Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten

27. September 2020 bis 5. April 2021

Verwaiste Landstriche und boomende Metropolregion, verschwundene Orte und neue Seenlandschaften, wortkarge Menschen und Geschichtenerzähler. Die Treuhand, der Wolf, die Braunkohle und der BER. Und nicht zuletzt: sehr viel Natur.

Anlässlich des 30. Jahrestages der Wiederbegründung des Landes Brandenburg lud das HBPG ein, die jüngste Geschichte und die Vielfalt des Landes zu entdecken. Die Sonderausstellung fragte, was das Bundesland in den letzten 30 Jahren geprägt hat und was es heute ausmacht. Die Zahl Dreißig stand dabei im Zentrum. Vorgestellt wurden 30 Orte und damit verbundene Themen, die ein Mosaik des historischen und strukturellen Umbruchs bis hinein in die Gegenwart bilden:
Es ging z. B. um die treuhänderische Abwicklung und den Wiederaufbau des Textilstandorts Premnitz, die Bürgerproteste gegen die Weiternutzung des militärischen Übungsplatzes in Wittstock/Dosse durch die Bundeswehr, die zentrale Rückkehreragentur in Finsterwalde, um Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung im Sternenpark Westhavelland oder um ein Projekt ökologischer Landwirtschaft in Letschin im Oderbruch. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird in Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus dargestellt. Bereichert wurden die Themen durch Videointerviews mit 30 Personen, die über persönliche Erinnerungen und Geschichten mit den Orten verbunden sind und von ihrem eigenen Engagement erzählen.

Alle Informationen auf www.menschbrandenburg.de

Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Das Veranstaltungsprogramm entstand in Kooperation mit dem Leibnitz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) sowie der Universität Potsdam.

Das Rahmenprogramm in den 30 Orten wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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