Pressemeldung des HBPG

Überraschung für die 50.000ste Teilnehmerin Projekt "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"

18.03.2016

Präsidentin des Landtages Brandenburg und Projektpartner begrüßten Fünftklässlerin mit einem großen Kartoffelkuchen.

Bereits seit 2006 bietet das außerschulische Bildungsangebot "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben" Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Land Brandenburg die Möglichkeit, sich brandenburgisch-preußische Geschichte auf anschauliche und interaktive Weise zu erschließen.

Das gemeinsame Projekt der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGMBH / Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung (OSS) findet bei Schulklassen aus dem Land Brandenburg eine außerordentlich große Resonanz und gilt als eines der erfolgreichsten Beispiele der Kooperation von Schulen und Museen in Deutschland.

Heute gab es im HBPG Anlass für eine ganz besondere Begrüßung zu diesem Projekttag, denn mit der 4. und 5. Klasse der Grundschule Hirschfeld (Landkreis Elbe-Elster) wurde auch die 50.000ste Teilnehmerin des Projekttages erwartet.

Nach der einstündigen Führung durch die Ausstellung "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen" wurde Phenice Schumacher und ihre 5. Klasse gleich zweifach überrascht – mit einem großen, dekorierten Kartoffelkuchen, überreicht von fünf Erwachsenen – der Präsidentin des Landtages Brandenburg Britta Stark, dem Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung Friedrich-Wilhelm von Rauch, dem Generaldirektor der SPSG Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, dem Geschäftsführer des HBPG Dr. Kurt Winkler und der Gedenkstättenlehrerin der Projektwerkstatt "Lindenstraße 54" Catrin Eich.

Friedrich Wilhelm von Rauch sieht das Engagement der OSS bestätigt: "Wir begehen demnächst das 20jährige Jubiläum unserer Stiftung. Unser Motto 'bewahren, stärken, begeistern' lässt sich auch übertragen auf 'Ein Tag in Potsdam'. Wir freuen uns riesig über die stets komplette Auslastung des Gesamtangebotes durch Schulklassen aus allen Teilen Brandenburgs."
Britta Stark unterstrich: "Wir können unsere Gegenwart nur verstehen, wenn wir unsere Geschichte kennen. Bildungsprojekte wie dieses vermitteln Historie auf lebendige Weise. Nicht zuletzt tragen sie damit vorbildhaft dazu bei, Kinder und Jugendliche für regionale Geschehnisse und gesellschaftliche Entwicklungen zu interessieren."

Dr. Kurt Winkler und Prof. Hartmut Dorgerloh waren sich einig darin, "... dass Museen und Schlösser Orte des lebendigen Lernens sind, denn unsere Geschichte lässt sich am besten über sinnliche Erfahrungen an originalen Schauplätzen und Objekten entdecken."
Catrin Eich verwies auf die Notwendigkeit, dieses Bildungsprojekt auch im Sinne der Menschenrechts- und Demokratieerziehung zu erhalten.

"Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 bis 12 sind einen Tag lang unterwegs "Auf den Spuren brandenburgisch-preußischer Geschichte", mit einem Besuch der Brandenburg-Preußen-Ausstellung im HBPG, einer Rallye durch die historische Stadtmitte, einem "historischen Mittagessen" in der Gewölbehalle des Kutschstalls und einem Besuch im Neuen Palais im Park Sanssouci.
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 12 besuchen "Auf den Spuren der DDR" die Ausstellung im HBPG, die "Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert" in der Lindenstr. 54, das Schloss Cecilienhof und den Ort des ehemaligen Mauerstreifens im Neuen Garten.

Informationen und Anmeldungen:
Projektbüro im HBPG
Tel: 0331/62085-55
fuehrungsbuero[at]hbpg.de
www.hbpg.de

© HBPG / Foto: Hagen Immel