Pressemeldung des HBPG

Presseeinladung

27.02.2018

Heimatkunde: Flucht – Migration – Integration in Brandenburg

Eine digitale Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg Dr. Doris Lemmermeier und der F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zur Vorstellung des Projekts und der digitalen Ausstellung.

Termin: Donnerstag, 1. März 2018, 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (Konferenzraum)
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Ablauf

Begrüßung und Einführung
Dr. Kurt Winkler, Geschäftsführer der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)

Grußworte
Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg
Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführerin der F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz

Vorstellung des Projekts und der digitalen Ausstellung
Dr. Lisa Barthelmes, wissenschaftliche Kuratorin, Ethnologin

Gelegenheit für Fragen, Interviews, Fotos

Die Ausstellung
Die Integration von Geflüchteten und Migrant*innen ist im Flächenland Brandenburg ein komplexer, vornehmlich dezentraler Prozess, der die lokalen Strukturen und Nachbarschaftskulturen in Dörfern und Kleinstädten unmittelbar verändert.

Ein Projektteam des HBPG recherchierte dazu 2017 in verschiedenen brandenburgischen Kommunen. Entstanden ist eine digitale Dokumentation mit zehn persönlichen Geschichten von vor allem jugendlichen Geflüchteten wie auch eingesessenen Bewohnern Brandenburgs. Sechs historische Exkurse zur Migration in Brandenburg-Preußen ergänzen die Sicht auf eine Region, die über Jahrhunderte immer auch durch Zuwanderung und Zuwanderer entwickelt, verändert und geprägt worden ist.

Die Dokumentation entstand in enger Zusammenarbeit mit drei geflüchteten jungen Männern aus Syrien, von denen einer auch hinter der Kamera stand. Somit ist „Heimatkunde“ auch ein qualifizierendes Projekt, das aktiv zur Integration beigetragen hat.

Ab 1. März 2018 wird die digitale Ausstellung präsentiert auf
https://www.heimatkunde-brandenburg.de

Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz.
Mit freundlicher Unterstützung der Competence Center für Digitale Medien GmbH, Potsdam