Bauen am „Bollwerk der Demokratie“: Preußens Neuerfindung als Freistaat seit dem Ersten Weltkrieg

04.11.2020 , 18:15 Uhr HBPGLivestreamVorlesung

Ort: HBPG | Konferenzraum , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Ringvorlesung | Preußen in den 1920er Jahren: Eine Baustelle

Die Veranstaltung findet sowohl als Präsenzveranstaltung als auch online statt.

PD Dr. Georg Eckert

In den 1920er Jahren wurde Preußen zum „Bollwerk der Demokratie“ ausgebaut. Zu den wichtigsten Baumeistern des neuentstandenen Freistaats gehörten der langjährige Ministerpräsident Otto Braun (SPD) – und ein Staatsratsvorsitzender namens Konrad Adenauer. Den Zeitgenossen gelang es auf spektakuläre Weise, den preußischen Machtstaat am Ende des Weltkriegs in eine Republik zu verwandeln und genau dafür die „preußischen Tugenden“ in den Dienst zu nehmen. Die Treue zur Monarchie in eine Treue zur Verfassung umzuwenden, war freilich eine politisch-ideelle Großbaustelle.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG

Der Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung zur Ringvorlesung unter besucherservice[at]gesellschaft-kultur-geschichte.de wird empfohlen.

Online-Zugangsdaten:

https://zoom.us/j/96814302437?pwd=YlNBT3VTV1hSL09UU1FESEQrUVdSZz09

(Meeting-ID: 968 1430 2437, Kenncode: 254476)