Ostdeutsche Ungleichheiten vor und nach der »Wende«

10.11.2020 , 18:15 Uhr HBPGVorlesungMensch Brandenburg!

Ort: HBPG | Konferenzraum , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Ringvorlesung im Rahmen der Ausstellung »Mensch Brandenburg! 30 Jahre, 30 Orte, 30 Geschichten«

Christopher Banditt (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

Während im DDR-Sozialismus offiziell die „Minderung sozialer Unterschiede“ verfolgt wurde, gilt soziale Ungleichheit für den Kapitalismus als Wesensmerkmal. Welche sozioökonomischen Ungleichheiten zwischen ostdeutschen Arbeitnehmerhaushalten vor und nach 1989/90 tatsächlich vorherrschten, ist Thema des Vortrags. Wie waren Einkommen und Konsummöglichkeiten im letzten sozialistischen und im ersten kapitalistischen Jahrzehnt verteilt? Welche Faktoren waren hierfür bestimmend? Und wo rangierten die Brandenburger Haushalte im ostdeutschen Gefüge?

IN KOOPERATION MIT:
Universität Potsdam, Professur Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

Unsere Live-Speaker stehen vor der Ringvorlesung von 17 bis 18 Uhr bereit für Fragen und geben eine kurze Einführung in die Sonderausstellung.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Eine Anmeldung zur Ringvorlesung unter besucherservice[at]gesellschaft-kultur-geschichte.de wird empfohlen.