungsangebot zur staatlichen Lehrkräftefortbildung unter der Nr. 35.6-46512-120214.2 anerkannt.

bitte anmelden (bis 16.03.) unter E-Mail: info@hbpg.de, Tel: 0331/62085-50


Weitere Informationen zur Ausstellung "Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche" ›››

HBPG
Sa, 24.03.2012   |   15 Uhr
Ausstellungsführung mit den Kuratorinnen 

Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche


HBPG
Mi, 28.03.2012   |   19 Uhr
Krimi-Lesung mit dem Autor Tom Wolf 

Preußenkrimi „Glutorange. Zehrende Flammen“

Oktober 1760: Während Friedrich II. mit seinen Truppen fern der Hauptstadt kämpft, besetzen Russen und Österreicher Berlin. Als der vom König hochgeschätzte Kunstmaler Jean-Baptiste Feudras bei einem Feuer ums Leben kommt, wird die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Die russisch-österreichische Kommandantur tut freilich nichts, um die Hintergründe aufzuklären, weswegen der König – im Eilanmarsch, um Berlin zu befreien – seinen vor Ort verbliebenen Zweiten Hofküchenmeister mit Nachforschungen beauftragt. Honoré Langustier gerät in ein Labyrinth aus Habgier, Hass und Leidenschaft.

Beitrag: 3 Euro
 
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