Pressemeldung des HBPG

Presseeinladung zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung "Beiderseits der Oder"

30.08.2018

Do, 06.09.2018 um 11 Uhr, im HBPG, Potsdam

Sonderausstellung
Beiderseits der Oder: Geschichtsraum/Grenzraum/Begegnungsraum
Eine szenische Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
7. September 2018 bis 20. Januar 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung.

Termin: Donnerstag, 6. September 2018, 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Als Gesprächspartner begrüßen Sie:
Dr. Kurt Winkler und Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH
Prof. Kerstin Laube, Projektleiterin und Mentorin, Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der Technischen Universität Berlin

Durch die Ausstellung führen Sie:
Thomas Wernicke und Julia Bork, Kuratoren der Ausstellung, HBPG
Svenja Stannat und Suriya Poieam, Szenografen der Ausstellung, Masterstudierende Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin

Die Ausstellung

Die szenische Ausstellung ist das zweite gemeinsames Projekt des HBPG mit dem Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der Technischen Universität Berlin. Im Mittelpunkt stehen Menschen aus Polen und Deutschland, die beiderseits des Grenzflusses Oder leben und deren Lebensgeschichten mehrheitlich geprägt sind durch Flucht, Vertreibung oder Umsiedlung während des Zweiten Weltkriegs bzw. nach 1945. Das Ausstellungsteam lernte sie im Frühjahr 2018 bei einer Recherchereise vor Ort kennen und befragte sie zu ihren Erinnerungen an die Heimat der Vorfahren und dazu, ob und wie sie das neue Zuhause als Ort des Geborgenseins erleben und sich dem gemeinsamen kulturellen Erbe und damit auch den Nachbarn jenseits der Oder öffnen.

Aus Interviews, historischen und aktuellen Bildern sowie Audio- und Videosequenzen gestalteten die Studierenden aus Deutschland, Italien, Thailand und Weißrussland unter Leitung von Prof. Kerstin Laube eine experimentelle, mediale Szenografie mit künstlerischen Installationen. So nimmt die Ausstellung den Besucher mit auf eine assoziative Reise durch die Welt beiderseits der Oder. Die subjektiven Erinnerungen von Zeitzeugen und Nachgeborenen bleiben unkommentiert, zugleich wird der historische Hintergrund durch Karten, Bilder und Texte anschaulich gemacht.

Die Ausstellung entstand in Partnerschaft mit dem Muzeum Ziemi Lubuskiej (Museum des Lebuser Landes) in Zielona Góra, dem Muzeum Lubuskie im. Jana Dekerta (Lebuser Museum Jan Deckert) in Gorzów Wielkopolski, dem Gubiński Dom Kultury (Gubiner Kulturhaus), Oderläufe e. V. und dem Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz e. V. sowie mit freundlicher Beratung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften/Centrum Badań Historycznych Polskiej Akademii Nauk w Berlinie.

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Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm wird die Ausstellung begleiten.

Die Ausstellungseröffnung ist am 06.09.2018 um 18 Uhr.
Der Eintritt dazu ist frei.

„Beiderseits der Oder" ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 SHARING HERITAGE und ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa".

Die Ausstellung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Kulturland Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen und der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Beiderseits der Oder: Geschichtsraum/Grenzraum/Begegnungsraum
Eine szenische Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
7. September 2018 bis 20. Januar 2019

Besucheradresse: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Das Haus ist rollstuhlgerecht ausgestattet.

Öffnungszeiten
Di bis Do 10 bis 17 Uhr
Fr bis So und feiertags 10 bis 18 Uhr
Heiligabend geschlossen | Silvester 10 bis 16 Uhr | Neujahrstag 13 bis 18 Uhr

Eintritt
5 Euro / ermäßigt 3 Euro
freitags ermäßigt 3 Euro für alle
Jugendliche bis 18 Jahre und ALG II-Empfänger: frei
Freitag, 28.09.2018: freier Eintritt für alle (gilt auch im Filmmuseum Potsdam, Potsdam Museum und Naturkundemuseum)
Sonderkonditionen für Gruppen, Schulklassen und Familien

Kasse und Informationen
Tel.: 0331 620 85-50 | kasse[at]gesellschaft-kultur-geschichte.de

Blick von Kostrzyn/Küstrin über die Oder nach Küstrin-Kietz, 19.04.2018, Foto: Thomas Wernicke © BKG/HBPG