Vorlesung 8 | Know-how und Braindrain – Technologie- und Wissenstransfer durch ausländische Experten im 17. und 18. Jahrhundert

03.12.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute

Matthias Asche, Professor für Allgemeine Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Potsdam

Zu den wichtigsten Faktoren des Aufstiegs Brandenburg-Preußens gehörte neben der Einrichtung eines stehenden Heeres und der aufgeklärt-absolutistischen Reformtätigkeit auch die Einwanderungspolitik. Seit dem beginnenden 17. Jahrhundert hatten die Kurfürsten die gezielte Wirtschaftsförderung als eigenes Politikfeld erkannt. Sie blieben dabei stets auf spezialisierte Experten außerhalb des Landes angewiesen.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei

"Der Große Kurfürst läßt sich von den hugenottischen Fabrikanten ihre Erzeugnisse zeigen" Kupferstich von Daniel Chodowiecki aus: Jean Pierre Erman / Frédéric Reclam: Mémoire pour servir à l'Histoire des Réfugiés françois dans les États du Roi (1792/99)