Pressemeldung des HBPG

Start der Website zur Sonderausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten«

22.06.2020

Seit heute ist die Website www.menschbrandenburg.de zur Sonderausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten« online. Mit der Schau öffnet am 27. September 2020 das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam nach längerer Umbauphase wieder seine Türen

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) hat heute die Website www.menschbrandenburg.de gelauncht, die über die kommende Sonderausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten« informiert und sie begleiten wird.

Zum Start stellt die Website einige Menschen und Orte vor, um die es in der Ausstellung geht. Bis zum Beginn der Sonderausstellung am 27. September wird sie kontinuierlich erweitert und vertieft.

Das HBPG zeigt die Ausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten« vom 27. September 2020 bis 7. Februar 2021 anlässlich des 30. Jahrestages der Wiederbegründung des Landes Brandenburg.

Sie fragt, was das Bundesland in den letzten 30 Jahren geprägt hat und was es heute ausmacht, und sie lädt dazu ein, die jüngste Geschichte und die Vielfalt des Landes zu entdecken. Die Zahl Dreißig steht dabei im Zentrum. Vorgestellt werden 30 Orte und damit verbundene Themen, die ein Mosaik des historischen und strukturellen Umbruchs bis hinein in die Gegenwart bilden: Es geht z. B. um die treuhänderische Abwicklung und den Wiederaufbau des Textilstandorts Premnitz, die Bürgerproteste gegen die Weiternutzung des militärischen Übungsplatzes in Wittstock/Dosse durch die Bundeswehr, die zentrale Rückkehreragentur in Finsterwalde, um Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung im Sternenpark Westhavelland oder um ein Projekt ökologischer Landwirtschaft in Letschin im Oderbruch. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur wird in Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus dargestellt.

Lebendig werden alle 30 Orte und Themen in kurzen Videostatements von 30 Brandenburgerinnen und Brandenburgern, die von ihrem eigenen Engagement – im Großen wie im Kleinen – erzählen.
Da ist z. B. der Unternehmer Michael Raschmann aus Feldheim in Potsdam-Mittelmark: Als Gründer und Geschäftsführer der »Energiequelle GmbH« und Initiator des »Feldheim-Projektes« war er maßgeblich daran beteiligt, dass Feldheim zum ersten und fast einzigen energieautarken Dorf Deutschlands wurde.

In Eberswalde prägte Uta Leichsenring von 1991 bis 2002 als engagierte Polizeipräsidentin die neu entstandene Polizei im Barnim und war Landesbeauftragte für das »Handlungskonzept Tolerantes Brandenburg«.

Und im heute für seinen Fahrradtourismus bekannten Zehdenick, Landkreis Oberhavel, gründete Ralph Riesenberg 1990 einen Fahrradladen, der noch heute besteht. Als Mitglied in der Unternehmervereinigung Nordoberhavel (UNO) setzt er sich auch für den Erhalt der Wirtschaft in Zehdenick ein.

Mit der Ausstellung »Mensch Brandenburg!« wird das HBPG nach umfangreichen Baumaßnahmen sein Ausstellungs- und Veranstaltungshaus im ehemaligen Kutschstall in Potsdams historischer Mitte wiedereröffnen.

Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm.

Weitere Informationen auf:
www.menschbrandenburg.de
www.hbpg.de

Pressebilder zur Sonderausstellung finden Sie auf:
www.menschbrandenburg.de/presse
bzw.
https://www.hbpg.de/presse/pressefotos.html

Die Ausstellung wird gemeinsam mit der Kooperative Berlin realisiert.
Die Sonderausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten« wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Medienpartner: rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

Die Sonderausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten« ist eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ist eine Marke der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH.