TERMINVERSCHIEBUNG | Der Preußenschlag vom 20. Juli 1932: Der entscheidende Hammerschlag gegen das Bollwerk der Weimarer Demokratie

30.04.2020 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG | Gewölbehalle , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

In gemeinsamer Absprache mit unserem Kooperationspartner, der Universität Potsdam, wollen wir der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-COV2) entgegenwirken und haben uns dazu entschieden, unsere Vortragsreihe zu den avisierten Terminen zunächst abzusagen. Wir werden Ausweichtermine für den Herbst 2020 bereitstellen und Sie an dieser Stelle sowie über unsere Sozialen Medien informieren.

Dr. Wolf Nitschke

Am 20. Juli 1932 wurde der erkrankte preußische Ministerpräsident Otto Braun von Reichskanzler Franz von Papen ohne Begründung seines Amtes enthoben. Auch Innenminister Severing wurde entlassen, die Führung der preußischen Polizei verhaftet, der militärische Ausnahmezustand verkündet. Die Pläne Franz von Papens, die Weimarer Demokratie zu beseitigen und mithilfe konservativer Intellektueller einen „Neuen Staat“ zu errichten, gilt es ebenso zu untersuchen wie die Möglichkeiten der Regierung Braun, Widerstand gegen diesen Staatsstreich zu leisten, und die fatalen Folgen des Preußenschlags bis hin zur Errichtung des NS Staates.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei