Reformation in Polen-Litauen

21.06.2017 , 18:15 Uhr Vortrag / Gespräch Reformation HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

im Rahmen der Ringvorlesung „Reformation in Brandenburg und im östlichen Europa“ mit 12 Vorträgen, zwei Filmen und Abschlusskonzert (19.4.–19.7.2017)

Vortrag von Prof. Karin Friedrich, PhD, University of Aberdeen

In Polen bilden die reformatorischen Kirchen heute eine kleine Minderheit. Das war nicht immer so: Gerade im polnischen und litauischen Adel fand die Reformation im Laufe des 16. Jahrhunderts zahlreiche Anhänger. Um 1550 waren mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes evangelisch. Mit einer schon seit dem Mittelalter mehrkonfessionellen Bevölkerung stellt das polnisch-litauische Großreich eine Reformationslandschaft dar, die sich von der des römischen Reichs grundlegend unterscheidet. Der Vortrag führt in die wenig bekannte Reformationsgeschichte in unmittelbarer Nachbarschaft Brandenburgs ein.

Karin Friedrich ist Expertin für die Geschichte Preußens und Polens der Frühen Neuzeit. Ihre Untersuchungen eröffnen neue Perspektiven auf die  lange Zeit nahezu ausschließlich als Teil der deutschen Geschichte geltende Preußenforschung.

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro, für Studierende und Schüler frei
Einzelkarte/Vortrag: 5 Euro, erm. 3 Euro
Kombikarte für alle 12 Vorträge: 25 Euro
für Studierende und Schüler: frei
Tel: 0331 620 85-50

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/HBPG, des Deutschen Kulturforums östliches Europa und der Universität Potsdam mit dem Filmmuseum Potsdam, der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Verein Kulturfeste im Land Brandenburg e. V.