Der Preußenschlag vom 20. Juli 1932: Der entscheidende Hammerschlag gegen das Bollwerk der Weimarer Demokratie

04.11.2020 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG | Gewölbehalle , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Ringvorlesung | Preußen in den 1920er Jahren: Eine Baustelle

Dr. Wolf Nitschke

Am 20. Juli 1932 wurde der erkrankte preußische Ministerpräsident Otto Braun von Reichskanzler Franz von Papen ohne Begründung seines Amtes enthoben. Auch Innenminister Severing wurde entlassen, die Führung der preußischen Polizei verhaftet, der militärische Ausnahmezustand verkündet. Die Pläne Franz von Papens, die Weimarer Demokratie zu beseitigen und mithilfe konservativer Intellektueller einen „Neuen Staat“ zu errichten, werden untersucht sowie die Möglichkeiten der Regierung Braun, Widerstand gegen diesen Staatsstreich zu leisten, und die fatalen Folgen des Preußenschlags bis hin zur Errichtung des NS Staates.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG

Der Eintritt ist frei.