Pressemeldung des HBPG

Ausstellungseröffnung "Anwalt ohne Recht"

07.01.2016

Donnerstag, 14. Januar 2016, um 18 Uhr, im Kutschstall Eröffnung der Wanderausstellung "Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland und im Landgerichtsbezirk Potsdam nach 1933"

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte zeigt vom 15. Januar bis 14. Februar 2016 Sonderausstellung "Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland und im Landgerichtsbezirk Potsdam nach 1933"

Eröffnung der Wanderausstellung am Donnerstag, 14. Januar 2016, um 18 Uhr, im Kutschstall

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) beginnt das Ausstellungsjahr 2016 mit der Präsentation der Wanderausstellung "Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland und im Landgerichtsbezirk Potsdam nach 1933" vom 15. Januar bis 14. Februar 2016.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 14. Januar 2016, um 18 Uhr, eröffnet.
Der Eintritt ist frei.
Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.


Die Ausstellung der Bundesrechtsanwaltskammer und des Deutschen Juristentages zeigt am Beispiel ausgewählter Biographien die standesrechtliche Ausgrenzung und rassische Verfolgung jüdischer Juristen unter dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland. Entsprechend dem föderalen Charakter der Schau werden auf ihrer Station in Potsdam auch Schicksale von neun jüdischen Juristen aus dem Landgerichtsbezirk Potsdam vorgestellt. Dem liegen Recherchen des Forschungsbüros Politik und Geschichte zugrunde, die 2001 auf Initiative von Hans-Jürgen Wende, des damaligen Präsidenten des Landgerichts Potsdam und späteren Vorsitzenden des Vereins Freunde des HBPG e. V., und im Auftrag der Potsdamer Juristischen Gesellschaft e. V. unternommen wurden. Das daraus entstandene Buch von Hans Bergemann und Simone Ladwig-Winters "Für ihn brach die Welt, wie er sie kannte, zusammen... Juristen jüdischer Herkunft im Landgerichtsbezirk Potsdam" (Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln 2003, ISBN 3-504-01011-8) bewahrt nun das Andenken von 32 Juristen.

Die Ausstellung wird veranstaltet von der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, der Landeshauptstadt Potsdam, der Potsdamer Juristischen Gesellschaft e. V. und dem Verein Freunde des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte e. V.

"Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland und im Landgerichtsbezirk Potsdam nach 1933" (15. Januar bis 14. Februar 2016)

Eintritt: frei

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Di bis Do 10–17 Uhr
Fr 10–19 Uhr
Sa/So und feiertags 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Informationen:
Tel.: 0331/ 62085-50