Vorlesung 9 | Revolutionsemigranten in Berlin und Brandenburg (1789–1805)

10.12.2019 , 18:15 Uhr HBPGVorlesung

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Öffentliche Ringvorlesung | Hier geblieben? Brandenburg als Einwanderungsland vom Mittelalter bis heute

Thomas Höpel, Außerplanmäßiger Professor für Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte Europas seit dem 18. Jahrhundert an der Universität Leipzig

Die Französische Revolution von 1789 löste die erste umfangreiche politische Emigrationsbewegung aus. Revolutionsemigranten flüchteten nicht nur in zahlreiche europäische Länder, sondern auch nach Amerika und Asien. Der Vortrag zeigt, inwieweit auch Brandenburg und Berlin von dieser Migrationsbewegung betroffen wurde. Und er untersucht die Frage, ob der preußische Staat beim Umgang mit den politischen Emigranten weiter nach den Prinzipien verfuhr, die er bei den Religionsflüchtlingen des 17. und 18. Jahrhunderts angewendet hatte, oder ob im Zuge der Ausprägung moderner Staatlichkeit bereits neue Elemente einer auf das 19. und 20. Jahrhundert weisenden „Ausländerpolitik“ zum Tragen kamen.

Eine Veranstaltung des Historischen Instituts der Universität Potsdam in Kooperation mit dem HBPG
Eintritt: frei