Vorlesung 4 | Die Neu-Etablierung jüdischen Lebens in Brandenburg-Preußen seit 1671

05.11.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute

Hinweis: Die im gedruckten Veranstaltungsprogramm für den 5. November angekündigte Vorlesung "Know-how und Braindrain..." wurde verschoben und findet am 3. Dezember 2019 statt.

Thomas Brechenmacher, Professor für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Potsdam

1671 gestattete Kurfürst Friedrich Wilhelm 50 aus Wien ausgewiesenen jüdischen Familien, sich in Berlin und einigen Orten der Mark anzusiedeln. Die Vertreibung der Juden aus Wien legte indirekt den Grund für das neue brandenburgisch-preußische Judentum. Freilich stand der Akt des Kurfürsten weniger im Zeichen der Toleranz denn eines ökonomischen Kalküls.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei