Vorlesung 11 | Ausgebeutet, diskriminiert, aber dringend gebraucht: Fremd- und Zwangsarbeiter/innen während des Nationalsozialismus

07.01.2020 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute

Angela Martin, freie Historikerin und Publizistin, Mitarbeiterin der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. und der Freien Universität Berlin (CeDiS)

Sie wurden mit Versprechungen angeworben oder mit Terror zur Arbeit in Deutschland gezwungen, denn ohne ihren Arbeitseinsatz wäre die Kriegswirtschaft der Nationalsozialisten spätestens 1944 zusammengebrochen. Am Beispiel mehrerer Firmen und Lager wird die Situation der ausländischen Arbeitskräfte in Brandenburg unter dem rassistischen Zwangsregime der Nazis beleuchtet.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei

Niederländer in einem Zwangsarbeiterlager des Bosch-Konzerns. Foto: Privatsammlung Ruud de Koning