TERMINVERSCHIEBUNG | Bauen am „Bollwerk der Demokratie“: Preußens Neuerfindung als Freistaat seit dem Ersten Weltkrieg

07.05.2020 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG | Gewölbehalle , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

In gemeinsamer Absprache mit unserem Kooperationspartner, der Universität Potsdam, wollen wir der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-COV2) entgegenwirken und haben uns dazu entschieden, unsere Vortragsreihe zu den avisierten Terminen zunächst abzusagen. Wir werden Ausweichtermine für den Herbst 2020 bereitstellen und Sie an dieser Stelle sowie über unsere Sozialen Medien informieren.

PD Dr. Georg Eckert

In den 1920er Jahren wurde Preußen zum „Bollwerk der Demokratie“ ausgebaut. Zu den wichtigsten Baumeistern des neuentstandenen Freistaats gehörten der langjährige Ministerpräsident Otto Braun (SPD) und der Präsident des preußischen Staatsrats Konrad Adenauer. Den Zeitgenossen gelang es auf spektakuläre Weise, den preußischen Machtstaat am Ende des Weltkriegs in eine Republik zu verwandeln und genau dafür die „preußischen Tugenden“ in den Dienst zu nehmen. Die Treue zur Monarchie in eine Treue zur Verfassung umzuwenden, war freilich eine politisch ideelle Großbaustelle.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei