»Der Nebelfürst« – Eine Reise ins Blaue | Martin Mosebach im Gespräch mit Denis Scheck

25.09.2019 , 19:00 Uhr HBPGVortrag / Gespräch

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Literaturgespräch in der Reihe »Schloss Wiepersdorf trifft Fontane«

Über Martin Mosebach, 2001 Stipendiat in Wiepersdorf, schrieb der Literaturkritiker Denis Scheck: „Martin Mosebach ist einer der brillantesten Erzähler unserer Gegenwart. Niemand schreibt psychologisch so versiert über Paare. Niemand vermag die Abgründe in Beziehungen so fein auszuloten. Und niemand folgt den Strömen des Geldes so kenntnisreich wie der studierte Jurist Martin Mosebach.“

In seinem meisterhaften Roman Der Nebelfürst, der sich stilistisch an Erzähler des 19. Jahrhunderts anlehnt, schickt Martin Mosebach seinen Protagonisten als Entdecker und Eroberer auf eine Reise ins Blaue, genauer gesagt, auf die Bären-Insel im Nordmeer. Dieser satirische Roman bleibt – wie die Liebe ‒ ewig jung.

Eintritt: 3 Euro

 

VERANSTALTUNGSREIHE SCHLOSS WIEPERSDORF TRIFFT FONTANE

Auf Schloss Wiepersdorf lebte ab 1814 das Dichterpaar Bettina und Achim von Arnim. Sie pflegten engen Kontakt zu Geistesgrößen ihrer Zeit. Ab 1947 war das Schloss Arbeits- und Erholungsstätte für Schriftsteller wie Anna Seghers, Christa Wolf, Peter Hacks und Sarah Kirsch. Von 1992 bis 2018 wurde es mit einem Stipendienprogramm für Künstler und Intellektuelle aus dem In- und Ausland als „Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf“ genutzt. Zu den Stipendiaten zählten auch Thomas Hettche, Martin Mosebach und Antje Rávik Strubel, in deren Werken Fontanes Spuren unübersehbar sind. Im Gespräch mit den Literaturkritikern Jens Bisky, Denis Scheck und Tilman Krause lassen sie diese Spuren sichtbar werden.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH mit der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf.

Schloss Wiepersdorf, Foto und ©: DSDM - L. Preiss

Martin Mosebach, Foto und ©: Hagen Schnauss

Denis Scheck, Foto und ©: WDR / Herby Sachs